Die Trollhättan Action Week wurde auch als Rollski Weltcup wie gewohnt mit dem Freistil Sprint am Freitag eröffnet. Auf dem 1,3 Kilometer langen Kurs mit dem berühmten Schlussanstieg Landbergsliden setzten sich im Regen von Trollhättan Johanna Hagström und Anton Grahn vor heimischem Publikum durch.
Hagström mit souveränem Sieg
Bei den Damen setzte sich Johanna Hagström im Sprint in der Freien Technik durch. Die Schwedin, die bereits die Qualifikation für sich entschieden hatte, gewann das Finale mit 1,59 Sekunden Vorsprung vor Gina del Rio aus Andorra. Rang drei ging mit Elin Henriksson ebenfalls nach Schweden, die 3,36 Sekunden hinter Hagström ins Ziel kam. Vera Myhlback und Elin Näslund komplettierten auf den Plätzen vier und fünf das starke schwedische Ergebnis, während die Tschechin Katerina Janatova als Sechste das Finale beendete. Melina Schöttes lief als einzige deutschsprachige Starterin im Prolog auf Platz 34 und verpasste somit den Einzug in die Finalläufe.
Schwedischer Doppelerfolg durch Grahn
Bei den Herren feierte Anton Grahn einen schwedischen Heimsieg. Der 21-Jährige setzte sich im Finale mit 1,53 Sekunden Vorsprung gegen den Letten Raimo Vigants durch, Rang drei ging an den Norweger Amund August Korsaeth. Jiri Tuz aus Tschechien und der Norweger David Bertnes Leite folgten auf den Plätzen vier und fünf. Vorjahressieger und Top-Favorit Edvin Anger wurde nach zwei Gelben Karten disqualifiziert. Bester Schweizer wurde Ilan Pittier auf Rang 19, gefolgt von Mario Bässler auf Platz 21 und Yanick Bässler als 28. Thomas Bing erreichte als bester Deutscher das Viertelfinale und belegte Rang 29. Jurij Propp und Florian Wiedemann kamen auf die Plätze 59 und 60, Till Hartmann wurde 65. und Alexander Elsenhans 66.
Norwegischer Doppelerfolg bei den Junioren
Bei den Juniorinnen feierte Emilie Ruud Lia einen norwegischen Sieg. Die Norwegerin verwies Johanna Holmberg aus Schweden auf den zweiten Platz. Das Podium komplettierte mit Mille Sophie Sveinhaug Aarnes eine weitere Norwegerin, die sich Rang drei sicherte. Auch bei den Junioren ging der Sieg nach Norwegen. Ludvig Lunde Ragnhildsløkken setzte sich vor dem Schweden Theo Malm durch. Mit Ville Jutterdal auf Rang drei schaffte es ein weiterer Schwede auf das Podium, sodass Norwegen und Schweden die ersten drei Plätze unter sich ausmachten. Maxim Haddou sprintete im Prolog als dort einziger Deutscher auf Rang 36.
Ergebnisse Trollhättan Action Week