Langlauf Weltcup Goms: Deutsches Team fokussiert sich auf Sprint und Teamsprint - xc-ski.de Langlauf

Langlauf Weltcup Goms: Deutsches Team fokussiert sich auf Sprint und Teamsprint

Beim Langlauf Weltcup im Goms konzentriert sich das deutsche Team eher auf die Sprints und auf die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele. Mit dabei sind sechs Damen und sechs Herren.

Erfahrungen hinsichtlich Wechseltaktik und Renneinteilung sammeln

Die Olympischen Spiele stehen über allem – so ist das auch beim deutschen Team, wo viele Distanzläufer dem Training den Vorzug geben. In den Sprintrennen geht es darum, die Form für die Olympischen Spiele zu finden und sich für den Teamsprint zu empfehlen bei den Herren, denn bei den Damen steht das Duo Gimmler/Rydzek fest, sofern niemand krank wird. „Der Weltcup in Goms ist der letzte vor den Olympischen Spielen und dient mit einer kleinen Mannschaft gezielt der Vorbereitung, insbesondere auf den olympischen Teamsprint und den Sprint. Entsprechend gehen überwiegend Sprinterinnen und Sprinter an den Start“, sagte Teamchef und Sportdirektor Peter Schlickenrieder, der weiter erklärt: „Bei den Frauen starten im Sprint- und Teamsprintbereich Laura Gimmler, Coletta Rydzek, Sofie Krehl und Lena Keck mit zwei Teamsprint-Formationen. Über die Distanz sind Katharina Hennig Dotzler sowie die junge Saskia Nürnberger dabei, die sich mit ihrer Leistung in Oberhof empfohlen hat. Gemeinsam mit Lena Keck und Theresa Fürstenberg (die parallel im COC um den Gesamtsieg kämpft) geht es darum, sich für die Rolle der Ersatzfrau für die Olympischen Spiele zu empfehlen. Auch bei den Männern ist das Starterfeld klein. Neben dem gesetzten Jan Stölben geht es darum, den zweiten Mann für den Teamsprint zu bestimmen, unter anderem aus dem Kreis Janosch Brugger, Elias Keck und Anian Sossau-Daubermann. Je nach Vergabe eines weiteren Quotenplatzes sollen am Wochenende die entsprechenden Ersatznominierungen vorbereitet werden. Voraussetzung dafür ist ein klarer Leistungsnachweis. Zudem sammeln die Teamsprint-Paarungen weitere Erfahrungen hinsichtlich Wechseltaktik und Renneinteilung. Florian Notz kehrt über die Distanz in den Wettkampf zurück, nachdem er Oberhof ausgelassen und gezielt Ausdauer trainiert hat. Sein Start dient primär dem Formaufbau in Richtung Olympia.“ Friedrich Moch kehrt nach einem Trainingsblock zu einem letzten Formtest in den Weltcup zurück. Sein Bruder Jakob, der ebenfalls für die Olympischen Spiele nominiert wurde, war nach der Tour de Ski in die USA abgereist, wo in seiner Uni in Boulder, Colorado, das zweite Semester begann. Am Wochenende bestreitet er in Soldier Hollow noch College-Rennen, dann reist er zurück zur Olympiavorbereitung nach Deutschland. 

Das DSV-Team im Überblick

– Laura Gimmler (SC Oberstdorf)
– Katharina Hennig Dotzler (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
– Lena Keck (TSV Buchenberg)
– Sofie Krehl (SC Oberstdorf)
– Saskia Nürnberger (VSC Klingenthal)
– Coletta Rydzek (SC Oberstdorf)

– Simon Jung (SC Immenstadt)
– Elias Keck (TSV Buchenberg)
– Friedrich Moch (WSV Isny)
– Florian Notz (TSV/SZ Böhringen Römerstein)
– Anian Sossau-Daubermann (SC Eisenärzt)
– Jan Stölben (SLV Ernstberg)

Komplette Statements im Überblick

Peter Schlickenrieder, Sportdirektor Langlauf
„Der Weltcup in Goms ist der letzte vor den Olympischen Spielen und dient mit einer kleinen Mannschaft gezielt der Vorbereitung, insbesondere auf den olympischen Teamsprint und den Sprint. Entsprechend gehen überwiegend Sprinterinnen und Sprinter an den Start.

Bei den Frauen starten im Sprint- und Teamsprintbereich Laura Gimmler, Coletta Rydzek, Sofie Krehl und Lena Keck mit zwei Teamsprint-Formationen. Über die Distanz sind Katharina Hennig Dotzler sowie die junge Saskia Nürnberger dabei, die sich mit ihrer Leistung in Oberhof empfohlen hat. Gemeinsam mit Lena Keck und Theresa Fürstenberg (die parallel im COC um den Gesamtsieg kämpft) geht es darum, sich für die Rolle der Ersatzfrau für die Olympischen Spiele zu empfehlen.

Auch bei den Männern ist das Starterfeld klein. Neben dem gesetzten Jan Stölben geht es darum, den zweiten Mann für den Teamsprint zu bestimmen, unter anderem aus dem Kreis Janosch Brugger, Elias Keck und Anian Sossau-Daubermann. Je nach Vergabe eines weiteren Quotenplatzes sollen am Wochenende die entsprechenden Ersatznominierungen vorbereitet werden. Voraussetzung dafür ist ein klarer Leistungsnachweis.

Zudem sammeln die Teamsprint-Paarungen weitere Erfahrungen hinsichtlich Wechseltaktik und Renneinteilung. Florian Notz kehrt über die Distanz in den Wettkampf zurück, nachdem er Oberhof ausgelassen und gezielt Ausdauer trainiert hat. Sein Start dient primär dem Formaufbau in Richtung Olympia.

Insgesamt reist eine kleine, aber gezielt zusammengestellte Mannschaft nach Goms, als wichtiger Warmlauf für die Olympischen Spiele.“

Coletta Rydzek
„Ich komme mit einem richtig guten Gefühl aus Oberhof nach Goms. Es war meine bisher beste Erfahrung dort, super Wetter, ein großartiges Publikum und ein Ergebnis, das mir viel Motivation und Selbstvertrauen gegeben hat. Diesen Drive will ich unbedingt mitnehmen.

In Goms stehen Teamsprint und Sprint wie bei Olympia an. Besonders auf den Teamsprint mit Laura freue ich mich, nachdem wir zuletzt knapp am Podium waren. Die Konkurrenz wird hart, unter anderem mit zwei schwedischen Teams.

Ich bin gespannt auf die Strecken in Goms und hoffe, im Teamsprint und im Sprint noch einen Schritt nach vorne machen zu können.“

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