Langlaufski-Test

Langlaufski-Test 2021/2022 © Kevin Voigt/xc-ski.de

Anfang Juni 2021 haben wir in der Skisporthalle Oberhof wieder den traditionellen xc-ski.de Langlaufski-Test durchgeführt. Bei perfekten Bedingungen wurden insgesamt 48 Modelle in neun Kategorien unter die Lupe genommen. Mit dabei waren Langlaufski der Firmen Atomic, Fischer, Kästle, Madshus, Rossignol und Salomon.

Race Skating

Langlaufski-Test Kategorie: Race Skating 21/22

Wie im vergangenen Jahr vergaben unsere Tester sechs Mal fünf Sterne in dieser Kategorie. Es spiegelt das hohe Niveau wieder, auf dem sich die Modelle der bekanntesten Skifirmen trotz unterschiedlicher Charaktereigenschaften bewegen …

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48 Modelle im Test

Von den teilnehmenden Herstellern Atomic, Fischer, Kästle, Madshus, Rossignol und Salomon waren insgesamt 48 Modelle in neun Kategorien für den Test zur Verfügung gestellt worden. Damit hatten die acht Profi-Tester des xc-ski.de Expertenteams unter Führung von Steffen Hoos ein ähnlich hohes Pensum an den zwei Testtagen zu erfüllen, wie in den vergangenen Jahren. Alle Ski wurden in Kombination mit dem jeweils vom Hersteller empfohlenen Bindungsystem getestet. Für die Bewertung der Ski haben wir uns erneut viel Zeit genommen. So traf sich das Testteam an beiden Tagen nach dem Praxistest in der Skihalle Oberhof zu einer Gesprächsrunde, in der noch einmal jedes Modell besprochen und gemeinsame Erkenntnisse festgehalten wurden.

Konstante Testbedingungen

Die Tester hatten es in der Skihalle Oberhof mit umgewandeltem und sehr kompaktem Kunstschnee zu tun. Dieser wurde in den Tagen vor dem Test produziert. Dank der wirklich perfekten Unterstützung des Teams der Skisporthalle Oberhof konnten während des gesamten Tests gleiche Bedingungen für alle Skimodelle gewährleistet werden. Ein weiterer Dank geht an das Team von Sport Luck für die Unterstützung während des gesamten Tests sowie die Verpflegung und das Gästehaus Quisisana. Dort waren unsere Tester perfekt untergebracht und wurden bestens verpflegt.

Anspruchsvolle Teststrecke

Mit der Westschleife der Skisporthalle Oberhof fanden wir eine anspruchsvolle und perfekte Testrunde vor. Die 500 Meter lange Runde machte es möglich, jeden Ski zweimal zu laufen. Besonders wichtig ist bei der Wahl der Testrunde, dass alle Geländeformen enthalten sind, so dass alle Lauftechniken angewendet werden können. Obligatorisch ist dabei auch eine schnelle Abfahrt mit einer scharfen Kurve ohne Spur. Dieser Abschnitt der Testrunde hat eine hohe Aussagekraft bezüglich der Testkriterien Handling, Führung, Kurvenverhalten und Abfahrtsverhalten.

Identische Präparation

Bevor der eigentliche Test aber starten konnte, mussten natürlich alle Ski präpariert werden. Diese Aufgabe kam, wie bereits in den Jahren zuvor, wieder dem Toko Racingservice zu. Das eingespielte Team, das im Weltcup ständig unter Zeitdruck Höchstleistungen bringen muss, hatte die Sache souverän im Griff. Die völlig identische Präparation aller Testski einer Kategorie ist für die Aussagekraft eines Skitests natürlich überaus wichtig – entsprechend groß muss die Sorgfalt hier sein.

Viele Daten

Während des Tests wird von den Testläufern zu jedem Ski eine große Zahl von Daten auf Testbögen eingetragen. Neben den Eintragungen für die Einzelkriterien in Form von Dezimalzahlen trägt auch jeder Tester eine Gesamtbewertung des jeweiligen Modells in Textform in den Bogen ein. Die Einträge zu den Einzelkriterien werden bei der Auswertung schließlich in die Balkengrafiken der Testbriefe umgerechnet, während die Tester-Kommentare schließlich im allgemeinen Beschreibungstext der Testbriefe des jeweiligen Modells zusammengefasst werden.

Persönliche Auswahlkriterien

Um nun deinen persönlichen Traumski zu finden, solltest du zunächst dein eigenes Anforderungsprofil erstellen. Dabei sollten folgende Kriterien nicht fehlen:

  1. Wozu soll der Ski dienen? Willst du beispielsweise ambitioniert Rennen laufen oder geht es in erster Linie um Spaß und Fitness in der Natur?
  2. realistische Einschätzung des technischen Könnens und der Fitness. So verlangt beispielsweise ein lupenreiner Rennski oft nach einer sauberen Lauftechnik und einem dynamischen Abdruck.
  3. Besondere persönliche Auswahlkriterien: ein ungeübter Abfahrer sollte zum Beispiel besonderen Wert auf die Kriterien „Führung“, „Handling“, „Kurvenverhalten“ und „Abfahrtsverhalten“ legen.
  4. das Budget. Ein Ski der Kategorie „Race“, der an der Grenze des derzeit technisch machbaren steht, hat natürlich seinen Preis. Einige Modelle der Kategorie „Performance“ sind ebenfalls durchaus renntauglich, dabei oft aber deutlich günstiger. Wer also nur gelegentlich mal an einem Skimarathon teilnimmt und nicht allzu ambitioniert ist, der ist auch mit einem schnellen Performance-Modell gut beraten.