Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr verwandelt das Loop One Festival am 17. und 18. Oktober 2026 den Münchener Olympiapark erneut in eine Biathlon-Arena. Neben packenden Supersprints der internationalen, aus dem Weltcup bestens bekannten, Biathlon-Elite erwartet die Zuschauer ein kostenloses Festivalgelände.
Das Loop One Festival kehrt zurück in die Stadt
Am kommenden Wochenende steht der Münchner Olympiapark ganz im Zeichen des Biathlon. Mit einem auf zwei Tage ausgeweiteten Programm verspricht sich der ausrichtende Weltverband, die Internationale Biathlon Union (IBU), an den Erfolg im letzten Jahr mit 50.000 Zuschauern auf dem Festgelände, wobei um die 18.000 auf den Tribünen und entlang der Wettkampfstrecke die Siege des Franzosen Eric Perrot und der Italienerin Lisa Vittozzi bejubelten, toppen zu können. Im Starterfeld sind sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die 60 weltbesten Skijäger und versprechen damit Weltcupniveau in der Stadt. Der Versuch der IBU einen anderen Weg zu gehen, den Biathlonsport für ein breiteres Publikum erlebbar zu machen und den Biathlonsport zu den Fans zu bringen, ist im letzten Jahr definitiv gelungen. Die „Investition in die Zukunft“, wie Daniel Böhm, Sportdirektor der IBU, letztes Jahr sagte, erweist sich als voller Erfolg. Auf dem Programm stehen am Samstag auch Para-Biathlon-Wettkämpfe. Tickets für die Tribünenplätze und den Stehbereich am Schießstand sind unter looponefestival.com erhältlich und bieten den Fans den besten Blick auf die entscheidenden Momente der Wettkämpfe.
Mission Titelverteidigung
Mit dem Sieg bei der Saisoneröffnung in München hat Eric Perrot seine Stärke auf den Skirollern deutlich gezeigt. Aber auch auf Schnee und den dünnen Langlaufbrettern war er den ganzen Winter über kaum zu schlagen. Er holte sich erstmals den Gesamtweltcupsieg in der Saison 2025/26 und zum Loop One Festival kommt er um seinen Sieg zu wiederholen. Auch bei den Damen tritt die Vorjahressiegerin Lisa Vittozzi wieder an. Auch ihr liegen diese Formate mit kurzen Runden. Als treffsichere Schnellschützin erarbeitet sie sich bereits am Schießstand einen deutlichen Vorteil. Ob es den beiden gelingt, sich in dem großen Feld von Olympiasiegern und Weltmeistern zu behaupten, wird spannend. Aus Norwegen sind Johan-Olav Botn, Vetle S. Christiansen, Johannes Dale-Skjevdal, Isak Frey, Sturla H. Laegreid, Martin Uldal und Marte K. Johansen, Maren Kirkeeide, Karoline O. Knotten, Ingrid Landmark Tandrevold und Gro Randby gemeldet. Aus Frankreich gehen neben dem Titelverteidiger Emilien und Fabien Claude, Damien Levet, Gaetan Paturel und Paula Botet, Voldiya Galmace Paulin, Amandine Mengin, Oceane Michelon und Julia Simon ins Rennen. Die Italiener sind mit Didier Bionaz, Lukas Hofer, Christoph Pircher bei den Herren und Hannah Auchentaller, Rebecca Passler, und Martina Trabucchi neben Lisa Vittozzi angemeldet. Kurzfristige Änderungen der angemeldeten Starter sind allerdings möglich.
Die deutschen Teilnehmer
Der Deutsche Skiverband hat vier Damen und vier Herren der Nationalmannschaft nominiert. Janina Hettich-Walz, Johanna Puff, Julia Tannheimer und Vanessa Voigt vertreten Deutschland in den Damenrennen und Lucas Fratzscher, Philipp Horn, Philipp Nawrath und Justus Strelow versuchen bei den Herren das Podest zu erreichen.
Das Wettkampfformat
An beiden Tagen, sowohl am Samstag als auch am Sonntag, findet jeweils bei den Damen und bei den Herren ein Super-Sprint mit Vorläufen und einem Finale statt. Am Samstag wird in Intervallen gestartet und so die 15 Teilnehmer der Finals ermittelt. Am Sonntag werden bei den Damen und bei den Herren jeweils vier Heats gelaufen, wobei maximal zwei Athleten pro Team in einem Team zugelassen sind, und daraus die 15 Finalläufer ermittelt. Die besten drei Starter jedes Heats kommen weiter und dazu die drei Schnellsten aller Heats als „Lucky Loser“. Die 1,8 Kilometer lange Strecke führt durch den Olympiapark und auf dem eigens über dem See erbauten Schießstand sind mit Kleinkalibergewehren auf eine Distanz von 50 Metern die Schießeinlagen zu absolvieren. In den Vorläufen wird zwei Mal, in den Finals vier Mal geschossen. Für jeden Schießfehler ist eine verkürzte Strafrunde von ca. 60 Metern zu laufen.
Das Wettkampfprogramm
Samstag, 17.10.2026
11.00 -11.30 Uhr: Super-Sprint Quali Damen
12.20 – 12.50 Uhr: Super Sprint Quali Herren
13.35 – 15.05 Uhr: Para Biathlon
15.45 – 16.10 Uhr: Super Sprint Finale Damen
16.25 – 16.50 Uhr: Super Sprint Finale Herren
Sonntag, 18.10.2026
10.50 – 11.30 Uhr: Super Sprint Heats 1-4 Damen
12.30 – 13.45 Uhr: Super Sprint Heats 1-4 Herren
15.45 – 16.10 Uhr: Super Sprint Finale Damen
16.25 – 16.40 Uhr: Super Sprint Fiale Herren
Kostenloses Rahmenprogramm
Der Zugang zur Strecke und zum gesamten Festivalgelände ist kostenlos, sodass die Besucher die Festivalatmosphäre genießen und das Geschehen rund um den Olympiapark verfolgen können. Über die Wettkämpfe hinaus können sich die Besucher das ganze Wochenende über auf ein abwechslungsreiches Programm mit Aktivitäten und Unterhaltung für Kinder, Familien und Fans jeden Alters freuen. Auch Biathlon-Legenden und ehemalige deutsche Athleten werden Teil des Festivals sein, Fans treffen und ihre Erfahrungen mit dem Sport teilen – unter anderem im Rahmen des „Biathlon 4 All“-Programms der IBU, bei dem jeder die Möglichkeit hat, Biathlon selbst auszuprobieren. Zwei Tage Spitzensport werden kombiniert mit Musik, interaktiven Herausforderungen, Aktivitäten für Kinder und Familien sowie zahlreichen Gelegenheiten, einige der größten Namen des Sports hautnah zu erleben. Dazu gehören Olympiasieger und Weltmeister wie Johannes Thingnes Boe, Denise Herrmann-Wick, Franziska Preuß, Simon Schempp, Benedikt Doll und Dorothea Wierer zu den Legenden, die das ganze Wochenende über vor Ort sein werden. Letztere wird ihr Debüt als Expertin und Co-Moderatorin der ARD geben.
Live-Übertragung im TV
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- Samstag, 17.10.2026: von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr (u. a. die Finals der Damen und Herren)
- Sonntag, 18.10.2026: von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr (die großen Finalentscheidungen).
(Quelle: u. a. IBU und Loop One Festival)