Biathlon Weltcup News

Loop One Festival 2026: Lisa Vittozzi und Martin Ponsiluoma stürmen zum Sieg

Die Weltelite des Biathlons zeigte am zweiten Wettkampftag des Loop One Festivals 2026 in München hochklassigen Sport. Während die Italienerin Lisa Vittozzi ihren Titel im Duell gegen Julia Simon verteidigte, feierte der Schwede Martin Ponsiluoma den perfekten Doppelsieg. Das deutsche Team ging trotz starker Vorläufe am Ende leer aus. Johanna Puff wurde als Sechste beste DSV-Skijägerin, während Schießfehler die deutschen Herren um die Podestplätze brachten.

Schwierige Wettersituation

Am zweiten Tag des Loop One Festivals 2026 im Münchener Olympiapark stand ein weiterer Super Sprint auf dem Programm. Der Wettkampfmodus war allerdings ein anderer. Die jeweiligen Finalisten bei Damen und Herren wurden in vier Vorläufen ermittelt, wobei sich jeweils die drei Besten jedes Heats für den Endlauf qualifizierten. Als Lucky Loser bekamen dann noch die drei Zeitbesten bei Damen und Herren ein Finalticket zum Endlauf der Top-15. München zeigte sich am zweiten Wettkampftag wettermäßig nicht von der besten Seite. Nieselregen machte die Strecke rutschig und trotz hoher Motivation war die Sturzvermeidung oberste Priorität bei allen Athleten. Die Zuschauer trotzten dem Wetter, säumten die Strecke und verfolgten von der Tribüne gegenüber des Schießstands die Schießeinlagen und auf einer großen Videoleinwand das Rennen. Zwischen den Wettkämpfen blieb genügend Zeit um auf dem Festivalgelände zu flanieren und bei vielen Aktionen mitzumachen.    

Drei Deutsche Damen im Finale – Favoritinnen raus

Janina Hettich-Walz (GER), Michael Antwerpes (GER), (l-r) © Manzoni/NordicFocus

Janina Hettich-Walz muss bangen

Im ersten Heat der Damen kämpften bereits die beiden Deutschen Vanessa Voigt und Janina Hettich-Walz zusammen mit der Italienerin Lisa Vittozzi um den Einzug ins Finale. Janina Hettich-Walz kam in Führung liegend zum zweiten Anschlag, verfehlte zwei Scheiben und musste erst einmal kreiseln. Währenddessen räumte Vanessa Voigt ein zweites Mal sauber ab, bog als Erste in die Schlussrunde und brachte den Sieg sicher ins Ziel. Lisa Vittozzi schob sich auf der letzten Runde noch an der Französin Paula Botet vorbei, kam als Zweite ins Ziel und war zusammen mit Voigt und Botet qualifiziert. Janina Hettich-Walz konnte es nur noch über die Zeit schaffen, mobilisierte auf der Schluss verborgene Kräfte, machte drei Plätze gut und musste als Viertplatzierte auf die Lucky-Loser-Regelung hoffen. Das zweite Heat entschied Maren Kirkeeide für sich, die Schweizerin Amy Baserga sicherte sich durch die bessere Schlussrunde als Zweite ebenfalls den Finaleinzug sowie die Schwedin Johanna Skottheim. Beide zogen auf der Schlussrunde an der Tschechin Jessica Jislova vorbei, die ebenfalls mit einer guten Laufzeit noch hoffen durfte. Enttäuscht war die Schwedin Elvira Oeberg. „Das war schlecht, richtig schlecht. Es waren zwei schlechte Schießen. Die Strecke war ok, aber du kannst nicht die Hälfte der Ziele verpassen,“ so Oeberg, für die das Loop One 2026 damit bereits beendet war.

