Langlauf Weltcup News

Langlauf Weltcup: Großes deutsches Langlauf Team beim Heimweltcup in Oberhof

28 deutsche Langläufer sind für den Heimweltcup in Oberhof nominiert, darunter einige Debütanten. Auch Lokalmatadorin Lisa Lohmann ist wieder mit dabei und natürlich Katharina Hennig Dotzler, die vor zwei Jahren auf Platz zwei stürmte.

Maximale Startquote ausgeschöpft

So groß wie in Oberhof war das deutsche Langlauf-Team schon lange nicht mehr und neben den Olympia-Kandidaten sind auch viele junge Athleten erstmals im Aufgebot. Außerdem feiert Lisa Lohmann nach ihrem Ermüdungsbruch im September ihr Weltcup-Comeback. Albert Kuchler gehört weiterhin nicht zum deutschen Team, für ihn ist der Olympiazug nach langwierigen gesundheitlichen Problemen abgefahren. Vor allem wegen vielen internationalen Absagen für Oberhof erwartet Teamchef Peter Schlickenrieder viele gute Platzierungen vor heimischem Publikum: „Mit dem Heim-Weltcup in Oberhof steht ein Highlight an, auf das wir uns sehr freuen. Gleichzeitig ist es für viele Athletinnen und Athleten die letzte Möglichkeit, sich noch ein Olympiaticket zu sichern. Insgesamt schöpfen wir bei den Damen nahezu alle Startplätze aus: Acht Athletinnen im Sprint und elf im Distanzrennen, die maximal mögliche Quote. Bei den Herren gehen wir mit neun Athleten im Distanzrennen und sieben im Sprint an den Start. Damit ist es erneut eine große organisatorische Herausforderung, aber auch eine Situation, auf die wir uns freuen“, sagte er. „Der Heim-Weltcup in Oberhof ist für uns eine wichtige Generalprobe, und wir sind zuversichtlich, dass hier noch das ein oder andere Olympiaticket gelöst werden kann, insbesondere im Herrenbereich, wo bislang Jan Stölben und Florian Notz die Norm erfüllt haben. Wir freuen uns auf diesen Heim-Weltcup und gehen mit einer großen Mannschaft motiviert in die Wettkämpfe, um vor heimischem Publikum um die bestmöglichen Platzierungen zu kämpfen.“ Die männlichen Olympiastarter Florian Notz und Jan Stölben lassen den Heimweltcup aus und auch Friedrich Moch versucht im Training, seine Form zu finden. 

Das deutsche Team im Überblick

– Anna-Maria Dietze (Pulsschlag Neuhausen Erzgebirge)
– Charlotte Böhme (VSC Klingenthal)
– Pia Fink (SV Bremelau)
– Laura Gimmler (SC Oberstdorf)
– Katharina Hennig Dotzler (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
– Helen Hoffmann (WSV Oberhof)
– Lena Keck (TSV Buchenberg)
– Sofie Krehl (SC Oberstdorf)
– Lisa Lohmann (WSV Oberhof)
– Saskia Nürnberger (VSC Klingenthal)
– Coletta Rydzek (SC Oberstdorf)
– Katherine Sauerbrey (SC Steinbach-Hallenberg)
– Germana Thannheimer (SC Oberstdorf)
– Katja Veit (SC Oberstdorf)
– Verena Veit (SC Oberstdorf)

– Thomas Bing (Rhöner WSV Dermbach)
– Lucas Bögl (SC Gaißach)
– Janosch Brugger (SC Schluchsee)
– Korbinian Fagerer (SV Oberteisendorf)
– Jannis Grimmecke (NSV Wernigerode)
– Korbinian Heiland (SC Partenkirchen)
– Simon Jung (SC Immenstadt)
– Elias Keck (TSV Buchenberg)
– Niklas Schmid (SV Maierhöfen-Grünenbach)
– Anian Sossau-Daubermann (SC Eisenärzt)
– Tom Emilio Wagner (SWV Goldlauter)
– Jakob Walther (SSV Erfurt)
– Janik Weidlich (VSC Klingenthal)

