Trotz Sommerpause und Olympia-Schock tut sich in der Nordischen Kombination einiges. Die News vom Ticketverkauf in Schonach, dem neuen Job von Johannes Rdyzek, dem Programm in Falun und einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde haben wir hier für Euch zusammengefasst.
Kombiticket in Schonach
Ein Kombiticket bei den Kombinierern – nach Klingenthal ist jetzt auch der zweite deutsche Weltcup-Veranstalter des kommenden Winters, Schonach, in den Ticketvorverkauf gestartet. Vom 22. bis 24. Januar 2027 werden die Kombinierer im Schwarzwald Station machen. Auf dem Programm stehen insgesamt vier Weltcup-Wettbewerbe – jeweils zwei bei den Frauen und zwei bei den Männern. Für Top-Athletin Nathalie Armbruster ist der Schwarzwald ebenso die Heimat wie für Manuel Faißt, der nach der kommenden Saison seine aktive Karriere beenden wird. Ein besonderes Angebot erwartet die Fans in dieser Saison mit dem „Hochschwarzwälder Zweierlei“. Das Kombiticket verbindet die beiden Schwarzwälder Weltcup-Highlights: Für 40 Euro erhalten Besucherinnen und Besucher jeweils den Eintritt für einen Veranstaltungstag beim Schwarzwaldpokal in Schonach sowie für einen Veranstaltungstag beim FIS Weltcup Skispringen in Titisee-Neustadt, das vom 11. bis 13. Dezember 2026 stattfindet. Damit können Wintersportfans gleich zwei internationale Spitzenveranstaltungen im Hochschwarzwald zu einem attraktiven Preis erleben. Das „Hochschwarzwälder Zweierlei“ ist bereits jetzt im Ticketshop erhältlich. Erstmals wird es zudem ein Wochenendticket geben. Damit haben Fans die Möglichkeit, alle Wettkämpfe an einem Wochenende zu einem vergünstigten Preis zu erleben und die besondere Weltcup-Atmosphäre in Schonach in vollen Zügen zu genießen.
Rydzek wird Langlauf-Trainer
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Wenige Monate nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn (und dem anschließenden Kreuzband- und Meniskusriss) hat Johannes Rydzek (GER) eine neue Aufgabe gefunden. Er wird sich in der kommenden Wintersaison als Betreuer hauptsächlich um die Technik im Langlaufbereich der deutschen Kombinierer kümmern, und zwar der A-Mannschaften der Frauen und Männer. Zudem wird er am Stützpunkt Oberstdorf auch die Jugend bis hinunter zum C-Kader betreuen.
Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde für Akito Watabe
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Eine besondere Ehre wurde dieser Tage Akito Watabe (JPN) zuteil. Wie er in den sozialen Netzwerken verkündete, hat der Japaner nun die Urkunde für seinen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde erhalten. „Die meisten Einzelstarts im FIS Nordic Combined Weltcup (männlich) sind 303 und wurden erreicht von Akito Watabe (Japan) vom 18. März 2006 bis zum 15. März 2026. Offiziell erstaunlich“, steht auf der Urkunde. Fast genau auf den Tag 20 Jahre dauerte die erfolgreiche Karriere des beliebten Japaners, der das Glück hatte, nie durch langwierige Verletzungen auszufallen. Von ein paar gebrochenen Rippen, die er sich einst bei einem Sturz in Ruka zugezogen hatte, ließ er sich jedenfalls nicht aufhalten. Seine reichhaltige Erfahrung will Watabe mit seinem kürzlich gestarteten ‚Watabe Akito Endurance Lab‘ weitergeben. „Die 303 Spiele sind für mich kein Ziel, sondern ein neuer Anfang. Die Erfahrungen, die ich in den letzten 20 Jahren gesammelt habe, möchte ich nun nutzen, um möglichst vielen Menschen bei ihren Herausforderungen und beim Aufbau von Gesundheit zu helfen und sie so wieder an die Gesellschaft zurückzugeben“, schreibt Watabe.
WM in Falun erreicht Geschlechterparität
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Wie man die Geschlechterparität erreicht, ohne eine Traditionssportart einfach vor die Tür zu setzen, zeigen die Weltmeisterschaften in Falun (SWE) im kommenden Winter. Insgesamt sieben Wettkämpfe gibt es für die Kombinierer. Einer davon wird ein Mixed Team mit je zwei Männern und zwei Frauen pro Nation sein (Fr, 26.02.27). Dazu bestreiten Männer und Frauen je einen Compact und einen Gundersen sowie einen Team Sprint. Lediglich die Zuordnung der Formate zu den Schanzen ist eine andere. So tragen die Frauen ihren Gundersen auf der Normalschanze aus, die Männer auf der Großschanze. Dafür findet der Compact der Frauen auf der Großschanze statt, während die Männer diesen auf der Normalschanze absolvieren. Der Team Sprint wird ebenfalls auf unterschiedlichen Schanzen ausgetragen. Die Damen starten von der Normalschanze, die Herren von der Großschanze. Der Großschanzen-Wettbewerb der Frauen wird dabei eine Weltpremiere darstellen: erstmals bei einer Weltmeisterschaft springen die Frauen auf der Großschanze – ein weiterer Meilenstein in der rasanten Entwicklung der Nordischen Kombination der Frauen.