Voigt gewinnt Vorlauf

Vanessa Voigt (GER) © Manzoni/NordicFocus

„Neuer Tag, neues Glück, jeder Tag ist neu,“ sagte Vanessa Voigt nach dem Rennen im ARD-Stream, und weiter „ich habe mich versucht neu zu fokussieren.“ Zu ihrer Entscheidung, sich um ihre Vorbereitung auf die neue Weltcupsaison eigenverantwortlich zu kümmern, erklärte sie: „Das ist sehr schwierig in Kurzform zu fassen. Wenn ich es mal beschreiben soll: Wenn man eine gewisse Kleidergröße hat, dann versucht man sich auch nicht klein reden zu lassen oder in kleinere Sachen zu stopfen. Sondern einfach versuchen an das was man glaubt, oder das anzuziehen, was man will. So ist es bei mir mit dem Training. Ich habe halt gemerkt, ich komme nicht so gut klar und ich habe ein gewisses Alter wo ich weiß, was mir taugt. Und ich bin in einem Alter wo man sich nicht mehr um sieben Prozent steigern kann, sondern wo es auf Mys ankommt und die kann ich in einer großen Masse einfach nicht bearbeiten. Daher habe ich gesagt ich wähle den Weg, den in jetzt gehe.“ 

Julia Tannheimer (GER) © Manzoni/NordicFocus

Tannheimer zieht Puff ins Finale

Im dritten Heat hatten es die beiden weiteren Deutschen Johanna Puff und Julia Tannheimer in der Hand, sich mit einem guten Ergebnis für das Finalrennen zu qualifizieren. Nach der Null im Liegen setzte sich Julia Tannheimer auf der zweiten Runde in Führung, während Johanna Puff, die ihre Schüsse schnell absolvierte, nach einer Strafrunde um die 13 Sekunden zurück lag. Stehend verfehlte Tannheimer zwei Scheiben, Johanna Puff verlor einen Stock und damit wertvolle Sekunden, als sie zum Aufnehmen zurücklaufen musste. „Es ist so ein Fleece auf dem Boden, da ist meine Spitze hängen geblieben und ich hatte ihn noch nicht direkt in der Schleife,“ erklärte Johanna Puff nach dem Lauf in der ARD. Nach Marthe K. Johansen und Suvi Minkkinen ging Johanna Puff als Dritte durch die Zwischenzeit und nur wenige Sekunden hinter ihr die Teamkollegin Tannheimer. Die beiden Deutschen kämpften um jede Sekunde und Tannheimer qualifizierte sich als Drittplatzierte, während Johanna Puff bangen musste. Puff blieb auf der Schlussrunde an der laufstarken Tannheimer dran und hat sich dadurch möglicherweise durch diese starke Schlussrunde als Lucky Loser für das Finale qualifiziert. „Ich hatte wirklich Glück, weil Julia gut im Team gearbeitet hat und mich mitgezogen hat,“ meinte Johanna Puff im ARD-Interview. Und Julia Tannheimer erklärte dazu: „Eigentlich wollte ich schon, dass wir es zusammen machen, ich dachte wir haben die größte Chance wenn wir vorne zusammen Tempo machen. Ich habe gehofft, dass sie möglichst lang hinten dran bleibt, damit wir zusammen ins Finale kommen.“ Im vierten Heat waren Anna Magnusson und Julia Simon in Führung liegend auf die Schlussrunde gegangen und dahinter gab es einen harten Kampf um den noch freien Finalstartplatz. Baiba Bendika, Ema Kapustova und Amandine Mengin versuchten es noch zu richten, Mengin holte ihre Teamkollegin Julia Simon noch ein und verdrängte sie, bevor diese noch ungeahnte Kräfte mobilisierte und hinter Magnusson als Zweite die Ziellinie überquerte vor Amandine Mengin. Die Österreicherin Anna Gandler hat es um 0,3 Sekunden als Lucky Loser nicht ins Finale geschafft.  

