Thomas Bing holt zum Abschluss der Rollski-WM erneut Bronze - xc-ski.de Langlauf

Thomas Bing holt zum Abschluss der Rollski-WM erneut Bronze

Im abschließenden Massenstart bei der Rollski-WM in Lettland zeigte Thomas Bing erneut eine bärenstarke Leistung und sicherte sich damit die bereits zweite Medaille bei den Titelkämpfen. Die deutschen Damen holten außerdem mehrere sehr gute Top-15 Resultate.

Zweite Medaille für Bing und den DSV

Raimo Vigants (LAT) © Smeceres Sils

Am letzten Tag der Weltmeisterschaften in Madona standen Massenstartrennen in der Freien Technik auf dem Programm. Über 21,2 Kilometer, aufgeteilt auf zehn Runden, spielte Thomas Bing all seine Erfarhung aus. Der Deutsche hielt sich souverän in der Spitzengruppe, die beim Zieleinlauf noch 15 Läufer umfasste, und sprintete auf den letzten Metern auf einen starken dritten Rang. Nachdem er bereits zum Auftakt im klassischen Einzelstart auf Platz Drei gelaufen war, bedeutete dies bereits die zweite Medaille bei den Weltmeisterschaften. Nur 1,3 Sekunden trennten den Thüringer dabei von Gold, welches an den Letten Raimo Vigants ging. Simon Karlsson aus Schweden gewann die Silbermedaille. Die weiteren deutschen Herren Frans Daubitz und Jurij Propp wurden 28. und 31.

Klara Ohngemach in den Top-15

Klara Ohngemach (GER) © Smeceres Sils

Beim Sieg der Norwegerin Ragnhild Aarekol vor Magdalena Kobielusz aus Polen und Maria Eugenia Boccardi aus Italien zeigte Klara Ohngemach eine gute Vorstellung. Als beste deutsche Starterin lief die 21-Jährige auf Platz 14. Lena Mettang wurde 19., Melina Schöttes 24.
Die Juniorinnen und Junioren hatten sieben Runden zu absolvieren. Mit Valter Blomberg vor Ville Jutterdal und Theo Malm dominierten dabei die Schweden mit einem Dreifachsieg. Als einziger deutscher Starter kam Linus Reichelt auf Platz 41. Bei den Juniorinnen gingen zwei Starterinnen aus Deutschland an den Start. Ronja Glass wurde 24, Katelynn Kober 28. Die Goldmedaille holte sich die Norwegerin Emilie Ruud Lia. Silber und Bronze gingen an Lisa Alrik sowie Matilda Grahn und damit ebenfalls nach Schweden.

Schöttes sprintet ins Halbfinale

Melina Schöttes (GER) © Smeceres Sils

Am Samstag standen die Supersprints über 200 Meter auf dem Programm. Sprint-Expertin Melina Schöttes schaffte dabei den Sprung ins Halbfinale, wo sie Platz Vier belegte – in der Endabrechnung bedeutete dies Platz Sieben. Mit Lena Mettang qualifizierte sich beim lettischen Sieg durch Linda Kaparkaleja vor Ragnhild Aarekol (Norwegen) und der Kroatin Tena Hadzic noch eine weitere deutsche Starterin für die Finalläufe. Im Viertelfinale war dann aber Schluss für die Läuferin vom WSV Mehrstetten, was jedoch einen guten 15. Platz bedeutete. Klara Ohngemach belegte in der Qualifikation Platz 20. Im Sprint der Herren führte erwartungsgemäß kein Weg an den Italiener, allen voran Emanuele Becchis, vorbei. Der Top-Favorit sicherte sich die Goldmedaille vor seinem Landsmann Michele Valerio. Bronze ging an Lauris Kaparkalejs aus Lettland. Die drei deutschen Starter Frans Daubitz, Thomas Bing und Jurij Propp belegten im Prolog direkt hintereinander die Plätze 22, 23 und 24.
Bei den Juniorinnen dominierten die Norwegerinnen mit einem Dreifacherfolg durch Emilie Ruud Lia vor Mille Sophie Aarnes und Synnoeve Kjosavik. Katelynn Kober sprintete in der Qualifikation auf Platz 27. Mit Linus Reichelt ging bei den Junioren ebenfalls ein deutscher Läufer an den Start, er belegte Platz 31. Der Sieg ging an die Gastgeber in Person von Bruno Bilans. Silber und Bronze holten die französischen Brüder Levi und Eliott Maury.

Teamsprint am Freitag

Katelynn Kober (GER), Ronja Glass (GER), l-r © Smeceres Sils

Bereits am Freitag wurden im Teamsprint Medaillen vergeben. Im Rennen der Herren entwickelte sich ein äußerst knappes Rennen um die Medaillen. Am Ende setzte sich Lettland mit Lauris Kaparkalejs und Raimo Vigants durch. Nur 0,45 Sekunden dahinter sicherten sich Erik Fransson und Simon Karlsson für Schweden Silber, während Dominik und Kamil Bury für Polen mit 1,29 Sekunden Rückstand Bronze holten. Das deutsche Duo Jurij Propp und Thomas Bing belegte mit 1:45 Minuten Rückstand den neunten Rang. Bei den Damen ging der Weltmeistertitel nach Norwegen: Synnoeve Kjosavik und Ragnhild Aarekol gewannen souverän. Anna Maria Ghiddi und Maria Eugenia Boccardi brachten Italien mit 4,48 Sekunden Rückstand auf den Silberrang, Bronze ging an die Schwedinnen Emilia Eriksson und Ebba Stenman. Für Deutschland gingen Klara Ohngemach und Lena Mettang ins Rennen und kamen auf Rang zehn.
Bei den Junioren feierte Schweden den Titel durch Theo Malm und Ville Jutterdal, Silber sicherten sich die Norweger Jonas Torp und Mattis Hansen mit 5,48 Sekunden Rückstand. Das Podium komplettierten Jaka Berdajs und Tine Sporn für Slowenien, die 9,60 Sekunden hinter den Siegern ins Ziel kamen. Ein deutsches Team war bei den Junioren nicht am Start. Auch bei den Juniorinnen ging Gold nach Norwegen. Mille Sophie Sveinhaug Aarnes und Emilie Ruud Lia gewannen vor den Schwedinnen Lisa Alrik und Matilda Grahn. Bronze holten Anett Liisa Parts und Herta Rajas für Estland. Das deutsche Duo Katelynn Kober und Ronja Glass beendete den Teamsprint auf dem zehnten Platz.

Ergebnisse Rollski-WM Madona

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