Elf DSV-Damen und 13 deutsche Herren für Tour de Ski nominiert - xc-ski.de Langlauf

Elf DSV-Damen und 13 deutsche Herren für Tour de Ski nominiert

Evi Sachenbacher Stehle © DSV

Bundestrainer Frank Ullrich hat für den Start der VIESSMANN Tour de Ski insgesamt elf Damen und 13 Herren nominiert.

Damen

– Lucia Anger (SC Oberstdorf)
– Steffi Böhler (SC Ibach)
– Julia Belger (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
– Victoria Carl (SC Motor-Zella-Mehlis)
– Nicole Fessel (SC Oberstdorf)
– Denise Herrmann (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
– Hanna Kolb (TSV Buchenberg)
– Claudia Nystad (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
– Sandra Ringwald (Skiteam Schonach-Rohrhardsberg)
– Evi Sachenbacher-Stehle (WSV Reit im Winkl)
– Katrin Zeller (SC Oberstdorf)

Herren

– Tobias Angerer (SC Vachendorf)
– Thomas Bing (Rhöner WSV Dermbach)
– Jonas Dobler (SC Traunstein)
– Hannes Dotzler (SC Sonthofen)
– Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen)
– Jens Filbrich (SV Eintracht Frankenhain)
– Franz Göring (SCM Zella-Mehlis)
– Andy Kühne (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
– Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld)
– Axel Teichmann (WSV Bad Lobenstein)
– Tim Tscharnke (SV Biberau)
– Josef Wenzl (SC Zwiesel)
– Thomas Wick (SCM Zella-Mehlis)

Aktuelle Statements

Bundestrainer Frank Ullrich: „Wir konnten in den ersten Weltcuprennen einige Teil-Qualifikationen für Olympia einfahren, mit Josef Wenzl und Denise Herrmann haben zwei Athleten die Norm für Sotschi bereits komplett erfüllt. Vor allem Denise hat ihre gute Form stabil unter Beweis gestellt. Ihre Resultate waren sehr erfreulich und stimmen uns optimistisch und zuversichtlich. Die positiven Ansätze sind also da, wir möchten bei der Tour de Ski noch weitere Plätze für Sotschi fix machen. Das ist unser Ziel. Dann könnten die Athletinnen und Athleten nach einer Normerfüllung weiter gelöst und konsequent an ihrer persönlichen Fähig- und Fertigkeitsentwicklung sowie den anspruchsvollen Zielen arbeiten. Unser festes Weltcup-Team wird in Oberhof ergänzt durch Arnd Peiffer und Evi Sachenbacher-Stehle, die die erste Station der Tour de Ski unter trainingsmethodischen Aspekten nutzen und uns damit auch verstärken werden. Zudem bekommen die jungen Athletinnen und Athleten, die sich in den letzten Continentalcup-Rennen und Weltcups angeboten haben, eine weitere Möglichkeit, ihre Leistungen unter Beweis zu stellen, weiter zu reifen und ebenfalls das Team zu unterstützen. Wir sind froh, dass auch Franz Göring nach seiner Leisten-Verletzung unsere Mannschaft in Oberhof wieder verstärken wird. Er hat den Lehrgang in Davos sehr gut genutzt, um nach der kurzen Zwangspause ein konsequentes Aufbautraining zu absolvieren. Auch Jens Filbrich und Hannes Dotzler gehen in Oberhof wieder an den Start, ebenso wie Tobias Angerer. Wir freuen uns, ein schlagkräftiges Team an den Start bringen zu können, welches weiter Schwung nach vorne aufnehmen kann. Wir möchten es schaffen, mit möglichst vielen Athletinnen und Athleten in die Weltcuppunkte zu laufen sowie die vom DOSB geforderten Qualifikationsnormen für Olympia – einmal Top-8, zweimal Top-15 – zu erfüllen.“