Philipp Horn und Philipp Nawrath erreichen Finale

Justus Strelow (GER) © Authamayou Leo/NordicFocus

Justus Strelow schießt sich raus

Justus Strelow kam mit zwei Strafrunden aus dem Liegendanschlag denkbar ungünstig in die Quali. Zwei weitere aus dem Stehendanschlag bedeuteten für ihn das Aus. Perrot führte das Feld an und zusammen mit seinem Teamkollegen Damien Levet übernahm er eingangs der Schlussrunde die Führung. Dahinter wurde um jeden Meter gekämpft, um sich sicher als Drittplatzierter für das Finale zu qualifizieren. Am Ende siegte Perrot vor dem Norweger Martin Uldal und Damien Levet. „Liegend zwei Fehler geschossen, einfach ein unsauberer Anschlag würde ich sagen. War einfach keine gute Serie. Stehend war ich unter Zugzwang, da gehen noch einmal zwei weg, damit war es vorbei. Gestern war schon ein harter Tag, das hat schon richtig weh getan. Jetzt ist es leider nur ein Rennen gewesen, so was muss man abhaken, das kommt schon mal vor,“ erklärte Justus Strelow nach dem Rennen im ARD-Stream.
Im zweiten Heat, ohne deutsche Beteiligung, lagen die Null-Fehler-Schützen aus dem Liegendanschlag eng beieinander und der Stehendanschlag sollte entscheiden, wer sich letztlich für das Finalrennen qualifiziert. Lukas Hofer und Sturla Holm Laegreid waren die ersten beiden, die nach fünf Treffern in die Schlussrunde bogen. Laegreid überquerte die Ziellinie als Sieger, gefolgt vom Italiener und dem Ukrainer Vitalii Mandzyn. Lukas Hofer hatte am Vortrag das Finale verpasst und war glücklich, dass es am zweiten Tag besser lief. „Gestern waren die Beine richtig schwer bei mir. Ich komme aus einer Trainingsphase mit vielen Intervallen und ich bin froh, dass es heute geklappt hat,“ so Hofer nach dem Rennen. Darüber hinaus freute er sich, dass auch seine Lebensgefährtin Johanna Puff ins Finale gelaufen ist. „Mich hat es richtig gefreut für ihr Comeback, nach allem was gewesen ist.“

Philipp Nawrath (GER) © Authamayou Leo/NordicFocus

Nawrath hat Finalticket

Im dritten Vorlauf kämpfte Philipp Nawrath um den Einzug ins Finale. Er gehörte zu den fehlerfreien Schützen im Liegen. Auf der Strecke machten die beiden Norweger Isak Frey und Johan-Olav Botn mächtig Tempo und liefen trotz einer Extrarunde an die Spitze heran. Stehend wurde viel riskiert und die Strafrunde war überfüllt. Johan-Olav Botn lief als Führender in die letzte Runde und bei Philipp Nawrath fand die letzte Patron nicht ins Ziel. Ein harter Kampf um ein Finalticket machte sich auf der Schlussrunde breit. Botn hatte sich einen guten Vorsprung erarbeitet und dahinter schob sich Nawrath an Dominic Unterweger vorbei auf die zweite Position. Botn, Nawrath und der Norweger Isak Frey waren aus dem dritten Heat direkt für den Endlauf qualifiziert. „Ich wollte auf keinen Fall die Gefahr eingehen, dass es hinten raus wieder eng wird,“ so Philipp Nawrath, der auch angab, dass er sich in ordentlicher Wettkampfform fühlt und zuversichtlich in den Winter geht.

Philipp Horn (GER), Niklas Hartweg (SUI), Henning Sjokvist (SWE), Martin Ponsiluoma (SWE), (l-r) © Authamayou Leo/NordicFocus

Auch Philipp Nr. 2 erarbeitet sich Finale

Im vierten und letzten Heat waren mit Lucas Fratzscher und Philipp Horn die weiteren Deutschen am Start. Beide kamen mit der Null gut ins Rennen und bewahrten sich damit die Chance auf das Finale. Nur  Martin Ponsiluoma brachte aus der Führungsgruppe die Null und lief als Führender Richtung Ziel. Horn und Fratzscher kassierten eine Strafrunde, aber Philipp Horn war der erste Verfolger des Schweden. Dahinter kämpften die beiden Schweizer Niklas Hartweg und Sebastian Stalder zusammen mit dem Schweden Sjokvist um Rang drei und damit um die direkte Qualifikation. Martin Ponsiluoma und Philipp Horn waren sicher und der Norweger Vetle S. Christiansen hat die Schweizer eliminiert und sich den dritten Rang mit einer starken Schlussrunde gesichert. Philipp Horn meinte nach dem Rennen: „Gestern ist mir die Quali deutlich leichter gefallen, wenn man sein eigenes Rennen von Anfang selber machen kann. Ich wusste schon ich will das Tempo hoch halten, aber nicht zu hoch. Das sind immer taktische Spielchen und es war schon eng hinten raus. Beim Schießen bin ich gut bei mir geblieben, habe mich nicht ablenken lassen. Stehend habe ich kein zu hohes Risiko genommen und habe versucht, die Schüsse nacheinander abzuarbeiten.“

