Im tschechischen Nove Mesto na Morave fand der letzte Continental Cup der Langläuferinnen und Langläufer vor den Nordischen Junioren- und U23-Weltmeisterschaften Anfang März in Lillehammer statt. Beim Sprint am Samstag verpasste das deutsche Team eine Podestplatzierung mehrfach nur knapp, dafür gab es in den Massenstartrennen gleich drei deutsche Podestplätze.
Veit und Keck sprinten knapp am Podium vorbei
Den Auftakt des Wettkampfwochenendes in Tschechien bildete ein Freistil Sprint. Lena Quintin sorgte bei den Damen für einen französischen Sieg, das italienische Team feierte dahinter ein Doppelpodium durch Virginia Cena und Beatrice Laurent. Die deutschen Läuferinnen Verena Veit und Lena Keck verpassten den Sprung auf das Treppchen als Viert- beziehungsweise Fünftplatzierte knapp. Die Tschechin Lucie Tumova wurde Sechste. Anna-Maria Dietze kam bis ins Halbfinale und landete im Endergebnis auf Rang Acht. Maike Bogner qualifizierte sich als einzige Österreicherin für die Finalläufe, wo sie nach Aus im Viertelfinale 15. wurde. Siri Wigger kam als beste Schweizerin auf den 17. Platz.
Auch im Sprint der Herren gab es durch Remi Bourdin einen französischen Sieg, welcher durch Matteo Correia auf Platz Zwei zu einem Doppelsieg gekrönt wurde. Hinter dem Italiener Giovanni Ticco verpasste Elias Keck das Podium auf Rang Vier. Die beiden Schweizer Antonin Savary sowie Isai Näff komplettierten den Finallauf auf Platz Fünf und Sechs. Roman Alder wurde vor dem besten Österreicher Erik Engel Neunter.
Auch Luisa Dahlke auf Platz Vier
Rang Vier war im Sprintrennen das Motto für den DSV, denn auch Juniorin Luisa Dahlke landete beim Sieg der Tschechin Katerina Duskova auf dem ersten Platz neben dem Podest. Marie Schwitzer aus Italien wurde Zweite und die Französin Annette Coupat lief auf den dritten Platz. Katharina Fuchs wurde auf Rang 18 beste Österreicherin, Schweizer Starterinnen waren nicht am Start.
Bei den Junioren gab es einen italienischen Dreifachsieg durch Federico Pozzi vor Daniel Pedranzini und Luca Ferrari. Der Tscheche Ales Rezac wurde Vierter, gefolgt von den Franzosen Mario Perrillat Collomb und Johan Calandry. Jan Dragowski (9.) schied als bester Deutscher im Halbfinale aus, ebenso wie Elias Eischer (11.) für Österreich.
Platz Zwei für Anna-Maria Dietze im Massenstart
Der Massenstart über 20 Kilometer, ebenfalls in der Freien Technik gelaufen, endete bei den Damen mit einem Massensprint um die Podiumsplätze. Liv Coupat (Frankreich) setzte sich dabei vor Anna-Maria Dietze und ihrer Landsfrau Juliette Ducordeau durch. Kim Hager verpasste als Vierte eine weitere deutsche Podiumsplatzierung um nur 0,4 Sekunden. Saskia Nürnberger (6.), Lisa Lohmann (8.) sowie Lena Keck (10.) rundeten ein sehr gutes Abschneiden des DSV ab. Beste Schweizerin wurde Giuliana Werro auf Platz Neun.
Im Rennen der Herren ging es noch enger zu, gleich 16 Läufer kamen innerhalb von nur fünf Sekunden ins Ziel. Der Tagessieg ging an Antonin Savary und die Schweiz, die Franzosen Victor Cullet Calderini und Matteo Correia liefen auf die Plätze Zwei und Drei. Elias Keck wurde erneut Vierter, gefolgt von Remi Bourdin und Niclas Steiger. Tobias Ganner landete als bester Österreicher auf Platz Acht und damit einen Platz vor Isai Näff.
Anna Endress gewinnt Massenstart, Dahlke Dritte
Die deutschen Juniorinnen präsentierten sich im Massenstartrennen ebenfalls sehr stark. Anna Endress gewann überlegen mit mehr als einer Minute Vorsprung. Aus der ersten Verfolgerinnengruppe heraus sicherte sich Annette Coupat Platz Zwei, Luisa Dahlke komplettierte das Podest vor der Italienerin Vanessa Cagnati, Lucile Coutaz (Frankreich) sowie Katerina Duskova.
Bei den Junioren war das italienische Team erneut das Maß aller Dinge. Federico Pozzi gewann auch das zweite Rennen des Wochenendes vor Daniel Pedranzini. Felix Bollwein wurde hinter dem Franzosen Gaspard Cottaz Vierter. Marco Pinzani und Elias Eischer belegten die Plätze Fünf und Sechs. Mit Wilhelm Louis Sjaafjell auf dem achten Rang landete noch ein weiterer deutscher Starter in den Top-Ten.



