Langlaufski-Test

Ende Juni 2026 haben wir in der Skisporthalle Oberhof den xc-ski.de DSV Langlaufski-Test 2026/2027 durchgeführt. Bei perfekten Bedingungen wurden insgesamt 56 Modelle in zehn Kategorien unter die Lupe genommen.

Race Skating

Race Klassik

Langlaufski-Test Kategorie: Race Klassik 26/27

Ähnlich wie in der Race Skating Kategorie ist das Niveau auch in der Race Klassik Kategorie sehr hoch. Lediglich maximal zwei Punkte trennen die Mittelwerte der einzelnen Modelle voneinander. Das resultiert am Ende in viermal fünf Sterne für die Modelle der Firmen Atomic, Fischer, Rossignol und Salomon …

Race Klassik Skin

Performance Skating

Performance Klassik Skin

Sport Skating

Sport Klassik Skin

Active Skating

Active Klassik Skin

Nordic Cruising

Langlaufski-Test Bilder

Weitere Informationen zum Langlaufski-Test

56 Modelle im Test

Von den teilnehmenden Herstellern Atomic, Fischer, Kästle, Madshus, Rossignol und Salomon waren insgesamt 56 Modelle in zehn Kategorien für den Test zur Verfügung gestellt worden. Getestet wurden sie von einem kompetenten Team, das aus einem Mix von DSV-Skitechnikern, Skimarathonläufern sowie Skihändlern bestand. Alle Ski wurden in Kombination mit dem jeweils vom Hersteller empfohlenen Bindungssystem getestet. Für die Bewertung der Ski haben wir uns erneut viel Zeit genommen. So traf sich das Testteam an beiden Tagen nach dem Praxistest in der Skihalle Oberhof zu einer Gesprächsrunde, in der noch einmal jedes Modell besprochen und gemeinsame Erkenntnisse festgehalten wurden.

Konstante Testbedingungen

Die Tester hatten es in der Skihalle Oberhof mit frischem bis umgewandeltem sowie kompaktem Kunstschnee zu tun. Dieser wurde in den Tagen vor dem Test produziert. Dank der wirklich perfekten Unterstützung des Teams der Skisporthalle Oberhof konnten während des gesamten Tests gleiche Bedingungen für alle Skimodelle gewährleistet werden.

Anspruchsvolle Teststrecke

Mit der Westschleife der Skisporthalle Oberhof fanden wir eine anspruchsvolle und perfekte Testrunde vor. Die 500 Meter lange Runde machte es möglich, jeden Ski bei Bedarf zweimal zu laufen. Besonders wichtig ist bei der Wahl der Testrunde, dass alle Geländeformen enthalten sind, so dass alle Lauftechniken angewendet werden können. Obligatorisch sind dabei ein mittelschwerer Anstieg sowie eine schnelle Abfahrt mit Kurven. Diese Abschnitte der Testrunde haben eine hohe Aussagekraft bezüglich der Testkriterien Abstoß/Abdruck, Gleitverhalten, Einschub, Handling, Führung, Kurvenverhalten und Abfahrtsverhalten.

Identische Präparation

Bevor der eigentliche Test aber starten konnte, mussten natürlich alle Ski präpariert werden. Diese Aufgabe kam in diesem Jahr dem Team von Sport Luck zu. Dank langjähriger Erfahrung mit den Bedingungen in der Skisporthalle war das Finden des passenden Wachses für Gleit- und Steigzonen kein Problem. Die völlig identische Präparation aller Testski einer Kategorie ist für die Aussagekraft eines Skitests natürlich überaus wichtig – entsprechend groß muss die Sorgfalt hier sein.

Viele Daten

Während des Tests wird von den Testläufern zu jedem Ski eine große Zahl von Daten auf Testbögen eingetragen. Neben den Eintragungen für die Einzelkriterien in Form von Dezimalzahlen (1 bis 15) trägt auch jeder Tester eine Gesamtbewertung des jeweiligen Modells in Textform in den Bogen ein. Die Einträge zu den Einzelkriterien werden bei der Auswertung schließlich in die Balkengrafiken der Testbriefe umgerechnet, während die Tester-Kommentare schließlich im allgemeinen Beschreibungstext der Testbriefe des jeweiligen Modells zusammengefasst werden.

Persönliche Auswahlkriterien

Um nun deinen persönlichen Traumski zu finden, solltest du zunächst dein eigenes Anforderungsprofil erstellen. Dabei sollten folgende Kriterien nicht fehlen:

  1. Wozu soll der Ski dienen? Willst du beispielsweise ambitioniert Rennen laufen oder geht es in erster Linie um Spaß und Fitness in der Natur?
  2. realistische Einschätzung des technischen Könnens und der Fitness. So verlangt beispielsweise ein lupenreiner Rennski oft nach einer sauberen Lauftechnik und einem dynamischen Abdruck.
  3. Besondere persönliche Auswahlkriterien: ein ungeübter Abfahrer sollte zum Beispiel besonderen Wert auf die Kriterien „Führung“, „Handling“, „Kurvenverhalten“ und „Abfahrtsverhalten“ legen.
  4. das Budget. Ein Ski der Kategorie „Race“, der an der Grenze des derzeit technisch machbaren steht, hat natürlich seinen Preis. Einige Modelle der Kategorie „Performance“ sind ebenfalls durchaus renntauglich, dabei oft aber deutlich günstiger. Wer also nur gelegentlich mal an einem Skimarathon teilnimmt und nicht allzu ambitioniert ist, der ist auch mit einem schnellen Performance-Modell gut beraten.