Bereits am ersten Tag der Rollski-WM im lettischen Madona darf sich das deutsche Team über eine Medaille freuen. Im klassischen Einzelstart läuft Thomas Bing souverän zur Bronze-Medaille.
Erster Tag, erste deutsche Medaille
Am ersten Wettkampftag der Titelkämpfe in Lettland stand ein klassischer Einzelstart über zehn Kilometer auf dem Programm. Beim norwegischen Doppelsieg im Rennen der Herren zeigte Thomas Bing eine sehr starke Performance und lief zur Bronze-Medaille auf Rang Drei. 53,3 Sekunden trennten den Thüringer von Andreas Bergsland, welcher mit großem Abstand die erste Goldmedaille nach Norwegenfür die norwegischen Herren holte. Zu Amund Korsaeth auf dem Silberrang fehlten Bing dahingegen keine acht Sekunden. Platz Vier ging an den Lokalmatador Raimo Vigants, welcher eine Medaille bei der Heim-WM (zumindest vorerst) verpasste. Simon Karlsson aus Schweden lief vor dem Ukrainer Oleksander Lisohor auf Platz Fünf. Mit Frans Daubitz und Jurij Propp gingen noch zwei weitere deutsche Herren an den Start. Daubitz belegte dabei Platz 30, Propp wurde 32.
Norwegisches Gold auch bei den Damen
Gold im Rennen der Damen ging ebenfalls nach Norwegen, die Entscheidung fiel allerdings wesentlich knapper aus als bei den Herren. Ragnhild Aarekol setzte sich im Fernduell mit drei Sekunden Vorsprung gegen die Polin Aleksandra Kolodziej durch. Bronze ging weitere sieben Sekunden dahinter an die Estin Keidy Kaasiku. Aus Deutschland waren gleich drei Läuferinnen am Start. Lena Mettang wurde dabei gute 21., Klara Ohngemach kam kurz dahinter auf Platz 23 ins Ziel und Melina Schöttes lief auf Rang 27.
In den Entscheidungen der Juniorinnen und Junioren gab es im Kampf um Gold und Silber noch knappere Entscheidungen. Mit nur 1,4 Sekunden Vorsprung gewann der Slowene Tine Sporn Gold bei den Junioren. Silber holte Stefan Kivil aus Estland, Ville Jutterdal holte für das schwedische Team die Bronze-Medaille. Die Ukrainerin Sofiia Shkatula entschied das Rennen der Juniorinnen mit 2,1 Sekunden Vorsprung gegenüber Matilda Grahn aus Schweden für sich. Bronze ging an Gerda Kivil aus Estland, für das deutsche Team lief Katelynn Kober auf Platz 34. ins Ziel.