Ribom und Ersson gewinnen Sprint der Trollhättan Action Week

Emma Ribom (SWE), Sprint Trollhättan Action Week 2025 © TAW

Die Trollhättan Action Week wurde auch als Rollski Weltcup wie gewohnt mit dem Freistil Sprint am Freitag eröffnet. Auf dem 1,3 Kilometer langen Kurs mit dem berühmten Schlussanstieg Landbergsliden setzten sich Emma Ribom und George Ersson durch, Jan Stölben wurde starker Vierter. In der Juniorenklasse gewannen Emilie Ruud Lia sowie Eddie Pettersson.

Moa Hansson und George Ersson Prologschnellste

Moa Hansson machte im Prolog eine klare Kampfansage an die Konkurrenz: 8,78 Sekunden Vorsprung hatte die Schwedin auf die Zweitplatzierte Emma Ribom. Mit Elin Henriksson wurde eine weitere Schwedin Dritte. Lea Fischer präsentierte sich als einzige Schweizerin sehr gut auf Platz Sechs und auch die einzige deutsche Starterin Melina Schöttes lief als 29. ins Viertelfinale. Bei den Herren ging es im Prolog mit den ersten 30 Läufern innerhalb von 7,3 Sekunden wesentlich enger zu. George Ersson war vor dem Spanier Jaume Pueyo sowie seinem schwedischen Landsmann Johann Ekberg der Schnellste. Jan Stölben lief als Siebter sehr souverän als einziger Starter aus der DACH-Region unter die besten 30.

Ribom setzt sich gegen Hansson durch

Emma Ribom (SWE), Sprint Trollhättan Action Week 2025 © TAW

Im Finale der Damen führte kein Weg an Emma Ribom vorbei. Auch Vorjahressiegerin und Prologschnellste Moa Hansson hatte am Landbergsliden keine Chance gegen die Staffel Weltmeisterin von Trondheim. Hansson sicherte sich dennoch souverän den zweiten Platz, Elin Näslin komplettierte das rein schwedische Podest. Die Führende im Rollski Gesamtweltcup Ebba Stenman verpasste eine Podiumsplatzierung als Vierte, Elin Henriksson wurde Fünfte. Der Japanerin Chika Kobayashi gelang mit dem Einzug ins Finale eine kleine Überraschung, mehr als Platz Sechs war hier jedoch nicht mehr drin.

Ersson auch im Finale der Schnellste, Stölben Vierter

George Ersson (SWE), Jaume Pueyo (ESP), Jan Stölben (GER), Anton Grahn (SWE), l-r, Sprint Trollhättan Action Week 2025 © TAW

Jan Stölben präsentierte sich nach dem Prolog auch in den Finalläufen sehr stark und schaffte sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale als Lucky Loser den Sprung in die nächste Runde. Nachdem Topfavorit Edvin Anger im Finale einen Stockbruch erlitt, konnte Stölben sogar noch mit in den Kampf um die Podiumsplätze eingreifen, im Zielsprint war Jaume Pueyo jedoch noch etwas stärker und sicherte Spanien Platz Drei. Der Sieg ging in einer knappen Entscheidung an George Ersson, welcher gegenüber Anton Grahn den besseren Ausfallschritt hatte. Erik Bergström wurde hinter Jan Stölben Fünfter, Edvin Anger kam nach dem Stockbruch chancenlos auf Platz Sechs ins Ziel.

Lia und Pettersson siegen bei Junioren

Emilie Ruud Lia (NOR), Sprint Trollhättan Action Week 2025 © TAW

Wie für den Rollski Weltcup üblich, liefen zunächst die Juniorinnen und Junioren. Die Norwegerin Emilie Ruud Lia setzte sich bei den Juniorinnen souverän gegen die im Gesamtweltcup führende Schwedin Johanna Holmberg auf Platz Zwei und deren Landsfrau Ester Strand auf Platz Drei durch. Die zweite Norwegerin im Finallauf Mille Sophie Aarnes wurde Vierte, gefolgt von zwei weiteren Schwedinnen Kajsa Ekenberg sowie Matilda Grahn. Bei den Junioren holte sich der Schwede Eddie Pettersson den Sieg im Sprintrennen. Überraschender Zweiter wurde der Japaner Rio Mori. Mit Ville Jutterdal lief ein weiterer Schwede als Drittplatzierter aufs Podest und ließ damit die drei Norweger Leopold Strand, Christoffer Rueger und Haakon Fleischer leer ausgehen.

Fischer und Schöttes im Viertelfinale

Elin Henriksson (SWE), Lea Fischer (SUI), l-r, Sprint Trollhättan Action Week 2025 © TAW

Lea Fischer und Melina Schöttes schieden beide in ihren Viertelfinalläufen aus, Fischer als Dritte ihres Heats und Schöttes als Sechstplatzierte. In der Endabrechnung bedeutete dies Platz 13 für die Schweizerin und Platz 29 für Schöttes. Bei den Herren gelang außer Jan Stölben keinem Läufer der Einzug in die Finalläufe. Niklas Schmid und Florian Knopf verpassten den Einzug als 35. und 36. knapp, auch Elias Keck (39.) fehlte nicht viel. Die weiteren Deutschen Simon Jung, Marius Kastner, Robin Fischer und Janik Weidlich kamen auf die Plätze 49, 50, 60 und 69. Candide Pralong startete als einziger Schweizer und lief im Prolog auf Rang 44.

Ergebnisse Sprint

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