Kadernominierungen in Österreich: Smutna allein in der Nationalmannschaft

XC-Ski Redaktion am 17.05.2010 - 13:45 Uhr
Katerina Smutna
© NordicFocus/www.nordicfocus.com
Einzig Katerina Smutna wird die Saison 2010/2011 mit Nationalmannschaftskaderstatus des österreichischen Skiverbandes in Angriff nehmen. Vier Herren bilden den A-Kader.

Lücke nach Suspendierung Hoffmanns
Im österreichischen Langlauflager schlagen die Nachwirkungen der "Causa Turin" nun voll durch. Vier Jahre nach der Razzia bei den Olympischen Spielen ist nur noch Katerina Smutna als "Ein-Frau-Team" in der Nationalmannschaft, der obersten Kaderstufe des ÖSV, vertreten. Nachdem Christian Hoffmann nach seiner Suspendierung Ende letzten Jahres sein Karriereende bekannt gab, erhielten vier österreichische Langläufer lediglich den A-Kaderstatus. Mit dabei ist Jürgen Pinter, der seine Sperre abgesessen und bereits wieder erste Rennen bestritten hat. Mit Markus Bader, Manuel Hirner und Aurelius Herburger befinden sich zudem drei junge Athleten auf dem Weg nach oben.

Weiblicher Nachwuchs dünn gesät
Wie in vielen anderen Nationen befinden sich auch in Österreich nur wenige weibliche Nachwuchstalente auf Kaderniveau. Drei Damen bekleiden B-Kader Status, drei weitere Langläuferinnen bilden den C-Kader. Besser schaut es bei den Herren aus, wo insgesamt zehn Athleten B-Kaderstatus erhalten haben und sieben junge Talente dem C-Kader angehören.

Die Nominierungen:
Nationalmannschaft: Katerina Smutna

A-Kader: Markus Bader, Aurelius Herburger, Manuel Hirner, Jürgen Pinter

B-Kader: Veronika Mayerhofer, Nathalie Schwarz, Teresa Stadlober, Gert Bachner, Dominik Baldauf, Philipp Bunte, Johannes Dürr, Thomas Ebner, Thomas Grader, Max Hauke, Martin Stockinger, Bernhard Tritscher, Harald Wurm

C-Kader: Lisa Hauser, Sophie Schimpl, Anna Seebacher, Raphael Bechtinger, Tobias Habenicht, Fabian Kattnig, Paul Kogler, Niklas Liederer, Luis Stadlober, Jan Waldner
Gast E. Alexander am 18.05.10 05:31 Uhr
Es liegt sicherlich nicht an Turin dass die Damenmannschaft so dünn gesäht ist, auch bei den Herrn ist Turin nicht maßgeblich. Ansonsten dürften ja die Biathleten nicht solche Erfolge feiern, denn diese Mannschaft ist der Aufsteiger in der nordischen Szene. Im LL hat man es nach 99 ein wenig schleifen lassen, auf den Erfolgen ausgeruht und die Nachfolger nicht gehabt. Also ausmisten, neu aufstellen und wieder einige Jahre hart arbeiten, es gibt einige " Junge " die noch den Biß haben.

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