Peter Schlickenrieder, Sportdirektor Langlauf

„Mit dem Heim-Weltcup in Oberhof steht ein Highlight an, auf das wir uns sehr freuen. Gleichzeitig ist es für viele Athletinnen und Athleten die letzte Möglichkeit, sich noch ein Olympiaticket zu sichern. Insgesamt schöpfen wir bei den Damen nahezu alle Startplätze aus: Acht Athletinnen im Sprint und elf im Distanzrennen, die maximal mögliche Quote. Bei den Herren gehen wir mit neun Athleten im Distanzrennen und sieben im Sprint an den Start. Damit ist es erneut eine große organisatorische Herausforderung, aber auch eine Situation, auf die wir uns freuen. Der Heim-Weltcup in Oberhof ist für uns eine wichtige Generalprobe, und wir sind zuversichtlich, dass hier noch das ein oder andere Olympiaticket gelöst werden kann, insbesondere im Herrenbereich, wo bislang Jan Stölben und Florian Notz die Norm erfüllt haben. Wir freuen uns auf diesen Heim-Weltcup und gehen mit einer großen Mannschaft motiviert in die Wettkämpfe, um vor heimischem Publikum um die bestmöglichen Platzierungen zu kämpfen.“

Coletta Rydzek

„Der Heim-Weltcup in Oberhof weckt bereits große Vorfreude. Wenn man das Biathlon-Wochenende verfolgt hat, sahen die Bedingungen sehr traumhaft aus. Ich hoffe auf ähnliche Verhältnisse, vielleicht sogar etwas schnellere. In Deutschland und vor heimischem Publikum an den Start zu gehen, ist immer etwas Besonderes. Für mich steht in Oberhof der Sprint im Fokus. Es wird voraussichtlich auch das einzige Rennen sein, das ich dort bestreite. Dennoch ist es eine gute Möglichkeit, im Wettkampfrhythmus zu bleiben. Die neue Sprintrunde bietet spannende und interessante Möglichkeiten, darauf bin ich sehr gespannt. Der letzte Skating-Sprint in Oberhof liegt bereits einige Zeit zurück, aber das gilt für alle Athletinnen und Athleten gleichermaßen.
Nach der Tour und einer Erkältung hätte ich mir im Training zunächst etwas mehr vorgestellt. In der vergangenen Woche war der Umfang daher noch etwas geringer. Den Wintereinbruch am Wochenende konnte ich jedoch nutzen, um wieder einige Trainingsstunden zu sammeln. Insgesamt war es dadurch wieder etwas mehr Training. Mit Blick auf Olympia ist es wichtig, weiterhin ausreichend Trainingsumfang zu absolvieren und einen entsprechenden Trainingsblock einzubauen. Deshalb beschränkt sich mein Wettkampfprogramm auf den Sprint, um das Volumen hochzuhalten. Ich hoffe, dass ich dennoch frisch genug bin und die Erkrankung gut weggesteckt habe. Entsprechend gehe ich mit großer Vorfreude an den Sprinttag heran.“

Janosch Brugger

„Auf den Weltcup in Oberhof freue ich mich, es ist immer schön einen Heim-Weltcup zu haben. Die Tour de Ski habe ich gut verkraftet, mir im Anschluss ein paar Tage für die Regeneration genommen und konnte danach wieder gut trainieren. Entsprechend hoffe ich, dass ich in Oberhof in guter Form an den Start gehe und es dort endlich auch für eine Top-15-Platzierung reicht. Für Oberhof ist es besonders wichtig, dass die Wetterbedingungen passen, da es ansonsten sehr zäh werden kann. Die Bedingungen, die man zuletzt beim Biathlon gesehen hat, waren sehr gut, und ich hoffe, dass es für uns ähnlich bleibt. Dann wird sich zeigen, was am Ende dabei herauskommt.“