FIS Marathon Cup

Zieleinlauf © Felgenhauer/NordicFocus

Den wohl bestbesetzten Saisonauftakt im FIS Marathon Cup aller Zeiten konnten der Russe Sergey Shiriaev und die Ukrainerin Valentina Shevchenko für sich entscheiden. Renè Sommerfeldt belegte in Livigno Rang drei.

Weltcupwürdiges Starterfeld
Dem nahegelegen Weltcup in Davos hatten die Organisatoren des La Sgambeda auch in diesem Jahr ein top-besetztes Starterfeld zu verdanken. Nach den Distanzrennen am Samstag kamen viele Eliteläufer nach Livigno, um anstatt eines Sprints in Davos einen Marathon zu absolvieren. Bei den Herren konnten sich nur wenige Spezialisten zwischen die Profis schieben. Am Ende gewann Sergey Shiriaev den Sprint einer elfköpfigen Spitzengruppe vor dem Italiener fabio Santus und Renè Sommerfeldt. Auf den weiteren Plätzen folgten der Schweizer Remo Fischer und Martin Bajcicak aus der Slowakei. Bester Österreicher war Thomas Steurer auf Rang 40.

Kleines Damenfeld
Nur 54 Damen beendeten das 42 Kilometer Hauptrennen des La Sgambeda. Die Schnellste im Windschatten der Herren war Valentina Shevchenko. Sie erreichte 25 Sekunden vor der Italienerin Antonella Confortola das Ziel. Platz drei ging an die Russin Yulia Tchekaleva. Beste Deutsche war Anja Kretschmer auf einem sehr guten 13. Rang. Sandra Wagenführ platzierte sich als beste Schweizerin auf Rang 15.


Klassik-Rennen und Kurzdistanz
Das 2009 zum ersten Mal angebotene 21 Kilometer Rennen in klassischer Technik gewannen der Tscheche Viktor Novotny und die Russin Natalia Zernova. Matthias Kuhn aus Österreich und Alexander Heun aus Deutschland mussten sich nur knapp geschlagen auf Rang zwei und vier einreihen. Das 22,5 Kilometer lange Kurzdistanzrennen am Sonntag im freien Stil entschieden Natascia Leonardi Cortesi und wiederum Viktor Novotny für sich.

Mehr Starter dank Klassik-Rennen
Insgesamt beendeten knapp über 900 Starter die Skating-Rennen und knapp über 800 Teilnehmer die Premiere des Klassik-Wettbewerbs. Damit konnten die Veranstalter einen deutlichen Zuwachs vermelden, obwohl es ihnen auch in diesem Jahr nicht gelang die 1.000 Teilnehmer-Marke bei den Sonntag-Rennen zu erreichen. Kalte Temperaturen und traumhaftes Winterwetter hatten den La Sgambeda aber erneut zu einem gelungenen Auftakt in die Volkslauf-Saison werden lassen.