Der dritte FESA Alpencup für die Langläuferinnen und Langläufer wurde von Oberwiesenthal nach Seefeld verlegt. Insbesondere im Sprint am Freitag präsentierte sich der DSV mit zwei Tagessiegen in guter Verfassung. In den Distanzrennen folgten weitere Podiumsplatzierungen.
Grimmecke und Fürstenberg gewinnen Sprint
Jannis Grimmecke präsentierte sich auch im neuen Jahr in sehr guter Form und gewann den Sprint zum Auftakt der Rennen auf den WM-Strecken von 2019. Im Finale setzte er sich gegen Julien Arnaud und Ivan Essonnier, beide aus Frankreich, durch. Mit Quentin Viguier und Victor Cullet Calderini liefen zwei weitere Franzosen auf die Plätze Vier und Sechs, Tomas Dufek (Tschechien) wurde Fünfter. Pierrick Cottier verpasste als bester Schweizer den Finaleinzug knapp und wurde Siebter. Kilian Kehrer lief als einziger Österreicher in die Finals und wurde am Ende 14. Bei den Damen präsentierte sich Theresa Fürstenberg ebenfalls weiterhin in sehr guter Verfassung. Sie gewann den Sprint der Damen, gefolgt von Lisa Lohmann, die sich nach ihrer Verletzung im Herbst in aufsteigender Form befindet. Lena Quintin (Frankreich) komplettierte das Podium vor ihrer Landsfrau Justine Gaillard sowie den Schweizerinnen Fabienne Alder und Alina Meier.
In den Rennen der U20 gab es keine deutschen Finalteilnahmen. Bei den Junioren gab es durch Quentin Lespine vor Gaspard Cottaz einen französischen Doppelsieg, Elisey Kuzmin aus der Slowakei wurde Dritter. Nolan Gertsch verpasste den Einzug ins Finale als Siebter und damit bester Schweizer knapp. Bester Deutscher des Tages wurde Felix Bollwein als Elfter. Auch bei den Juniorinnen gab es einen französischen Tagessieg. Annette Coupat setzte sich im Finale gegen die Schweizerin Ilaria Gruber durch. Marie Schwitzer (Italien) belegte Rang Drei, Sina Titscher sprintete als beste DSV-Starterin auf Platz Zehn.
Bing und Hofmann Zweite im Einzelstart
Am zweiten Wettkampftag wurde im Einzelstart in der klassischen Technik um die Tagessiege gelaufen, alle Klassen hatten dabei zehn Kilometer zu absolvieren. Mit Platz Zwei, 14 Sekunden hinter dem italienischen Tagessieger Giandomenico Salvadori, qualifizierte sich Thomas Bing für den Heim-Weltcup in Oberhof am kommenden Wochenende. Keine zwei Sekunden hinter Bing wurde Mike Ophoff (Tschechien) Dritter. Korbinian Heiland (7.) und Candide Pralong (9.) als bester Schweizer liefen ebenfalls in die Top-Ten. Cloe Pagnier aus Frankreich gewann das Damenrennen mit rund elf Sekunden Vorsprung vor Lea Fischer (Schweiz) und einer weiteren Sekunde vor Landsfrau Justine Gaillard. Auch Lisa Lohmann und Marina Kälin auf Platz Sechs und Sieben sowie Germana Thannheimer und Fabienne Alder auf den Plätzen Neun und Zehn zeigten aus deutscher und Schweizer Sicht gute Rennen.
Bei den Juniorinnen dominierte die Französin Annette Coupat das Rennen und holte sich mit über 50 Sekunden Vorsprung den Sieg vor Sarah Hofmann, die dem deutschen Team den zweiten Podestplatz des Tages bescherte. Lina Bundi gelang die als Drittplatzierte für Swiss-Ski. Die Entscheidung im Rennen der Junioren fiel deutlich knapper aus. Daniel Pedranzini vor Federico Pozzi sowie Marco Pinzani feierten einen italienischen Dreifacherfolg mit allen drei Läufern innerhalb von fünf Sekunden. Nolan Gertsch (5.) und Felix Bollwein (8.) erliefen erneut die besten deutschsprachigen Platzierungen.
Dahlke läuft im Massenstart auf Platz Drei
Der abschließende Massenstart über 20 Kilometer wurde bei den Herren erst auf den letzten Metern aus einer großen Gruppe entschieden. Matteo Correia, Victor Cullet Calderini und Sabin Coupat bejubelten am ende ein rein französisches Podium, welches Antonin Savary für die Schweiz um 0,4 Sekunden verpasste. Candide Pralong lief auf Platz Sieben und Elias Keck als bester Deutscher vor Cyril Fähndrich auf Rang Neun. Auch die Entscheidung bei den Damen fiel erst auf den letzten Metern. Mit 2,5 Sekunden Vorsprung setzte sich Cloe Pagnier (Frankreich) gegen die Schweizerin Marina Kälin durch. Anna Marie Jaklova (Tschechien) komplettierte das Podium vor der nächsten Schweizerin Giuliana Werro und der besten Deutschen Kim Hager. Siri Wigger rundete ein gutes Schweizer Ergebnis auf Platz Neun ab.
Die Juniorinnen und Junioren hatten ihrerseits 15 Kilometer zu absolvieren. Annette Coupat gewann auch das zweite Distanzrennen in Seefeld. Zweitplatzierte wurde Vanessa Cagnati (Italien), die sich im Zielsprint hauchdünn gegen Luisa Dahlke durchsetzte. Sarah Hofmann (6.) und Johanna Eckel (8.) sowie die Schweizerin Nina Cantieni (10.) liefen außerdem unter die besten Zehn. Beim erneuten Dreifachsieg der italienischen Junioren Federico Pozzi vor Daniel Pedranzini und Marco Pinzani gelang dies aus deutschsprachiger Sicht Elias Eischer (Österreich) sowie Lorenz Hasenknopf.



