Licht ins Dunkel: Die Lupine Piko RX4 Stirnlampe im Test - xc-ski.de Langlauf

Licht ins Dunkel: Die Lupine Piko RX4 Stirnlampe im Test

Lupine Piko RX4 Stirnlampe bei leichtem Schneefall © Marco Felgenhauer

Nach der Arbeit noch schnell eine Runde drehen auf Langlaufski? Dazu braucht es im Winter entweder eine Nachtloipe oder eine Stirnlampe. Wir haben die Lupine Piko RX4 hoch im Norden Finnlands für euch getestet.

Das sagt der Hersteller

Die neue Piko R Stirnlampe ist extrem klein und leicht, aber auch robust und hell genug für jede noch so extreme Situation. Piko R – das sind 1500 Lumen in der Größe einer Streichholzschachtel, inklusive Bluetooth und Fernbedienung. Bei der Entwicklung der Piko hatten wir nur ein Ziel: Wir wollten einen Lampenkopf der so klein und leicht ist, dass du ihn stundenlang bequem auf dem Kopf tragen kannst, aber trotzdem genug Licht auf deinen Weg bringt, um auch bei extremen Bedingungen und schnellen Abfahrten jede Situation zu meistern. Die neueste Generation der Piko bringt ganze 1500 Lumen und wiegt gerade einmal 55 Gramm. Eine so hohe Leistung in dieser kompakten Baugröße ist weltweit einzigartig. Das Leuchtbild der Piko wurde von Grund auf neu gestaltet. Vor allem die Randausleuchtung, aber auch die Reichweite, wurden deutlich verbessert.

Rücklicht und Batteriecheck am Akku © Marco Felgenhauer

Das sagt die xc-ski.de Redaktion

Out of the box

Die Lupine Piko erreicht uns in der Variante RX4 mit Smart Core Akku. Dabei steht das X für Stirnlampe, das R für Remote (Fernbedienung) und die 4 für die Akku-Größe. Dank Smart Core besitzt unser Modell eine Anzeige des Ladestands. Fünf rote Lämpchen zeigen durch Dauerlicht oder Blinken den Ladestand in zehn Prozent Schritten an. Zudem können sie als Rücklicht genutzt werden. Die Piko ist sofort einsatzbereit, der Akku kommt sogar in aufgeladenem Zustand.

Im Praxiseinsatz

Lupine Fernbedienung mit Ladestandsanzeige © Marco Felgenhauer

Das wichtigste an einer Stirnlampe ist der perfekte und bequeme Sitz am Kopf. Dank zweier schmaler, aber robuster Flexbänder ist das bei der Piko sehr gut gelungen. Das geringe Gewicht und dessen gleichmäßige Verteilung lassen schnell vergessen, dass man überhaupt eine Lampe auf dem Kopf trägt. Die Flexbänder sind kinderleicht an jede Kopfgröße und Kopfbedeckung anpassbar. Etwas fummeliger ist da schon das Anlegen der Fernbedienung. Der kleine Taster wird per Klettband am Handgelenk befestigt. Dieses muss jedoch bei größeren Händen oder Handschuhträgern aus- und wieder eingefädelt werden. Keine leichte Übung bei Kälte und Dunkelheit. Dafür ist der Bedienungskomfort dann deutlich erhöht, wenn man die Piko vom Handgelenk aus bedienen kann und nicht außerhalb des Sichtbereichs am Kopf herumfummeln muss. Im Auslieferungszustand bietet die Lupine Piko RX4 drei Leuchtstufen. Die Niedrigste (0,3 Watt) reicht bei reflektierendem Schnee am Anstieg aus, um sich zurecht zu finden. Die zweite Stufe (5 Watt) liefert deutlich mehr Helligkeit und leuchtet das Sichtfeld auch in Abfahrten gut aus. Stufe drei (15 Watt) braucht man auf Schnee eigentlich nie, außer man will den enteilenden Vordermann möglichst lange nicht aus dem Blickfeld verlieren.

Mit Stirnlampe auf der Loipe © Marco Felgenhauer

Kommen wir zur Ausdauer des Akkus. Eines ist schnell klar: Für seine Größe liefert der Energiespender der Piko RX4 ein sehr gutes Ergebnis ab. Nach einer Stunde Laufen mit Stufe zwei bei Kälte sind circa 30 Prozent der Ladung weg. Das heißt, das man hochgerechnet ungefähr auf 3,5 Stunden Gesamtleuchtdauer für diese Stufe käme. Lupine gibt zwar fünf Stunden an, diese sind allerdings bei optimalen Bedingungen gemessen. Alle, die länger als drei Stunden mit der Piko unterwegs sein wollen, können entweder auf die RX7-Variante zurückgreifen (doppelte Leuchtdauer) oder als Zubehör einen größeren Akku erwerben. Zum Schluss schauen wir uns die Lupine Light Control App für das Smartphone etwas genauer an. Was manche schnell als Spielerei abtun, hat durchaus auch seinen Nutzwert. Dank des Bluetooth Chips im Inneren der Piko kann sie mit der App kommunizieren. Besonders einfach funktioniert so die Einstellung und Änderung der Leuchtstufen. Um eine bessere Ausleuchtung bei geringem Stromverbrauch zu erreichen, erweitern wir die Leuchtstufen auf vier und fügen eine 2,5 Watt Variante hinzu. So lässt es sich auch im Anstieg sicher laufen, ohne dass man zu sehr an den Reserven knabbert.

Fazit

Die Lupine Piko RX4 Smart Core ist der Rolls Royce unter den Stirnlampen. Bedienung, Leuchtkraft und Ausdauer des Akkus sind top! So seid ihr bei Dunkelheit jederzeit sicher auf den Loipen unterwegs. Dafür gibt es eine uneingeschränkte Kaufempfehlung der Redaktion.

Bei rot wird der Akku knapp © Marco Felgenhauer

Fakten

Leuchtkraft: 1.500 Lumen

Gewicht: 200 Gramm

Varianten: verschiedene Akkugrößen (RX4, RX4SC, RXDuo, RX7)

empf. VK-Preis: ab 319 Euro (getestetes Modell: 350 Euro)

Hier könnt ihr die Lupine Piko RX4 direkt bestellen:


Lupine Piko RX 4 SmartCore Helmlampe schwarz 2016

 

Weitere Infos zur Lupine Piko RX 4 findet ihr hier: www.lupine.de

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