Peter Schlickenrieders Ernährungstipps: Verpflegung während eines Skimarathons - xc-ski.de Langlauf

Peter Schlickenrieders Ernährungstipps: Verpflegung während eines Skimarathons

Getränkepulver © Xenofit/M. Felgenhauer

Egal ob Spitzensportler oder begeisterter Amateur. Die Ernährung während des Wettkampfs zählt zu einem sehr wichtigen Thema wenn es darum geht, sein Leistungspotential abzurufen.

Wer seinem Körper nicht genügend oder die falsche Ernährung zufügt, hat keine oder nur für eine gewisse Zeit genügend Power während des Wettkampfes oder muss im schlimmsten Falle das Rennen beenden. Die richtige Planung und eine ausgesuchte Produktpalette ist somit unerlässlich. Ich möchte euch einen kleinen Einblick in mein ganz persönliches Verpflegungsritual beim Wettkampf geben am Beispiel der langen Strecke beim Ski-Trail (www.ski-trail.info) im Tannheimer Tal über 55km Skating mit einer Laufzeit von ca. 2:30 Stunden und äußeren Bedingungen von -8 Grad und Sonnenschein.

Vorbereitungen vor dem Wettkampf

Es gibt eine Menge an verschiedenen Theorien, für mich persönlich ist es immer wichtig meine Kohlenhydratspeicher aufzufüllen, sei es vor, während oder nach dem Wettkampf. Wichtig dabei ist mir, dass die Art der Ernährung und deren Dosierung maximal magenverträglich ist d.h.: hier wird sicherlich jeder ganz individuell sein zu ihm passendes Getränk und vor allem die richtige Dosierung finden müssen. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit den Produkten von Xenofit gemacht. Angenehm im Geschmack vor allem bei höheren Dosierungen und damit höherem Kohlenhydratgehalt. Die liebste Sorte von den drei Xenofit Competition (kohlenhydratreichen) Getränkepulver ist mir dabei „Früchtetee“. Gut verträglich sind alle drei Geschmacksrichtungen.


Der Start beim Tannheimer Ski-Trail steht bevor, es sind kalte Temperaturen (ca. -8 Grad) draußen und ich muss darauf achten, dass das Getränk nicht zu kalt ist beim Trinken. Zu kaltes Getränk bei sehr kalten Temperaturen dreht einem den Magen um und kostet viel Energie, um das Getränk im Magen auf Verdauungstemperatur zu bringen. Ein warmes, isotonisches Kohlenhydratgetränk ist der perfekte Begleiter währende des Rennens. Damit mein Getränk bis kurz vor dem Start warm bleibt, gebe ich es kochend heiß in meinen Thermos-Trinkgurt. 3-5 Messlöffel Xenofit-competition Pulver auf 1 Liter sind optimal. Super leckerer Geschmack und genügend Mineralien, aber vor allem energiegebende Kohlenhydrate. Ruhig ein bisschen mehr …


… kochendes Wasser dazu, fertig. So bleibt es schön warm. Kurz vor dem Start werde ich es dann in meine Flasche einfüllen. Wer noch einen speziellen Kohlehydrat-Kick oder Energie für noch längere Strecken braucht, der gibt ein Xenofit-carbohydrate Gel dazu.


Somit wird das Getränk etwas dickflüssiger und natürlich auch klebriger im Mund. Um das Austrocknen des Mundes zur verhindert am besten dann bei den offiziellen Verpflegungsstellen normales Wasser nachtrinken. Ist das Getränk zu dickflüssig, wird zuviel Flüssigkeit zum verdauen „aus dem Körper gesaugt“ und das würde wiederum zum Leistungsabfall führen. Folglich ist die richtige Mischung wichtig.

Während dem Wettkampf

Während dem Rennen nehme ich dann nicht den Thermogetränkegurt, sondern eben einen isolierten Laufgurt mit Radflasche, wie man ihn aus dem Sommer kennt. Daraus lässt sich zum Trinken die Flasche auch ohne Abnehmen des Gurtes holen. Zusätzlich lassen sich in den kleinen Seitentaschen noch ein, zwei Gels verstauen. Sozusagen als Notreserve, wenn der „Mann mit dem Hammer“ kommt und einen der „Hungerast“ überrascht.


Nun geht es gleich los … das heiße Getränk aus dem Thermogurt in die Radflasche in diesem Laufgurt. Kann die Flasche fast nicht anfassen, weil so heiß, aber das ist gut so, denn in ca. 10km (erstes mal drinken) ist das Getränk auf Trinkwärme abgekühlt. Und ich kann zu jeder Zeit ganz nach meinem Bedarf jederzeit trinken und Energie zuführen. Ich bin also während dem Rennen unabhängig von den offiziellen Verpflegungsstellen. So brauche ich mir keine Sorgen machen, dass ich nichts bekomme. Ich trinke alle sechs bis acht Kilometer ein bis zwei Schluck, also bereits zu einem Zeitpunkt, zu dem ich noch keinen Durst habe.


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Verpflegungsstellen oft an den Stellen sind, wo man sie nicht gut nutzen kann oder vielleicht der Gegner gerade attackiert und so wertvolle Meter Vorsprung gewinnt. Hier greife ich meine Flasche mit beiden Händen, während ich es bergab laufen lasse. Wenn mir danach ist noch schnell ein Xenofit-carbohydrate Gel aus meinem Gürtel und weiter gehts. So spare ich wertvolle Sekunden und kann trotzdem Energie tanken. Und so ganz nebenbei weiß ich was ich trinke und muss mich nicht immer auf die Getränkehersteller der Veranstalter umstellen.


Wichtig ist mir natürlich auch, dass der Trinkgurt nicht stört oder drückt. Deswegen ist die leicht schräge Anbringung wie hier beim Xenofit-Gurt optimal, dann drückt die Flasche nicht in den Rücken beim Aufrichten des Oberkörpers.

Hier könnt Ihr den Xenofit-Trinkgurt beziehen: www.xenofit.de

Also dann viel Spaß und vorallem Energie beim nächsten Volkslauf eurer Wahl!

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