Russen um Legkov weiterhin im Weltcup startberechtigt - xc-ski.de Langlauf

Russen um Legkov weiterhin im Weltcup startberechtigt

Maxim Vylegzhanin und Alexander Legkov © NordicFocus

In einer Medien-Information hat die FIS die aktuelle Situation im Fall der sechs vom IOC lebenslang gesperrten russischen Skilangläufer geschildert und bestätigt, dass diese weiterhin bei FIS-Rennen startberechtigt sind.

Warten auf Beweismittel des IOC

Mit Spannung wurde am heutigen Donnerstag eine Mitteilung der FIS erwartet, in der sich die Verbandsverantwortlichen für oder gegen eine Sperre der sechs russischen Skilangläufer um Alexander Legkov aussprechen sollten. Am späten Nachmittag kam es dann zur Aussendung, in der unter anderem zu lesen war: „Auf der Grundlage der CAS-Entscheidung, dass die vorläufigen Sanktionen nur bis zum 31. Oktober gültig waren, und ihrer Entscheidung zufolge die Fortsetzung oder eine erneute Suspendierung von einer spezifischen Behauptung eines Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen mit entsprechenden Beweismitteln abhängig ist, ist es nach den rechtlichen Verfahren nicht möglich und würde ein Widerspruch zum CAS-Urteil für die FIS-Dopingkommission sein, provisorische Suspendierungen auf der Grundlage dieser operativen Entscheidungen der IOC-Disziplinarkommission wieder auszustellen, die nicht als Beweismittel anerkannt sind. Das FIS-Dopingkomitee muss daher warten, bis die mit Gründen versehene Entscheidung der IOC-Disziplinarkommission mit Angaben zu den angeführten Beweismitteln vorliegt, bevor es weitere Schritte in den Fällen einleiten kann. Die zusätzlichen Untersuchungen, die seit Dezember 2016 von der FIS durchgeführt werden, einschließlich Untersuchungen früherer Tests und Interviews mit dem Hilfspersonal, haben keine ausreichenden Beweise erbracht, um Fälle von Verstößen gegen Anti-Doping-Bestimmungen zu eröffnen.“

Zustimmung durch Legkovs Anwalt

In einem ersten Statement zu der Veröffentlichung der FIS schrieb Alexander Legkovs Anwalt Christof Wieschemann: „WIESCHEMANN | Rechtsanwälte würdigt diesen Ansatz ausdrücklich, da die FIS an dem Verfahren vor der IOC Oswald-Kommission beteiligt war und alle von der Kommission vorgelegten und in der Anhörung vom 30. Oktober 2017 diskutierten Beweise kennt.“ Die Russen Alexander Legkov, Maxim Vylegzhanin, Evgenij Belov, Alexey Petukhov und Evgenia Shapovalova bleiben damit nach Ende der vorläufigen Sperren am 31. Oktober bis auf weiteres im Weltcup startberechtigt. Die sechste Langläuferin, die diese Mitteilung betrifft, Julia Ivanova, hat ihre Karriere in der Zwischenzeit beendet. Legkov verzichtet auf einen Start in Ruka, will aber demnächst wieder ins Renngeschehen eingreifen. 

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