Denise Herrmann: „Ich freue mich auf die Tour de Ski. Wir sind richtig froh, dass der Veranstalter es noch möglich gemacht hat, den Auftakt in Oberhof durchzuführen. Ich mag die Strecken dort sehr und die kommenden Etappen sind für uns vor allem im Hinblick auf die Olympia-Qualifikationsnormen sehr wichtig. Das Team möchte die Rennen auf den Heimstrecken nutzen, um mit guten Platzierungen die Normen zu erfüllen. Es wäre sehr schade gewesen, wenn die beiden Wettkämpfe am Grenzadler abgesagt worden wären. Ich möchte bei der Tour de Ski an meine bisherigen Saisonleistungen anknüpfen und um die vorderen Platzierungen mitkämpfen. Aller Voraussicht nach werde ich nach Lenzerheide aus der Tour aussteigen, also maximal die ersten vier Bewerbe mitlaufen. Gerade hinten raus stehen dann ja die harten Rennen auf dem Programm und ich möchte so kurz vor den Olympischen Spielen nichts riskieren. In der vergangenen Saison haben die hohen Belastungen der Tour noch einige Zeit nachgewirkt, dem möchte ich in diesem Jahr vorbeugen. Ich bin zurzeit ganz gut drauf. Diese Form gilt es jetzt zu konservieren.“

Claudia Nystad: „Mein Ziel war es, in den ersten Weltcup-Wochen mindestens in die Top-40 zu laufen. Das habe ich geschafft. Nun möchte ich im nächsten Schritt natürlich die Punkteränge erreichen. Die Saison ist in diesem Jahr sehr klassisch betont, ebenso wie die Tour de Ski. Das kommt mir als Skaterin eigentlich nicht so entgegen. Ich versuche aber trotzdem, in jedem Rennen in die Top-30 zu kommen und damit Weltcuppunkte zu sammeln. Im Trainingslager in Davos, das wir direkt an die Weltcuprennen in der Schweiz angeschlossen hatten, konnte ich noch einmal einige Grundlageneinheiten einlegen. Das Training in mittlerer Höhe war auch für die Höhenanpassung wichtig. Nach den kurzen Weihnachtsfeiertagen daheim reisen wir am heutigen Donnerstag nach Oberhof an.“

Tobias Angerer: „Aktuell weiß ich ehrlich gesagt nicht so genau, wo ich stehe. Ich habe seit Lillehammer einen Infekt mit mir herumgeschleppt. Ich konnte zwar jetzt die letzten Tage ganz ordentlich trainieren, aber wie es dann im Wettkampf aussieht, ist immer eine andere Sache. Ich werde alles probieren und muss jetzt einfach abwarten, wie sich meine Form entwickelt. Ich freue mich jedenfalls riesig, dass die Wettkämpfe in Oberhof stattfinden. Großes Kompliment an alle, die mitgeholfen haben, die Strecken zu präparieren.“

Josef Wenzl: „Ich freue mich auf die Tour de Ski und die Wettkämpfe in Oberhof. Die Tour ist ein erstes großes Zwischenhighlight in der Saison, auch wenn der Stellenwert der Rennserie für mich als Sprintspezialist nicht so hoch ist wie für die Athleten, die auch das Gesamtklassement im Blick haben. Ich möchte versuchen, wieder gute Wettkämpfe abzuliefern. Möglicherweise ist der Prolog ja in diesem Jahr aufgrund des Schneemangels etwas verkürzt. Das würde mir natürlich entgegenkommen. Aber ich lasse es mal auf mich zukommen und sehe dann vor Ort, wie die Verhältnisse sind. Natürlich schaue ich nach meiner Normerfüllung für Sotschi schon mit einem Auge auf Olympia. Aber es kommen davor ja noch einige wichtige Weltcuprennen. Jetzt gilt es, die Sicherheit und das Selbstvertrauen zu behalten und die Form zu stabilisieren. Die kommenden Wettkämpfe möchte ich nutzen, um möglichst ein noch höheres Niveau zu erreichen.“

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