Mit dem Bergroller Wettkampf Lysebotn Opp startete auch 2026 das Blinkfestivalen im Süden Norwegens. Aber nicht nur das Wettkampfprogramm war traditionell, sondern auch fast schon das regnerische Wetter sowie die Siegerinnen und Sieger mit Heidi Weng, Astrid Øyre Slind und Andrew Musgrave. Einar Hedegart gewann zwar noch nicht das Rennen beim Lysebotn Opp, eine große Überraschung ist der Sieg des Norwegers im Freistil Rennen trotzdem nicht.
Hattrick für Heidi Weng
Das Rennen der Damen in der Freien Technik startete als erster, sodass die Läuferinnen noch im Trockenen starten konnten. Im Verlauf des Rennens fing es jedoch an zu regnen, sodass auch schon Heidi Weng nass geregnet als Erste ins Ziel einlief. Die Norwegerin siegte somit zum dritten Mal in Folge über die 7,5 Kilometer mit 640 zu absolvierenden Höhenmetern. Ebenfalls wie im Vorjahr durfe sich Kristin Austgulen Fosnaes über Platz Zwei freuen. Nachdem sie 2025 noch 1:02 Minuten hinter der Tagessiegerin ins Ziel gelaufen war, waren es heute nur noch 22 Sekunden Rückstand. Tiril Udnes Weng komplettierte 1:38 Minuten hinter Heidi Weng das Podium als Drittplatzierte. Nora Sanness (4.), Karoline Simpson-Larsen (5.) und Karoline Grøtting (6.) folgten nur wenige Sekunden dahinter. Die Schweizerinnen Giuliana Werro sowie Nadja und Marina Kälin kamen alle Drei im vorderen Mittelfeld auf den Plätzen 18, 22 beziehungsweise 24 ins Ziel. Marit Vermeulen, die jüngere Schwester von Mika, erreichte das Ziel als 33. und beste Österreicherin. In der Juniorinnenklasse belegte die Ramsauerin sogar den zweiten Platz. Magdalena Scherz wurde 39.
Hedegart lässt die Langlauf-Eliten stehen
Im Vorjahr belegte er noch Platz Fünf, in diesem Jahr war Einar Hedegart nach seiner Rückkehr zum Biathlon beim Lysebotn Opp nicht zu schlagen. Der Läufer vom Team Anlegg Øst Entreprenør verwies Bergspezialist Andreas Fjorden Ree auf den wiederholten zweiten Platz, sieben Sekunden trennten die beiden im Ziel. Kasper Herland bewies neun Sekunden dahinter, dass das Team Anlegg Øst Entreprenør auch 2026 wieder beste Arbeit leistet(e). Eine echte Überraschung gab es auf Platz Vier, welchen Ole Tafjord Suhrke belegte. Der 24-Jährige Biathlet lief im vergangenen März zum ersten Mal auf das Podest im IBU-Cup und startete daraufhin am Holmenkollen zum ersten Mal im Weltcup. Simen Hegstad Krüger kam in diesem Jahr nicht über Platz Fünf hinaus, Mattis Stenshagen wurde Sechster vor dem Briten Joe Davis sowie dem besten Schweizer Antonin Savary. Die weiteren Schweizer Beda Klee (22.), Nicola Wigger (26.), Isai Näff (33.), Valerio Grond (44.), Janik Riebli (46), Noe Näff (51) sowie Roman Alder (64) kamen verteilt ins Ziel. Enttäuschend lief das Rennen für Mika Vermeulen. Nach zwei Podestplatzierungen 2023 und 2024 sowie Platz Vier im vergangenen Jahr kam der Österreicher nur als 48. mit über sechs Minuten Rückstand ins Ziel. Benjamin Moser verlor fast neun Minuten auf Einar Hedegart und wurde 80.
Team Aker Daehlie Triple im Doppelstock
Die Doppelstockspezialistinnen und -spezialisten hatten wettertechnisch am meisten Pech und liefen das gesamte Rennen im strömenden Regen. Im Gegensatz zu den Skating Rennen starteten hier Damen und Herren gleichzeitig. Andrew Musgrave krönte sich auch diesem Jahr zum Bergkönig in der Doppelstocktechnik. Der Brite holte nach 2019, 2021, 2023 und 2024 seinen fünften Sieg beim Bergroller, 2022 wurde er zudem Dritter. Musgrave ließ damit auch seine Teamkollegen vom Team Aker Daehlie Gaute Kvåle und Max Novak hinter sich. Starker Vierter wurde der Finne Lauri Mannila (Team Edux) vor Thomas Ødegaarden (Team Ragde Charge) und Alvar Myhlback (Lager 157 Skiteam). 2:09 Minuten hinter dem Tagessieger kam Jakob Walther als sehr guter 14. ins Ziel, Thomas Bing (eD system RSJ Team) wurde guter 24. Ihm folgte der Norweger Magnus Vesterheim, welcher im Vorfeld des Rennens sein neues Team bekannt gab. Nach seiner bisher besten Saison 2025/26 war Vesterheim nach der Auflösung des Team Ramudden bisher ohne neues Pro Team. Seit dem heutigen Rennen startet der Läufer aus Harstad für das Team Burger King Northug von Alt-Meister Petter Northug. Astrid Øyre Slind (Team Aker Daehlie) hatte sich in diesem Jahr für das Rennen in der Doppelstocktechnik entschieden, nachdem sie im Vorjahr Vierte in der Skating Entscheidung wurde. Im Doppelstock konnte ihr in diesem Jahr jedoch keine Konkurrentin das Wasser reichen. Hedda Bångman (Team Burger King Northug) wurde mit 1:41 Minuten Rückstand Zweite, Hanna Lodin (Team Engcon) folgte 18 Sekunden dahinter als Dritte. Julie Kvale Støstad verpasste eine weitere Podiumsplatzierung für das Team Aker Daehlie auf Rang Vier. Anja Stolpe (Lager 157 Skiteam) und Stina Nilsson (Team Ragde Charge) folgten auf Platz Fünf und Sechs.
Ergebnisse Lysebotn Opp/Blinkfestivalen


