Stimmen nach den Lahti-Sprints: "Der Sprintweltcup ist fast wichtiger als die WM-Medaille" - xc-ski.de Langlauf

Stimmen nach den Lahti-Sprints: „Der Sprintweltcup ist fast wichtiger als die WM-Medaille“

Podium © Laiho/NordicFocus

Mit Marit Bjoergen und Emil Jönsson haben sich beim Weltcupsprint in Lahti einmal mehr die Favoriten durchgesetzt. Hier einige Statements von der Pressekonferenz.

Marit Bjoergen (NOR)
Es war ein sehr guter Tag für mich, viel besser als gestern. Es war ein schönes Rennen mit allen Topsprintern im Finale. Ich habe mich während des ganzen Tages sehr gut gefühlt und hatte gute Beine. Meine Taktik war es, nicht zu schnell anzugehen an den Anstiegen, um auch noch Kraft für die Abfahrten zu haben. Ich hatte sehr gute Ski und ich war sigar etwas überrascht, dass niemand vor mir war. Für nächste Saison ist der Gesamtweltcup mein Ziel und die Tour de Ski.

Astrid Jacobsen (NOR)
Es ist mein bestes Ergebnis seit 2008 und ich bin sehr zufrieden damit. Ich habe mich schon gestern im Klassischen sehr gut gefühlt. Für mich ist es das Wichtigste, dass ich weiß, dass ich technisch gut laufen kann. Ich habe schon während der Weltmeisterschaften gemerkt, dass meine Form immer besser wird. Sonst werde ich immer sehr müde am Ende einer Saison, aber diesmal habe ich immer noch Kraft. Ich werde mich nun auf die letzten Saisonrennen konzentrieren und wenn ich mich weiter gut fühle, werde ich hoffentlich noch ein paar gute Rennen beim Weltcupfinale zeigen können.

Petra Majdic (SLO)
Es ist toll, auf dem Podium zu stehen. Ich bin nun zurück im Roten Trikot. Im Sprintweltcup ist noch alles offen, aber ich werde in Stockholm mein Bestes geben. Es war nicht mein bester Tag heute, im Prolog bin ich fast gestürzt und auch in den Heats hatte ich immer Probleme. Ich war nicht wach und konzentriert genug. Morgen werde ich nach Stockholm weiterreisen. Ich bin froh, dass die Saison nun bald vorbei bin und ich bin erschöpft und wirklich müde.

Katrin Zeller (GER)
Ich konnte im Anstieg leider nicht ganz mitkommen, ich hattte einen sehr glatten Ski. Aber man hat ja gesehen, dass ich in der Abfahrt wieder ranfahren konnte. Aber es hat einfach ein bisschen was gefehlt. Dennoch bin ich zufrieden mit dem Wettkampf.

Nicole Fessel (GER)
Die Schwierigkeiten lagen heute defintiv am Anstieg. Ich merke einfach in den letzten Wochen, dass ich ein bisschen müde bin und dann am steilen Anstieg merke ich einfach, mir fehlen die Kräfte und ich kann nicht mehr so richtig hintreten. Dann rutscht mir der Ski oft weg und das geht einfach leichter, wenn man die Kraft noch dazu hat.


Emil Jönsson (SWE)
Der Gewinn des Sprintweltcups war mir sehr wichtig. Das ist Ausdruck des beständigsten Athleten des Winters. Das war mir fast wichtiger als die Medaille bei der WM. Es fühlt sich gut an, die kleine Kristallkugel für den Sprintweltcup gewonnen zu haben. Das bedeutet, dass ich die ganze Saison sehr stark war und ich bin froh, dass ich es geschafft habe. Nach den Weltmeisterschaften hatte ich Magenkrämpfe und habe mich nicht gut gefühlt. Ich habe erst Mittwoch wieder mit dem Training begonnen. Ich wusste nicht, wie gut meine Form ist, ich wollte nur einige Punkte für den Sprintweltcup holen. Heute hatte ich aber die Kraft und ich fühlte mich besser und besser während des Tages. Im Finale habe ich im Stadion alles gegeben und ich hatte noch etwas Kraft übrig. Mein absolutes Lieblingsrennen leigt mit Stockholm direkt vor uns und ich möchte dort ein tolles Rennen abliefern.

Eirik Brandsdal (NOR)
Ich habe mich während des ganzen Tages gut gefühlt. Ich hatte sehr gute Ski und auch der Kurs hier in Lahti gefällt mir sehr gut. Ich wollte nur ein gutes Rennen machen nach den Weltmeisterschaften. Es war mein Ziel, heute aufs Podium zu kommen und es ist toll, dass Paal es auch geschafft hat. Es ist ein guter Tag für die norwegischen Langläufer.

Paal Golberg (NOR)
Es ist einfach unglaublich, dass erste Mal auf dem Podium zu stehen. Ich hatte einen sehr guten Start im Prolog und habe mich sehr gut gefühlt. Im Finale war ich Letzter im ersten Anstieg. Ich dachte, ich hätte keine Chance, aber die anderen wurden müde und ich habe weitergemacht und bin Dritter geworden.

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