Doping im Skilanglauf: Tchepalova für zwei Jahre gesperrt
sid/xc-ski am 23.12.2009 - 14:04 Uhr

Die dreimalige Langlauf-Olympiasiegerin, Julija Tchepalova, ist wegen EPO-Dopings für zwei Jahre gesperrt worden. Dies bestätigte der russische Wintersport-Verband.
"Rückwirkend für zwei Jahre"
"Der Internationale Ski-Verband hat uns mitgeteilt, dass die Sperre rückwirkend für zwei Jahre ab August 2009 gilt", bestätigte Wladimir Loginow, Präsident des russischen Wintersport-Verbandes FLGR, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Ebenfalls gesperrt wurde die Sprint-Spezialistin Natalia Matveeva. Die seit Mittwoch 33 Jahre alte Tchepalova war im Januar 2009 dreimal positiv auf EPO getestet worden. Nach dem Bekanntwerden der Befunde hatte sie zunächst ihren Rücktritt erklärt und den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS angekündigt. In einem Brief an IOC-Präsident Jacques Rogge im vergangenen Monat beteuerte sie zum wiederholten Male ihre Unschuld.
Vater bestreitet das Vergehen
Der positive Dopingbefund war im August öffentlich geworden. Tchepalovas Trainer und Vater Anatoli Tchepalov bestreitet seitdem ein Vergehen seiner Tochter. Stattdessen führte er an, sie habe seit geraumer Zeit Probleme mit der Schilddrüse und deshalb bei einer ärztlichen Hauptuntersuchung am 13. August auch ein Verbot zur Fortsetzung ihrer Laufbahn erhalten. Tchepalova hat Gold bei drei Olympischen Winterspielen und eine umfangreiche Sammlung an WM-Medaillen gewonnen. Ihr erstes Gold bei Olympia gewann sie 1998 in Nagano beim 30-km-Rennen, das zweite beim 1,5-km-Sprint 2002 in Salt Lake City. 2006 war Tchepalova Mitglied der russischen Gold-Staffel in Turin.
"Rückwirkend für zwei Jahre"
"Der Internationale Ski-Verband hat uns mitgeteilt, dass die Sperre rückwirkend für zwei Jahre ab August 2009 gilt", bestätigte Wladimir Loginow, Präsident des russischen Wintersport-Verbandes FLGR, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Ebenfalls gesperrt wurde die Sprint-Spezialistin Natalia Matveeva. Die seit Mittwoch 33 Jahre alte Tchepalova war im Januar 2009 dreimal positiv auf EPO getestet worden. Nach dem Bekanntwerden der Befunde hatte sie zunächst ihren Rücktritt erklärt und den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS angekündigt. In einem Brief an IOC-Präsident Jacques Rogge im vergangenen Monat beteuerte sie zum wiederholten Male ihre Unschuld.
Vater bestreitet das Vergehen
Der positive Dopingbefund war im August öffentlich geworden. Tchepalovas Trainer und Vater Anatoli Tchepalov bestreitet seitdem ein Vergehen seiner Tochter. Stattdessen führte er an, sie habe seit geraumer Zeit Probleme mit der Schilddrüse und deshalb bei einer ärztlichen Hauptuntersuchung am 13. August auch ein Verbot zur Fortsetzung ihrer Laufbahn erhalten. Tchepalova hat Gold bei drei Olympischen Winterspielen und eine umfangreiche Sammlung an WM-Medaillen gewonnen. Ihr erstes Gold bei Olympia gewann sie 1998 in Nagano beim 30-km-Rennen, das zweite beim 1,5-km-Sprint 2002 in Salt Lake City. 2006 war Tchepalova Mitglied der russischen Gold-Staffel in Turin.
Gast Randt am 24.12.09 11:01 Uhr
Diese Sperre war doch schon im Frühjahr 09 "angekündigt" wurden. Aber 3x erwischt- das ist schon arg viel! Mensch, Julia-- und Du warst eigentlich eine symphatische, gern anzusehende Sportlerin. Mußte das sein?!!
Diese Sperre war doch schon im Frühjahr 09 "angekündigt" wurden. Aber 3x erwischt- das ist schon arg viel! Mensch, Julia-- und Du warst eigentlich eine symphatische, gern anzusehende Sportlerin. Mußte das sein?!!
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Irgendwie schon seltsam dass es meistens russische Athleten sind, die mit Dopingvergehen auffallen!!! :-