Massenstart La Clusaz: Marit Bjoergen gewinnt ersten Wettkampf nach ihrer Pause - xc-ski.de Langlauf

Massenstart La Clusaz: Marit Bjoergen gewinnt ersten Wettkampf nach ihrer Pause

Bjoergen/Johaug © Becker/NordicFocus

Auf den ersten drei Plätzen im klassischen Massenstart in La Clusaz gab es keine Überraschungen: Marit Bjoergen gewann die zehn Kilometer vor Therese Johaug und Justyna Kowalczyk.

Favoriten auf dem Podium

Das Massenstartrennen der Damen über 10 Kilometer in der Damen endete ohne große Überraschungen. Das Tempo wurde wie gewohnt von Beginn an hochgehalten, so dass sich die Hauptgruppe schon nach zwei Kilometern erstmals teilte. Am Ende blieben nur die drei Topfavoritinnen übrig, nachdem zwei Kilometer vor dem Ziel auch noch die hartnäckige Japanerin Masako Ishida den Anschluss verlor. Auf dem letzten Kilometer setzte Marit Bjoergen in ihrem ersten Wettkampf seit Weihnachten eine Attacke, die das Spitzentrio sprengte. Zwar konnte sich Therese Johaug noch einmal herankämpfen, hatte ihrer starken Kollegin aber nichts mehr entgegenzusetzen. Marit Bjoergen siegte mit 2,7 Sekunden vor Johaug, den dritten Platz konnte sich hauchdünn Justyna Kowalczyk vor Masako Ishida sichern, beide mit 18 Sekunden Rückstand. Die Polin hatte auf dem letzten Kilometer des Rennens mit erheblichen Skiproblemen zu kämpfen, zwischenzeitlich musste sie sogar kurz anhalten und festklebenden Schnee unter dem Ski entfernen. Heidi Weng erreichte noch vor der Verfolgergruppe mit 43 Sekunden Rückstand als Fünfte das Ziel, gefolgt von den heranstürmenden Verfolgern. Anne Kyllönen belegte den sechsten Rang vor Kristin Stoermer Steira und Aino Kaisa Saarinen. Kerttu Niskanen wurde Neunte vor Astrid Uhrenholdt Jacobsen, Emma Wikén nd der Österreicherin Katerina Smutna.

Katrin Zeller beste Deutsche

Katrin Zeller schloss als beste deutsche Starterin als 17. ab. Die Oberstdorferin konnte lange Zeit mit der Verfolgergruppe um die Finninnen mithalten, verlor aber auf den letzten zwei Kilometern den Anschluss an die Gruppe. Nicole Fessel verpasste die Weltcuppunkte als 33. knapp. Die Allgäuerin konnte wie die übrigen Deutschen dem Tempo schon früh nicht mehr folgen, konnte ihre Position aber im weiteren Rennverlauf zumindest halten. Steffi Böhler kam als 40. ins Ziel, Denise Herrmann wurde nach ihrer anstrengenden ersten Tour de Ski nur 47. mit 4:44 Minuten Rückstand bei 53 Athletinnen, die das Rennen beendeten.

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