Julia Simon und Lisa Vittozzi geben Tempo vor

Lisa Vittozzi (ITA), Julia Simon (FRA), (l-r) © Authamayou Leo/NordicFocus

Beim großen Finale der Damen am Nachmittag fehlten viele der Top-Athletinnen. Aus deutscher Sicht leider Janina Hettich-Walz, daneben Elvira Oeberg (SWE), Oceane Michelon (FRA) und auch die beiden Norwegerinnen Karoline Offigstad Knotten und Ingrid Landmark Tandrevold. Lisa Vittozzi und Julia Simon übernahmen nach dem ersten Schießen, das beiden fehlerfrei gelang, die Spitzenposition. Aus deutscher Sicht blieb nur Johanna Puff fehlerfrei, während Voigt (1 Fehler) und Julia Tannheimer (3 Fehler) mit deutlichem Abstand aus der Strafrunde in die Spur zurück kamen. Die Italienerin bestimmte das Tempo auf der Runde und die Verfolgerinnen hatten alle Mühe, den Rückstand nicht wesentlich größer werden zu lassen. Zum zweiten Anschlag kamen Vittozzi und Simon zeitgleich. Simon schoss schnell, traf die fünf Scheiben und Vittozzi kassierte eine Runde. Mit 9,4 Sekunden Vorsprung zu Vittozzi war Simon als Führende unterwegs. Amy Baserga aus der Schweiz blieb in beiden Liegendanschlägen fehlerfrei und hielt sich auch auf der dritten Runde im Spitzenbereich.     

„Heute war mein Tag“ –  Lisa Vittozzi verteidigt Titel

Julia Simon (FRA), Lisa Vittozzi (ITA), Amandine Mengin (FRA), (l-r) © Authamayou Leo/NordicFocus

Zum ersten Stehendanschlag kamen hinter Simon und Vittozzi ein Quartett aus Minkkinen, Johansen, Mengin und Baserga. Vittozzi hat auf der Runde viel investiert um an Simon heranzulaufen, aber nicht nur sie kassierte eine Strafrunde, auch Julia Simon musste kreiseln. Dennoch kamen die Italienerin und die Französin wieder zeitgleich und führend zurück in die Spur. Die Finnin Suvi Minkkinen blieb an der dritten Position, da auch dahinter risikoreich geschossen wurde. Auf der Runde zum entscheidenden Schießen erarbeiteten sich Simon und Vittozzi einen beträchtlichen Vorsprung. Simon riskierte, schoss sehr schnell, verfehlte zwei Scheiben und bei Vittozzi blieb die letzte Scheibe schwarz. Von den Verfolgerinnen blieb Minkkinen zwar fehlerfrei, auch Johansen räumte ab, allerdings war Simon bereits aus der Strafrunde und mit einem Vorsprung von 9,6 Sekunden Richtung Ziel unterwegs. Die Finnin Minkkinen und die Norwegerin Johansen kämpften um den dritten Podestrang, in den sich zuletzt auch noch Amandine Mengin einschaltete. Lisa Vittozzi (3 Fehler) kam mit einem Vorsprung von 16,7 Sekunden vor Julia Simon (3 Fehler) als Siegerin ins Ziel. Vittozzi hat ihren Titel damit erfolgreich verteidigt. Die Französin Amandine Mengin (2 Fehler) siegte im Kampf um Platz drei vor Marthe Krakstad Johansen und Suvi Minkkinen. „Ich mag diese Events einfach sehr gerne. Ich glaube ich habe die guten Fähigkeiten am Schießstand, ich schieße gut und ich war auch ganz gut in Form. Heute war mein Tag,“ so die Siegerin im ARD-Interview, und weiter „Ich weiß, dass sie (Julia Simon) versuchen wird Druck am Schießstand zu machen, ich kenne sie sehr gut aus dem Winter. Ich habe Schuss für Schuss abgearbeitet und ich habe gesehen, dass sie zwei Fehler geschossen hat.“ Johanna Puff (4 Fehler) belegte den sechsten Rang vor Julia Tannheimer (6 Fehler) mit der schnellsten Laufzeit. Vanessa Voigt leistete sich drei Strafrunden und kam auf Platz neun ins Ziel. Die Schweizerin Amy Baserga fiel nach insgesamt vier Strafrunden auf Platz 13 zurück. 

