Mit sechs Damen und vier Herren reist das deutsche Langlauf-Team zum Finale über den großen Teich. Ein weiterer Athlet kommt vor Ort hinzu. Außerdem sind wieder Abschiede zu feiern im deutschen Team…
Team freut sich auf Finale
„Nach einer langen Saison freuen sich trotzdem alle noch einmal auf die Abschlussrennen in Lake Placid. Ein Übersee-Weltcup ist ja immer auch ein kleines Abenteuer, wenn man noch einmal über den großen Teich fliegt. Wir sind alle gespannt, was uns dort erwartet. Die Strecken gelten als sehr schöne Langlaufstrecken, und ich denke, dass die Rennen dort noch einmal ein echtes Highlight zum Saisonabschluss werden können. Laut unseren amerikanischen Kollegen soll auch noch einmal etwas Schnee dazukommen, sodass wir für die Jahreszeit hoffentlich richtig gute Bedingungen vorfinden“, sagte Herren-Trainer Michael Bonfert. Das deutsche Team geht hochmotiviert in die letzten Rennen, wozu auch zuletzt gute Ergebnisse beitragen, wie er weiter sagt: „Sportlich gesehen können wir uns im Sprint vor allem bei den Damen wieder einiges ausrechnen. Aber auch für Jan Stölben könnte sich eine gute Chance ergeben, weil vermutlich nicht ganz so viele Starter wie bei den Weltcups in Mitteleuropa am Start sein werden. Vielleicht kann er das nutzen und wieder weit nach vorne laufen. Bei den Distanzrennen hat man zuletzt gesehen, dass Pia Fink mit ihrem neunten Platz sehr gut in Form ist. Am letzten Wettkampftag steht noch ein 20-Kilometer-Massenstart an, und ich denke, dass sie dort ebenfalls ein starkes Ergebnis erzielen kann. Erfreulich war auch, dass Friedrich Moch zuletzt lange um einen Platz um Rang zwölf gekämpft hat. Am Ende ist es zwar Rang 20 geworden, aber man sieht, dass die Entwicklung wieder in die richtige Richtung geht. Auch Florian Notz wird mit etwas mehr Zeit und Ruhe sicher wieder gute Leistungen zeigen können. Jakob Moch ist bereits vor Ort und wird dort sicher hochmotiviert sein, vielleicht kann er den kleinen Heimvorteil in Nordamerika auch für sich nutzen. Und Elias Keck, der frischgebackene U23-Weltmeister, hat die Zeit genutzt, um sich zu Hause noch einmal kurz zu erholen und wird ebenfalls voll motiviert in die letzten Rennen gehen. Auch in den klassischen Einzelrennen haben wir mit Läuferinnen wie Katharina Hennig Dotzler, Laura Gimmler oder Helen Hoffmann Athletinnen, die jederzeit für gute Ergebnisse sorgen können. Insgesamt gehen wir alle hochmotiviert in die letzten drei Weltcup-Rennen der Saison und freuen uns auf dieses Abenteuer.“ Besonders freut sich Florian Notz über den ersten Weltcup in Lake Placid, der durch seinen Vater eine besondere Verbindung zu diesem Ort hat: „Lake Placid war für mich schon als Kind ein besonderer Ort, weil mein Papa dort 1980 bei den Olympischen Spielen dabei war. Deshalb bedeutet es mir auch persönlich viel, jetzt selbst dorthin zu reisen und den Ort im Rahmen des Weltcups kennenzulernen.“
Abschied von Per Nilsson und Marc Steur
Nachdem am Holmenkollen schon Abschied von Lucas Bögl gefeiert wurde, heißt es auch in Lake Placid wieder Abschied nehmen. Diesmal geht es aber nicht um Athleten, sondern um zwei Trainer, die in den letzten vier Jahren das Team viel weiter gebracht haben: Die beiden Disziplin-Trainer Per Nilsson und Marc Steur verlassen beide das DSV-Team. „Ein bisschen Wehmut wird sicher auch dabei sein, wenn wir danach wieder nach Hause fliegen, denn es wird gleichzeitig der letzte Weltcup für unsere Trainer Per Nilsson und Marc Steur sein. Sie haben viele von uns über mehrere Jahre begleitet, und dafür sind wir sehr dankbar. Umso mehr wollen wir die gemeinsame Zeit noch einmal genießen und hoffentlich mit ein paar schönen Ergebnissen abschließen“, so Michael Bonfert und Laura Gimmler kündigte an: „Danach werden wir den ganzen Winter, der insgesamt ja wirklich eine gute Saison war, gemeinsam feiern. Gleichzeitig werden wir dort auch unseren Trainer Per Nilsson verabschieden. Das wird sicher nicht nur ein fröhlicher Moment, sondern auch ein bisschen emotional und traurig, aber genauso soll es am Ende einer langen Saison auch sein.“
Das DSV-Team im Überblick
– Pia Fink (SV Bremelau)
– Laura Gimmler (SC Oberstdorf)
– Katharina Hennig Dotzler (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
– Helen Hoffmann (WSV Oberhof)
– Coletta Rydzek (SC Oberstdorf)
– Katherine Sauerbrey (SC Steinbach-Hallenberg)
– Elias Keck (TSV Buchenberg)
– Friedrich Moch (WSV Isny)
– Jakob Moch (WSV Isny)
– Florian Notz (TSV/SZ Böhringen Römerstein)
– Jan Stölben (SLV Ernstberg)
Michael Bonfert, Trainer Langlauf Herren
„Nach einer langen Saison freuen sich trotzdem alle noch einmal auf die Abschlussrennen in Lake Placid. Ein Übersee-Weltcup ist ja immer auch ein kleines Abenteuer, wenn man noch einmal über den großen Teich fliegt. Wir sind alle gespannt, was uns dort erwartet. Die Strecken gelten als sehr schöne Langlaufstrecken, und ich denke, dass die Rennen dort noch einmal ein echtes Highlight zum Saisonabschluss werden können. Laut unseren amerikanischen Kollegen soll auch noch einmal etwas Schnee dazukommen, sodass wir für die Jahreszeit hoffentlich richtig gute Bedingungen vorfinden.
