Zum Abschluss des zweiten Wettkampftages im Rahmen der Toppidrettsveka 2026 wurde in Aure in der klassischen Technik um die Tagessiege gesprintet. Laura Gimmler bewies in ihrer Paradedisziplin Stärke und lief auf das Podium. Dieses verpasste Jan Stölben nach einer guten Vorstellung knapp.
Amundsen und Rysstad Prologschnellste
Die fünf deutschen Starterinnen Laura Gimmler, Coletta Rydzek, Lena Keck, Sofie Krehl und Verena Veit überstanden den Prolog ohne Probleme. Hedda Østberg Amundsen stellte die schnellste Zeit auf, jedoch nur hauchdünn vor der Italienerin Iris de Martin Pinter. Laura Gimmler lieferte die drittschnellste Zeit, Veit wurde Neunte. Bei den Herren lief der Norweger Aron Åkre Rysstad etwas überraschend die schnellste Zeit im Prolog, jedoch nur 0,01 Sekunden vor Oskar Opstad Vike. Mats Opsal folgte als Dritter und Jan Stölben zeigte als Elfter eine souveräne Vorstellung. Petter Northug wusste als Siebter in der Qualifikation ebenfalls zu überzeugen.
Gimmler Dritte bei nächstem Sieg von Fosnaes
Für Coletta Rydzek und Lena Keck, die im selben Viertelfinale wie Laura Gimmler liefen, war bereits nach diesem Schluss. Gimmler gelang jedoch der Durchmarsch bis ins Finale. Im Halbfinale traf die Oberstdorferin mit Verena Veit und Sofie Krehl erneut auf zwei Teamkolleginnen aus Deutschland. Beide verpassten aber den Einzug in den Finallauf, sodass Gimmler dort auf fünf Norwegerinnen traf. In einem äußerst knappen Rennen entschied Kristin Austgulen Fosnaes den Sprint mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf Milla Grosberghaugen Andreassen für sich und gewann nach dem Brekka Opp am Vormittag auch das zweite Rennen des Tages. Laura Gimmler bescherte dem DSV die nächste Podiumsplatzierung und wurde, wie Pia Fink am Vormittag, starke Dritte. Ingrid Aabrekk verpasste den Sprung auf das Podest, Mari Svingheim wurde Fünfte und Tale Breding Sechste.
Stölben knapp am Podest vorbei
Jan Stölben wusste als einziger deutscher Starter im Sprint sehr zu überzeugen und zog nach zweiten Plätzen im Viertel- und Halbfinale in den Finallauf ein. Diesen verpassten sowohl Prologsieger Rysstad als auch Petter Northug, die hinter Stölben auf den Plätzen Drei und Vier des entsprechenden Halbfinallaufes landeten. Im Finale bekam es der Deutsche mit dem Franzosen Jules Chappaz, dem Spanier Jaume Pueyo sowie den Norwegern Oskar und Lars Opstad Vike zu tun. Mit dem besseren Ende für Jules Chappaz entschieden dieses Mal zwei Hundertstel über den Sieg, Vorjahressieger Oskar Opstad Vike wurde Zweiter. Dessen zwei Jahre jüngerer Bruder wurde sehr starker Dritter und verwies einen dennoch sehr guten Jan Stölben auf Rang Vier. Mats Opsal belegte Platz Fünf, Puyeo wurde Sechster.