Stimmen aus Norwegen: "Alles kann passieren - auch mit einem Petter Northug im Team" - xc-ski.de Langlauf

Stimmen aus Norwegen: „Alles kann passieren – auch mit einem Petter Northug im Team“

Wechsel © Laiho/NordicFocus

Das alles möglich ist, haben die Russen heute bewiesen und einen nicht ganz fitten Petter Northug geschlagen – bei ziemlich schwierigen Bedingungen. Allerdings machten vor allem den Damen die Tiefschneeverhältnisse auch sehr viel Spaß…

Heidi Weng (NOR I)

Es war sehr schwer heute, aber lustige Bedingungen. Kikkan ist sehr schnell vornweg gelaufen und das ist sehr schwer, wie ich merkte, als ich vorn war. Die heutigen Bedingungen waren ganz anders als gestern, aber es hat Spaß gemacht. Ich mag Staffeln ganz besonders.

Anne Kylloenen (FIN)

Die Bedingungen waren sehr schwierig und die Strecke ganz anders. Es war schwer und nicht die besten Bedingungen für mich. Ich bin sehr froh, dass wir es bei diesem Wetter aufs Podium geschafft haben.

Sadie Bjornsen (USA I)

Es hat viel Spaß gemacht, heute zu laufen mit vielen Mädchen in einer Gruppe und beide US-Teams haben ihre Sache sehr gut gemacht! Es war ein schweres Rennen, in dem man über die unebenen Schneeberge kämpfen musste.

Denise Herrmann (GER)

Ich bin aus dem Start raus und habe schon gemerkt, dass ich keinen Stieg hatte. Am Anstieg nach dem Start war ich gleich Letzte. Dann war ich selbst überrascht, dass es vom Start weg scheiße war. Am Berg kam ich überhaupt nicht ins Laufen, konnte keinen normalen Schritt machen. Ich habe versucht, an der Seite im Tiefschnee ein bisschen hochzugrätschen und zu rennen. Das war keine Langlauftechnik, die ich heute gelaufen bin. Ich bin einfach nicht vorwärts gekommen.

Nicole Fessel (GER)

Man versucht, von vornherein offensiv in den Wettkampf zu laufen und ein bisschen gutzumachen, aber es ist halt sehr schwierig. Jedes mal, wenn ich überholen wollte, war es extrem langsam außerhalb oder in der Nebenspur. Man versucht einfach, ein paar Plätze gutzumachen.

Katrin Zeller (GER)

Heute lief es richtig gut und ich habe mit Marthe Kristoffersen (Norwegen III) gut zusammengearbeitet. Sie hat im Anstieg richtig Druck gemacht und ich habe sie in der Abfahrt angeschoben. Es lief besser als die letzte Woche und das gibt mir Zuversicht.

Alexander Legkov (RUS I)

Es war ein super Tag und ein totaler Sieg für uns. Diese Saison ist die Wichtigste und ich bin froh, dass wir eine so tolle Leistung in der Staffel heute zeigen konnten. Maxim hat am Ende einen tollen Schachzug gezeigt. Ich hoffe, in Sochi gelingt uns das noch einmal so gut.

Sjur Røthe (NOR II)

Es hat viel Schnee gegeben, aber wir hatten immer noch tolle Bedingungen. Ich habe es genossen, heute als Norwegen II gegen ein starkes erstes Team anzutreten. Einige von uns mussten nach dem gestrigen Tag alles zeigen und ich denke, wir haben es alle gut gelöst. Es hat Spaß gemacht, Norwegen I herauszufordern. Die Russen waren heute sehr stark und haben gezeigt, dass es schwer sein wird, sie auf ihrem heimischen Schnee zu schlagen.

Pål Golberg (NOR I)

Ich hatte eine schwere Runde, nachdem ich wegen einem kleinen Zusammenstoß zurückgefallen war. Das Tempo war sehr hoch mit vielen Teams, die von Beginn an gekämpft haben. Das Rennen hat gezeigt, dass für ein Team alles zusammenpassen muss, um zu gewinnen und alles kann passieren – auch mit einem Petter Northug im Team. Ich hatte gestern einen fantastischen Tag und es war eine tolle Erfahrung, heute die Staffel zu laufen.

Jens Filbrich (GER)

Es war von Anfang an relativ zäh, ich hatte natürlich auch die Obergranaten bei mir auf der Strecke gehabt. Nichtsdestotrotz wollte ich da gut mithalten. Ich habe in der ersten Runde etwas Probleme mit meinem Ski gehabt. Ich bin bergab abgehangen worden und wenn man dann mal weg ist, hat man Probleme. Es war ein bisschen durchwachsen heute. Es ist noch sehr früh in der Saison, aber es ist die einzige Staffel vor Olympia, es ist die Generalprobe. Da müsste man eigentlich schon als Topbesetzung an den Start gehen. Wir müssen uns nun zusammenraufen und Richtung Tour de Ski erstmal schauen und dann irgendwann Olympia.

Tobias Angerer (GER)

Leider hat mich nach dem gestrigen Rennen ein Infekt erwischt und ich bin gesundheitlich angeschlagen. Ich werde mich jetzt daheim untersuchen lassen und dann , wenn ich wieder fit bin , meine Form in Ruhe neu aufbauen. Es ist ärgerlich, aber jetzt heißt es ruhig bleiben und nach vorne schauen! Drückt mir die Daumen!

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