Fischer Speedmax Schuhlinie: Drei Mal BOA für den ambitionierten Skilangläufer - xc-ski.de Langlauf

Fischer Speedmax Schuhlinie: Drei Mal BOA für den ambitionierten Skilangläufer

Die Speedmax Schuhlinie von Fischer bietet ab der Saison 2026/2027 für jedes Preislevel ein Modell mit BOA-Schnürsystem. Auch farblich sehen sich die drei Skating-Modelle sehr ähnlich. Dass sie sich aber dennoch in einigen wichtigen Punkten unterscheiden, das durften wir bei unserem direkten Vergleich feststellen.

Fischer Speedmax 9 Skate RL BOA

Fischer Speedmax 9 Skate RL BOA © woidlife photography

Bereits in dieser Saison auf den Loipen unterwegs ist der Speedmax 9 Skate RL BOA das absolute Skating Top-Modell von Fischer. Ins Auge sticht natürlich zuerst die Optik mit der Farbkombination aus neongelb, schwarz und „racing teal“ wie es bei Fischer genannt wird. Aber bereits an zweiter Stelle folgt sicherlich das Zwei-Zonen BOA-Schnürsystem mit seinen markanten Drehknöpfen am Außenrist. Dieses ermöglicht ein unabhängiges und präzises Einstellen der Schnürung im Vor- und Mittelfußbereich. Das Integral Carbon Chassis im Fersenbereich liefert in Kombination mit dem Carbonfused Cuff die vom Speedmax Topmodell gewohnte Kraftübertragung. Ein echtes Performance-Plus, das man aber erst so richtig zu schätzen weiß, wenn man es kurzfristig auf anderen Modellen vermisst, ist der tiefere Stand. Durch ihn ist man spürbar dichter am Ski und damit am Schnee, was Kontrolle und Kraftübertragung erhöht.

Gewicht: 481 Gramm (pro Schuh/Größe 41)
Verfügbare Größen:
 EU36 – EU48
Empf. VK-Preis: 750 Euro 

Fischer Speedmax 7 Skate BOA

Fischer Speedmax 7 Skate RL BOA © woidlife photography

Neu für die Saison 2026/2027 in der Schuhkollektion von Fischer ist der Speedmax 7 Skate BOA. Er kombiniert für den ambitionierten Hobbyläufer das Beste aus dem Top-Modell Speedmax 9 Skate RL BOA und dem Rennlauf-Einstiegsmodell Speedmax 6 Skate BOA. Im Vergleich zum 9er ist er komfortabler geschnitten und dank des Nylex Lining Materials mit höherer Wärmeisolierung versehen. Das hält die Füße auch bei deutlichen Minusgraden und vielen Stunden im Schnee warm. Vom Top-Modell übernommen hat er neben dem Design das Zwei-Zonen BOA-Schnürsystem, dank dem Vor- und Mittelfußbereich individuell angepasst werden können. Dennoch lässt sich der Speedmax 7 Skate BOA sehr weit öffnen und ermöglicht so einen bequemen Einstieg. Dank Carbonfused Cuff/Schale und Fersenbereich ist die Kraftübertragung ähnlich gut wie beim 9er. Das Cuff ist aber wie der restliche Schuh etwas bequemer konstruiert. Und zu guter Letzt ist das Schuhmaterial thermo-verformbar, was die Anpassung erleichtert.    

Gewicht: 561 Gramm (pro Schuh/Größe 41)
Verfügbare Größen:
EU36 – EU51
Empf. VK-Preis: 500 Euro

Fischer Speedmax 6 Skate BOA

Fischer Speedmax 6 Skate BOA © woidlife photography

Wie das Top-Modell ist auch der Speedmax 6 Skate BOA bereits im Handel erhältlich und präsentiert sich als Geheimtipp für Sparfüchse. Vom aktuellen 7er Modell übernommen hat er seine komplette Technologie mit Carbonfused Cuff und Fersenbereich, Nylex Lining und thermo-verformbarem Material. Dazu kommt beim Speedmax 6 Skate BOA ein einzelner BOA-Drehknopf, der zwar nur eine Ein-Zonen Verstellbarkeit ermöglicht, aber dafür einige Gramm an Gewicht einspart. 34 Gramm ist der 6er leichter als der 7er und dazu auch noch 80 Euro günstiger. In Bezug auf Wärmeisolierung und Kraftübertragung steht er dem eine Stufe darüber angesiedelten Modell in nichts nach.  

Gewicht: 527 Gramm (pro Schuh/Größe 41)
Verfügbare Größen:
 EU36 – EU48
Empf. VK-Preis: 420 Euro

Mehr Komfort oder direktere Kraftübertragung?

Stellt sich nun die Frage, welches Modell sich am besten für welchen Läufertyp eignet! Das ist in Bezug auf den Fischer Speedmax 9 Skate RL BOA relativ einfach zu beantworten. Wer auf die beste und direkteste Kraftübertragung setzen will und bei wem jede Sekunde im Rennen zählt, der ist beim 9er genau richtig. Darf es dagegen etwas mehr Komfort und Wärmeisolierung sein, sind sich 7er und 6er ziemlich ähnlich. Das teurere (aber auch etwas schwerere) Modell setzt auf Zwei-Zonen Einstellbarkeit, beim Günstigeren muss man darauf verzichten. Was ihr dabei höher bewertet, bleibt eurem eigenen Empfinden und Geldbeutel überlassen. Wie bei allen Schuhmodellen bleibt die Empfehlung: Unbedingt vor dem Kauf anprobieren und im besten Fall sogar auf der Loipe testen!  

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