Northug sichert Norwegen I den Staffelsieg im Massensprint - xc-ski.de Langlauf

Northug sichert Norwegen I den Staffelsieg im Massensprint

Norwegen © Laiho/NordicFocus

Norwegen I ist dank Petter Northugs Zielsprint seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat sich den Staffelsieg vor Norwegen III und Schweden geholt. Die deutschen Teams landeten abgeschlagen auf den letzten Plätzen.

Taktische Spielchen auf der letzten Schleife

Im Laufe der ersten 30 Kilometer hatten sich die jeweils ersten Teams der sechs Favoritennationen abgesetzt. Da direkt nach dem dritten Wechsel das Tempo aber komplett herausgenommen wurde, schlossen zunächst innerhalb von knapp zwei Kilometern die auf der ersten Schleife abgehängten Schweizer und Norwegen III nach 44 Sekunden Rückstand wieder auf. Später fand dann auch Norwegen II wieder den Anschluss. So wurde es auf den letzten Kilometern noch richtig eng und acht Mannschaften bogen gemeinsam auf die Zielgerade ein. Im Sprint sicherte problemlos Petter Northug seiner Mannschaft Norwegen I (Eldar Roenning, Finn Hagen Krogh, Lars Berger, Petter Northug) den Staffelsieg vor den Teamkollegen der Mannschaft Norwegen III in der Besetzung John Kristian Dahl, Ronny Fredrik Ansnes, Morten Eilifsen und Sjur Roethe. Rang drei sicherten sich die Schweden Marcus Hellner, Daniel Rickardsson, Johan Olsson und Calle Halfvarsson knapp vor Frankreich und Russland.

Deutsche Staffeln auf den letzten Plätzen

Für die deutsche Mannschaft endete das Wochenende mit einem weiteren Desaster. Wie bei den Damen schickte Bundestrainer Jochen Behle auch bei den Herren zwei Staffeln in Sjusjoen an den Start, die früh den Anschluss verloren. Aufgrund der Bummelei auf der letzten Schleife konnte Tom Reichelt den Rückstand als Schlussläufer von Deutschland I (Andy Kühne, Axel Teichmann, Tobias Angerer, Tom Reichelt) auf 1:44 Minuten reduzieren, was den 15. und vorletzten Platz im Ziel bedeutete. Zwei Minuten später kam nur noch Deutschland II mit Franz Göring, Andreas Katz, Philipp Marschall und Josef Wenzl ins Ziel, nachdem Göring mit nur zwölf Sekunden Rückstand gut angelaufen war.

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