Norwegische Doppelführung zur Halbzeit

Auch bei den Herren musste man einige der Elite vermissen. So schafften es neben den beiden Deutschen Justus Strelow und Lucas Fratzscher auch Campbell Wright, Andrejs Rastorgujevs, Emilien Claude, Fabien Claude, Johannes Dale-Skjevdal, und die beiden Schweizer Sebastian Stalder und Niklas Hartweg nicht ins Finale. Nach dem ersten Schießen ging Eric Perrot in Führung. Nawrath und Horn kreiselten und lagen mit dem Norweger Johan-Olav Botn am Ende des Feldes. An der Spitze hat sich eine Gruppe aus zehn Athleten gebildet, die Deutschen waren nicht dabei. Beim zweiten Liegendanschlag arbeitete sich Isak Frey an die Spitze, mit ihm bog der Österreicher Dominic Unterweger nach der zweiten fehlerfreien Serie in die nächste Runde.

Perrot profitiert von Fehlern der Norweger

Im Feld wechselten die Platzierungen ständig und zum ersten Stehendanschlag kam das norwegische Doppelgespann mit Isak Frey und Vetle S. Christiansen. Möglicherweise haben die beiden zu viel auf der Strecke investiert, denn Frey kassierte vier und Christiansen auch eine Strafrunde. Das nutzte der Gesamtweltcupsieger der letzten Saison aus Frankreich, Eric Perrot, und übernahm nach fünf Treffern die Spitzenposition. Horn und Nawrath konnten sich nicht entscheidend nach vorne arbeiten und lagen weiter im hinteren Mittelfeld. 

Erneuter Sieg von Martin Ponsiluoma

Vetle Sjaastad Christiansen (NOR), Martin Ponsiluoma (SWE), Eric Perrot (FRA), (l-r) © Authamayou Leo/NordicFocus

Der Schwede Ponsiluoma schob sich auf der Runde zum letzten Anschlag an die Spitze, blieb fehlerfrei und bog als Erster in die Schlussrunde. Neben ihm standen Martin Uldal, Johan-Olav Botn und auch Eric Perrot beim entscheidenden Schießen. Nach fünf Treffern hat sich der Norweger Vetle S. Christiansen auf die zweite Position geschoben und direkt hinter ihm kam Eric Perrot aus der Strafrunde. Martin Uldal und Johan-Olav Botn hatten sich rausgeschossen. Der Schwede Martin Ponsiluoma brachte den Sieg ins Ziel, Christiansen sicherte Rang zwei ab und der Vorjahressieger Eric Perrot komplettierte das Podest. Ihm folgten mit Johan-Olav Botn, Sturla Holm Laegreid und Martin Uldal drei Norweger. Philipp Horn (5 Fehler) wurde Siebter, Philipp Nawrath (6 Fehler) überquerte die Ziellinie als Siebter und der Österreicher Dominic Unterweger (2 Fehler) wurde Neunter. Martin Ponsiluoma hat damit beide Super Sprints in München für sich entschieden und reist demnach mit einem Preisgeld von 20.000 Euro zurück in die Heimat. „Ich bin super glücklich, es war ein super Wochenende für mich, das Schießen war perfekt, die Form ist perfekt,“ freute sich der Sieger nach dem Rennen in der ARD. „Es war im ersten Schießen eine klare Rechtstendenz und das hat es mir das ganze Rennen schwierig gemacht,“ sagte Philipp Nawrath und Philipp Horn erklärte: „Es ist immer extrem bitter wenn man gleich in der zweiten Runde hinterher läuft. Ich habe es auch im zweiten Schießen nicht geschafft, das ärgert mich extrem.“  

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