Aspekte bei der Kamerawahl

2b-Sportredaktion am 07.07.2006 - 13:59 Uhr
Für die Fotografie insbesondere für die Sportfotografie reicht es natürlich nicht aus, zu wissen, wie man den gewissen Moment festhält - man muss auch das nötige Equipment dafür besitzen. Daher sollen im zweiten Teil des Sportfotografie-Specials die verschiedenen Kameratypen vorgestellt und mit ihren Stärken und Schwächen beschrieben werden. Außerdem widmet sich dieser Teil auch den verschiedenen Objetiven.

Analog oder digital?
Bei der Kamerawahl ist die erste Frage, die sich stellt, die nach einer analogen oder digitalen Variante. Um die Entscheidung zu erleichtern, sollten zunächst die eigenen Erwartungen an kreative Kontrolle, Auflösung und Benutzerfreundlichkeit festgelegt werden. Wie schon im ersten Teil dieses Specials angedeutet, muss das Gerät gewisse Eigenschaften vorweisen können, damit es sich überhaupt für die Sportfotografie eignet. Billige Digi-Cams kommen hier auf keinen Fall in Frage, denn mit ihnen gelingt nur mit Glück ein passabler Schnappschuss. Generell kann man sagen, dass die Digitalkamera die analoge Version aufgrund des technischen Fortschritts immer mehr vom Markt verdrängt.

Wichtig bei der Entscheidung für die richtige Kamera sind die Faktoren Auflösung, Handhabung, kreative Freiheit und natürlich die Kosten. Als Auflösung bezeichnet man die Fähigkeit, ein Motiv oder ein Bild bis ins kleinste Detail zu reproduzieren. Das verbreitetste Filmformat ist das Kleinbildformat mit 35 mm und einer belichteten Fläche von 24x36 mm. Bei der Digitalkamera bestimmt die Anzahl der Pixel - der kleinsten Elemente eines Bildes in digitalisierter Darstellung - die Auflösung. Handelsüblich sind dabei Kameras mit mehreren Millionen Pixeln Auflösung.

Bei der praktischen Handhabung geht es um die Benutzerfreundlichkeit der Kamera. Ein kompliziertes Gerät ist kein Garant für schöne Bilder, aber die kreative Freiheit ist enorm wichtig für den Fotografen selbst. Schränkt die Kamera die Ideen des Fotografen ein, kann das Bild nicht von herausragender Qualität werden. Je nach Know-How kann man den Apparat selbst für die technischen Einstellungen sorgen lassen oder Teile bzw. alles selbst einstellen. Damit vergrößert sich die Einflussnahme des Fotografen auf das Ergebnis und beschreibt in gewissem Maße seine Kreativität. Allerdings kann man auch schöne Motive abbilden, wenn man nur auf den Auslöser drückt. Schlussendlich spielen die Kosten beim Kaufentscheid sicherlich immer eine bedeutende Rolle. Dabei haben wir schon in Teil eins gelernt, dass die teuerste Variante nicht immer die beste sein muss. Eine günstigere Kamera mit lichtstarken Objektiven kann die bessere Wahl sein.
1 2 3 4
Bildergalerie
Gaußscher Weichzeichner Retuschierter Hintergrund Das Lasso-Tool Ausschneiden
Sportfotografie