Der Langlauf Weltcup in Lahti steht bevor und besonders Coletta Rydzek und Laura Gimmler haben sehr gute Erinnerungen daran. Wer für Deutschland am Start ist, erfahrt ihr hier…
Deutsches Team wieder komplett
Für den Langlauf Weltcup in Lahti ist das deutsche Team wieder in kompletter Stärke vertreten. Auch der letzte Woche krank fehlende Janosch Brugger und die pausierende Katharina Hennig Dotzler sind wieder dabei. Dazu kommen Läufer aus dem FESA-Cup, die an den Weltcup herangeführt werden. Auf dem Programm in Lahti stehen ein Freistilsprint und ein Klassik-Einzelstart. „Nach intensiven und hochemotionalen Wochen bei den Olympischen Spielen in Italien reisen wir mit viel Selbstvertrauen nach Lahti. Der traditionsreiche Salpausselkä ist für jede Langläuferin und jeden Langläufer ein besonderes Pflaster, und die finnischen Fans sorgen dort immer für eine ganz eigene, elektrisierende Atmosphäre“, sagte Herren-Trainer Marc Steur. „Unsere Sprinterinnen haben Blut geleckt. Nach der olympischen Medaille ist das klare Ziel, auch im Weltcup wieder ganz vorne mitzulaufen. Für Läufer wie Florian Notz, Jan Stölben, Friedrich Moch und Katharina Hennig Dotzler geht es darum, ihre gute Form in den anspruchsvollen Wettbewerben in der klassischen Technik zu bestätigen. Wir nutzen die Weltcups nach dem Saisonhöhepunkt bewusst, um unseren Anschlusskader weiter an das Weltniveau heranzuführen. So werden Athletinnen und Athleten wie Jannis Grimmecke, Jakob Walther und Lena Keck das Team verstärken.“ Anders als in anderen Nationen greift das deutsche Team nicht auf Starter aus Lillehammer zurück, die Junioren- und U23-Athleten sollen die Titelkämpfe komplett bestreiten und werden nicht nach ein oder zwei Rennen vorzeitig abreisen, um am Weltcup teilzunehmen.
DSV Team mit acht Damen und sechs Herren
– Pia Fink (SV Bremelau)
– Laura Gimmler (SC Oberstdorf)
– Katharina Hennig Dotzler (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
– Helen Hoffmann (WSV Oberhof)
– Lena Keck (TSV Buchenberg)
– Sofie Krehl (SC Oberstdorf)
– Coletta Rydzek (SC Oberstdorf)
– Katherine Sauerbrey (SC Steinbach-Hallenberg)
– Janosch Brugger (SC Schluchsee)
– Jannis Grimmecke (NSV Wernigerode)
– Friedrich Moch (WSV Isny)
– Anian Sossau-Daubermann (SC Eisenärzt)
– Jan Stölben (SLV Ernstberg)
– Jakob Walther (SSV Erfurt)
Marc Steur, Ltd. Disziplin-Trainer Männer
„Nach intensiven und hochemotionalen Wochen bei den Olympischen Spielen in Italien reisen wir mit viel Selbstvertrauen nach Lahti. Der traditionsreiche Salpausselkä ist für jede Langläuferin und jeden Langläufer ein besonderes Pflaster, und die finnischen Fans sorgen dort immer für eine ganz eigene, elektrisierende Atmosphäre.
Unsere Priorität ist klar: Wir wollen den Schwung der letzten Wochen mitnehmen. Vor allem der Gewinn der Bronzemedaille im Team-Sprint durch Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat gezeigt, dass wir als Team absolut konkurrenzfähig sind, wenn alles zusammenpasst. Auch die Top-Ten-Platzierungen von Katharina Hennig Dotzler und Florian Notz im olympischen 50-km-Massenstart sowie das Top-8-Ergebnis in der Staffel geben uns Rückenwind für die kommenden Distanzrennen. In Lahti wollen wir wieder die Podestplätze angreifen. Unsere Sprinterinnen haben Blut geleckt. Nach der olympischen Medaille ist das klare Ziel, auch im Weltcup wieder ganz vorne mitzulaufen. Für Läufer wie Florian Notz, Jan Stölben, Friedrich Moch und Katharina Hennig Dotzler geht es darum, ihre gute Form in den anspruchsvollen Wettbewerben in der klassischen Technik zu bestätigen.
Wir nutzen die Weltcups nach dem Saisonhöhepunkt bewusst, um unseren Anschlusskader weiter an das Weltniveau heranzuführen. So werden Athletinnen und Athleten wie Jannis Grimmecke, Jakob Walther und Lena Keck das Team verstärken. Uns ist bewusst, dass die Konkurrenz, allen voran die bärenstarken Norweger um den sechsmaligen Olympiasieger Johannes Høsflot Klæbo, nichts herschenken wird. Aber wir haben in dieser Saison gezeigt, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen. Wir freuen uns auf harte Kämpfe in der Loipe.“
Friedrich Moch
„Ich bin eigentlich immer gerne in Lahti. Ich mag die Strecken dort sehr. Das Wetter ist zwar oft eher grau und der Schnee manchmal etwas nass, aber gerade für die klassische Technik sind es richtig coole Runden. Deshalb freue ich mich, dass ich noch einmal mit dabei bin und hoffe, ein solides Ergebnis erzielen zu können. Letzte Woche hat beim Weltcup in Falun leider nicht alles zusammengepasst. Bei Olympia hatte ich eigentlich das Gefühl, dass es wieder in die richtige Richtung geht, deshalb war das vergangene Wochenende ein kleiner Dämpfer. Das habe ich aber abgehakt. Jetzt liegt der Fokus darauf, einen ordentlichen Einzelstart hinzulegen. Ich werde nur am Sonntag laufen, werde alles reinlegen und versuchen, das Bestmögliche herauszuholen. Dann wird man sehen, wofür es reicht und wie es danach weitergeht.“
Katharina Hennig Dotzler
„Ich freue mich sehr, dass es für mich morgen wieder ins Weltcup-Geschehen zurückgeht, nach dem 50er bei Olympia. Die Tage danach habe ich gut zur Regeneration genutzt, konnte noch einmal gezielt trainieren und fühle mich bereit für die anstehenden Aufgaben. Für das Klassik-Einzel am Sonntag hoffe ich, dass ich um eine sehr gute Platzierung mitkämpfen kann. Mein Wunsch ist einfach ein Rennen, nach dem ich sagen kann: Das war ein richtig guter Tag. Die Form hat gepasst, das Material war schnell, und ich konnte von Anfang bis Ende aktiv gestalten und auf der Strecke jederzeit pushen. Genau auf so einen Tag arbeite ich hin. Und ich freue mich sehr darauf, in Lahti, wo immer eine besondere Stimmung herrscht, wieder im Weltcup an den Start zu gehen.“
