Das DSV-Team zum Saisonfinale im Biathlon Weltcup - xc-ski.de Langlauf

Das DSV-Team zum Saisonfinale im Biathlon Weltcup

Benedikt Doll (GER), Philipp Nawrath (GER), (l-r) © Manzoni/NordicFocus

Zum Saisonfinale des Biathlon Weltcups sind alle Teams bereits weitergereist nach Canmore in Kanada. An vier Wettkampftagen stehen von 14.03. bis 17.03.2024 Sprints, Verfolgungen und Massenstarts auf dem Programm. Der Deutsche Skiverband hat die Teamzusammensetzung bekannt gegeben und muss auf Franziska Preuß endgültig verzichten.

Diese DSV-Athleten starten beim Saisonfinale

Der Deutsche Skiverband hat gegenüber dem Biathlon Weltcup in Soldier Hollow (USA) keine Veränderung in den Teams vorgenommen. Die von dort weitergereisten sechs Damen und sieben Herren werden in den letzten Rennen auf Punktejagd gehen.

Damen

– Selina Grotian (SC Mittenwald)
– Janina Hettich-Walz (SC Schönwald)
– Julia Kink (WSV Aschau)
– Johanna Puff (SC Bayrischzell)
– Sophia Schneider (SV Oberteisendorf e.V.)
– Vanessa Voigt (SV Rotterode)

Herren
– Benedikt Doll (SZ Breitnau)
– Philipp Horn (SV Eintracht Frankenhain)
– Johannes Kühn (WSV Reit im Winkl)
– Philipp Nawrath (SK Nesselwang)
– Roman Rees (SV Schauinsland)
– Danilo Riethmüller (WSV Clausthal-Zellerfeld)
– Justus Strelow (SG Stahl Schmiedeberg)

Franziska Preuß Saison endet früher als geplant

Franziska Preuss (GER) © Manzoni/NordicFocus

Lediglich für Franziska Preuß bestand die Option von Deutschland aus nach Canmore zu reisen. „Unter Voraussetzung vollkommener Gesundheit wird ein Start zum WC Finale in Canmore angestrebt,“ teilte Mannschaftsärztin Dr. Katharina Blume am 1. März mit. Daraus wird nun nichts. „Für mich endet die Saison früher, als geplant. Natürlich wäre ich gerne zu den Weltcups in Nordamerika gereist und hätte mich gefreut, dort nochmal an den Start zu gehen. Für mich steht aber aktuell an erster Stelle, alles für die Gesundheit zu tun, um so wenig Zeit wie möglich zu verlieren. Mit dem Infekt, der sich bei der WM erneut im Nasennebenhöhlenbereich festgesetzt hat, habe ich wieder fast zweieinhalb Wochen gekämpft. Nach einer weiteren Untersuchung bin ich zusammen mit den Ärzten zu dem Schluss gekommen, dass ein kleiner chirurgischer Eingriff Sinn macht. Ich bin überzeugt davon, dass das der richtige Schritt ist, und ich glaube daran, dass ich so in Zukunft weniger anfällig sein werde. Einerseits war es toll zu sehen, dass ich, wenn ich gesund bin und kontinuierlich trainieren kann, ganz vorne in der Weltspitze mitlaufen kann, andererseits macht es das natürlich umso bitterer, wenn ich sehe, dass ich im Gesamt-Weltcup eine Rolle spielen könnte. Mittlerweile bin ich aber mental wirklich stark, schaue positiv in die Zukunft und freue mich, schon bald wieder den Fokus auf das Training und die Vorbereitung für die neue Saison zu richten,“ so Franziska Preuß, die gestern am 11. März ihren 30. Geburtstag feierte, in der Pressemitteilung des DSV. 

Lange Saison geht in Canmore zu Ende

Felix Bitterling (DSV) © dsv
Felix Bitterling, Sportdirektor Biathlon beim DSV: „In Canmore steht der letzte Event einer langen Saison auf dem Programm. Auch wenn die letzten Monate viel Kraft gekostet und geschlaucht haben, vor allem jetzt auch nochmal die Reise nach Soldier Hollow und die Höhe dort, wollen wir auch bei der letzten Weltcupstation wieder angreifen. Auch dieses Wochenende erwarten uns auf ca. 1500 Meter über dem Meeresspiegel anspruchsvolle Wettkämpfe. Bei jeweils drei Wettkämpfen kann man nochmal viele Weltcup-Punkte sammeln, und diejenigen, die noch nicht für den Massenstart qualifizieren sind, haben noch einmal die Chance dazu. In erster Linie geht es uns darum, die Saison mit einem positiven Gefühl zu Ende zu bringen und dieses dann in die wettkampffreie Zeit und die nächste Saisonvorbereitung mitzunehmen. Es ist auch das letzte Wochenende von unserem „Capitano“ Benni, der seine Karriere beenden wird. Wir werden versuchen, ihm nochmal einen schönen Abschluss zu bescheren, gerne auch einen erfolgreichen. Wir wünschen ihm, dass er mit einem sportlichen Ausrufezeichen abtreten kann.“

Johannes Kühn will in Canmore noch einmal alles geben

Philipp Nawrath (GER), Benedikt Doll (GER), Johannes Kuehn (GER), Justus Strelow (GER), (l-r) © Manzoni/NordicFocus

„Das Weltcup-Wochenende in Soldier Hollow war ordentlich. Bei Benni‘s letzter Staffel dabei zu sein und nochmal auf dem Podium zu stehen, war das Highlight. Mit dem Sprint war ich ganz zufrieden, speziell weil die Bedingungen, beziehungsweise die hohen Temperaturen, nicht ganz ideal für mich waren. Das letzte Schießen beim Verfolger ärgert mich, da wäre deutlich mehr drin gewesen. Insgesamt waren es für mich ganz gute Rennen mit etwas Luft nach oben. Die Form passt noch soweit. Hoffentlich wird es etwas kühler und der Schnee kälter, dann geht nochmal was in Canmore. Ich bin schon froh, wenn die Saison geschafft ist, aber das ist auch erst am Sonntagnachmittag der Fall – bis dahin wird alles gegeben. Canmore liegt ebenfalls hoch, landschaftlich richtig schön mit den Rocky Mountains ringsherum. Die Strecke ist nicht ganz mein Favorit, aber ich freue mich trotzdem auf die letzten Wettkämpfe der Saison.“

Das Wettkampfprogramm

14. März 2024: 17.40 Uhr – Sprint Damen 7,5 km
15. März 2024: 17.40 Uhr – Sprint Herren, 10 km
16. März 2024: 18.10 Uhr – Verfolgung Damen, 10 km
16. März 2024: 22.10 Uhr – Verfolgung Herren, 12,5 km
17. März 2024: 18.10 Uhr – Massenstart Damen, 12,5 km
17. März 2024: 22.20 Uhr – Massenstart Herren, 15 km

Die Wettkämpfe aus Canmore werden vom ZDF, letztmals mit Herbert Fritzenwenger als CO-Kommentator, und von Eurosport übertragen.

Quelle: u. a. PM DSV

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