Sportlich gesehen können wir uns im Sprint vor allem bei den Damen wieder einiges ausrechnen. Aber auch für Jan Stölben könnte sich eine gute Chance ergeben, weil vermutlich nicht ganz so viele Starter wie bei den Weltcups in Mitteleuropa am Start sein werden. Vielleicht kann er das nutzen und wieder weit nach vorne laufen. Bei den Distanzrennen hat man zuletzt gesehen, dass Pia Fink mit ihrem neunten Platz sehr gut in Form ist. Am letzten Wettkampftag steht noch ein 20-Kilometer-Massenstart an, und ich denke, dass sie dort ebenfalls ein starkes Ergebnis erzielen kann. Erfreulich war auch, dass Friedrich Moch zuletzt lange um einen Platz um Rang zwölf gekämpft hat. Am Ende ist es zwar Rang 20 geworden, aber man sieht, dass die Entwicklung wieder in die richtige Richtung geht. Auch Florian Notz wird mit etwas mehr Zeit und Ruhe sicher wieder gute Leistungen zeigen können. Jakob Moch ist bereits vor Ort und wird dort sicher hochmotiviert sein, vielleicht kann er den kleinen Heimvorteil in Nordamerika auch für sich nutzen. Und Elias Keck, der frischgebackene U23-Weltmeister, hat die Zeit genutzt, um sich zu Hause noch einmal kurz zu erholen und wird ebenfalls voll motiviert in die letzten Rennen gehen. Auch in den klassischen Einzelrennen haben wir mit Läuferinnen wie Katharina Hennig Dotzler, Laura Gimmler oder Helen Hoffmann Athletinnen, die jederzeit für gute Ergebnisse sorgen können. Insgesamt gehen wir alle hochmotiviert in die letzten drei Weltcup-Rennen der Saison und freuen uns auf dieses Abenteuer.
Ein bisschen Wehmut wird sicher auch dabei sein, wenn wir danach wieder nach Hause fliegen, denn es wird gleichzeitig der letzte Weltcup für unsere Trainer Per Nilsson und Marc Steur sein. Sie haben viele von uns über mehrere Jahre begleitet, und dafür sind wir sehr dankbar. Umso mehr wollen wir die gemeinsame Zeit noch einmal genießen und hoffentlich mit ein paar schönen Ergebnissen abschließen.“
Laura Gimmler
„Ich freue mich sehr auf das Weltcup-Finale in Lake Placid. Das ist zum Saisonende immer etwas ganz Besonderes. Außerdem wird es noch einmal eine wichtige Reise für alle, denn dort wird auch Jessie Diggins verabschiedet. Ich denke, dass wieder eine großartige Stimmung herrschen wird und viele Fans vor Ort sein werden.
Für mich persönlich bin ich aber auch ehrlich gesagt sehr froh, wenn die Weltcup-Saison dann geschafft ist. Seit den Olympischen Spielen bin ich körperlich und mental wirklich ziemlich am Limit. Ich glaube, ich war selten so leer und so kaputt. Die vielen Emotionen der letzten Wochen, dieses ständige Auf und Ab und am Ende doch noch einen großen Traum verwirklichen zu können, das hat unglaublich viel Kraft gekostet. Das war für mich auch eine neue Erfahrung. Normalerweise mag ich Saisonenden immer sehr gerne. Trotzdem möchte ich jetzt noch einmal für diese letzte Woche alles zusammenkratzen, was ich noch habe, mich zusammenreißen und dort mein Bestes geben.
Und danach werden wir den ganzen Winter, der insgesamt ja wirklich eine gute Saison war, gemeinsam feiern. Gleichzeitig werden wir dort auch unseren Trainer Per Nilsson verabschieden. Das wird sicher nicht nur ein fröhlicher Moment, sondern auch ein bisschen emotional und traurig, aber genauso soll es am Ende einer langen Saison auch sein.“
Florian Notz
„Lake Placid war für mich schon als Kind ein besonderer Ort, weil mein Papa dort 1980 bei den Olympischen Spielen dabei war. Deshalb bedeutet es mir auch persönlich viel, jetzt selbst dorthin zu reisen und den Ort im Rahmen des Weltcups kennenzulernen. Es ist das Saisonfinale und gleichzeitig ein Übersee-Weltcup, das hat natürlich immer einen ganz besonderen Charakter und ist für uns Athleten auch etwas Cooles.
Ich fühle mich momentan eigentlich noch sehr gut. In den letzten Rennen hatte ich das Gefühl, dass vielleicht sogar noch etwas mehr möglich gewesen wäre. Mit diesem Gefühl gehe ich jetzt sehr motiviert in die beiden letzten Rennen und hoffe, dass ich dort noch einmal meine volle Leistungsfähigkeit zeigen kann.“