Hoffmann, Helen (GER) - Portrait - xc-ski.de Langlauf

Hoffmann, Helen (GER) – Portrait

Name: Helen Hazel Hoffmann
Geburtsdatum: 07. Februar 2002
Geburtsort: Altötting
Wohnort: Oberhof
Verein: WSV Oberhof
Beruf: Langläuferin im Zoll-Ski-Team
Größe: 160cm
Ski: Fischer
Schuhe: Fischer
Stöcke: Swix
Hobbys: Unternehmungen mit Freunden, Computerspiele, Simson fahren, Rockmusi wie Rammstein, Slipknot, Metallica und ACDC, Hund Charly und Katze Emi
Instagram: Helen Hoffmann

Das ist Helen Hoffmann

Helen Hoffmann wurde im oberbayerischen Altötting geboren und verbrachte die ersten Lebensjahre im nahegelegenen Reischach im Hügelland zwischen Isar und Inn, wo ihre Oma Gudrun immer noch lebt. Etwa zu der Zeit als der Ernst des Lebens mit der Schule beginnen sollte, zog sie Familie ins sächsische Oberwiesenthal, wo Helen dann erste Erfahrungen auf Langlaufski machte. Beim benachbarten WSV 08 Johanngeorgenstadt WSV 08 lernte sie von klein auf das Einmaleins des Skilanglaufs. Schon als Kind feierte sie dort ihre allerersten Siege. So wurde sie beispielsweise schon im Jahr 2013 als Elfjährige im Trikot von Johanngeorgenstadt Sachsenmeisterin in ihrer Altersklasse. Der Kontakt in die alte Heimat ist nie abgerissen. Bis heute steht sie im engen Austausch mit ihrer damaligen Entdeckerin und Heimtrainerin Beatrice Meyer. Wenn Helen große internationale Erfolge feiert, drückt der gesamte Verein in Johanngeorgenstadt ihr die Daumen und feiert seine berühmte „Ex-Athletin“. Helen verließ den sächsischen Verein, als sie mit 15 aufs Sportinternat in Oberhof wechselte. Für ihre sportliche Weiterentwicklung suchte sie bewusst nach einem neuen Umfeld und einer neuen Herausforderung abseits der sächsischen Heimatstrukturen. Oberhof bot ihr zu diesem Zeitpunkt die perfekte Kombination aus der sportlichen Eliteschule und der damals hochmodernen Infrastruktur wie der Skisporthalle für ganzjähriges Training auf Schnee. Ihr ausdrücklicher Wunsch war es, genau an diese Schule zu wechseln, um dort den nächsten Schritt in Richtung Weltklasse zu machen. Bald darauf wechselte sie auch in den Oberhofer Verein und blieb auch nach Abschluss der Schullaufbahn in Oberhof beheimatet. Obwohl sie stolz auf ihre Kindheit im Erzgebirge zurückblickt, betont sie immer wieder, dass ihr sportliches und privates Zuhause Thüringen ist. Nach Ende der Wintersaison 2026 machte sie mit gemeinsamen Urlaubsbildern ihre Beziehung mit dem tschechischen Sprintspezialisten Jiří Tuž öffentlich, die beide aber sonst aus der Öffentlichkeit heraushalten wollen.

Erfolgreiche Juniorin

Helen Hoffmann (GER) © Tom-Vegard Feltstykket

Nach vielen Erfolgen auf nationaler Ebene wurde die Neu-Oberhoferin wenige Tage nach ihrem 17. Geburtstag erstmals international ins Rennen geschickt. Beim European Youth Olympic Festival im bosnischen Sarajevo konnte sie sich im Freistil-Einzelstart über die Bronzemedaille freuen, im klassischen Stil wurde sie Zwölfte. Im folgenden Jahr standen die Olympischen Jugendspiele in Lausanne auf dem Programm, wo sie Achte, Neunte und Zehnte wurde und ihr einziges Rennen ihrer ersten JWM im heimischen Oberwiesenthal als 25 beendete. Da wegen der Corona-Pandemie 2020/21 alle Rennen des Deutschlandpokals ausfielen und zunächst auch kein Junioren-Team zu den internationalen Alpencups geschickt wurde, fand die Qualifikation für die Junioren-WM in Vuokatti intern statt. Dort holte sie dann als Massenstart-Dritte ihre zweite internationale Medaille, die erste als Juniorin. Kurze Zeit später feierte sie beim Junioren-Alpencup in Prémanon ihren ersten Sieg und ein weiteres Podium. Auch die folgende Saison bestritt sie noch als Juniorin im Alpencup, wo sie neun Siege feierte und immer auf dem Podium endete. Bei der JWM im norwegischen Lygna wurde sie als gerade 20-Jährige Junioren-Weltmeisterin im Freistil-Massenstart und gewann Bronze mit dem Team.

Drei U23-Titel, grünes Trikot und WM-Medaille

Helen Hoffmann (GER) © Modica/NordicFocus

In ihrem ersten U23-Jahr holte sie erneut Skating-Gold und debütierte im Dezember 2023 im Weltcup, bevor sie sich ab Januar wieder im Alpencup auf die Vorbereitung auf die nächste U23-WM konzentrierte, wo sie erneut U23-Weltmeisterin in der freien Technik wurde. Ab November 2024 als 22-Jährige wurde sie nur noch im Weltcup eingesetzt und beendete ihre erste Tour de Ski als 25. Kurz darauf holte sie in Schilpario ihren dritten U23-Titel in Serie sowie Bronze mit der Staffel und reiste wenig später zu ihrer ersten großen WM in Trondheim, wo sie in Skiathlon und Sprint Zwölfte und 16. wurde und Bronze mit der Damen-Staffel holte. Sie schloss ihre erste Weltcupsaison als beste U23-Athletin mit dem grünen Trikot ab. Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Mailand lief sie ihre ersten Top10-Plätze ein und wurde 13. bei der Tour de Ski. Bei der olympischen Staffel lief das Quartett mit Helen knapp an einer Medaille vorbei, im Skiathlon erreichte sie als 18. ihr bestes Einzelresultat.

Die mobile Version verlassen
Die mobile Version verlassen