Gsiesertal Lauf 2019: Bereits über 1.000 Anmeldungen

Spitzengruppe © Newspower.it

Am 16. und 17. Februar 2019 findet die 36. Auflage des Gsiesertal-Laufs statt. 1.000 der 2.500 Startplätze sind schon vergeben. Warum sich eine Teilnahme lohnt? Lest selbst! 

Zahlreiche Teilnehmer, besondere Strecke

Läufer unterwegs beim Gsiesertal Lauf © Newspower

Mit über 2.300 Teilnehmern kommen jährlich genauso viel Teilnehmer, wie das Tal Einwohner hat. Über die Jahre konnte man 64.599 „Finisher“ aus allen Erdteilen willkommen heißen. Verwunderlich ist das nicht, sind doch jährlich Langläufer aus bis zu 40 Nationen am Start, um die Einzigartigkeit des Gsiesertal-Laufes zu genießen. In der Loipe können sie das über 30 oder 42 Kilometer erleben und zwar in der klassischen oder in der freien Technik. Wer den Kampf gegen die Uhr scheut, kann auf der Originalstrecke im Rahmen des „Just for Fun“ mitmachen. Der Nachwuchs aus Nah und Fern ermittelt auf einer drei oder fünf Kilometer langen Schleife im Rahmen des „Mini-Gsiesers“ seine Sieger. Die 42-km-Schleife verbindet die drei Hauptorte des Gsiesertales im Nordosten Südtirols mit Taisten. Von St. Marin führt die Strecke zuerst talauswärts Richtung Pichl, weiter nach Taisten (Gemeinde Welsberg/Taisten), dann wieder zurück und vorbei an St. Martin,  hinauf nach St. Magdalena zum Talschluss und dann wider retour nach St. Martin. Die Strecke ist meist flach, die 200-m-Steigung Richtung St. Magdalena hat es allerdings in sich. Hier fällt meistens die Entscheidung über den Sieg.

Noch nie ausgefallen

Einen ganz besonderen Rekord hat der Gsiesertal-Lauf: Seit der ersten Ausgabe im Jahre 1984 ist das Rennen nicht ein einziges Mal ausgefallen. Und darauf sind die Organisatoren rund um Präsident Walter Felderer mächtig stolz. In Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein zaubern die Organisatoren selbst dann eine Loipe in die Landschaft, wenn der gesamte Alpenbogen unter chronischem Schneemangel leidet. Eine Tatsache, die die Langlauf-Begeisterten aus aller Welt sehr schätzen.

Einzigartige Verpflegung

Einzigartig ist nicht nur die Landschaft inklusive Dolomitenblick, einzigartig ist auch die Verköstigung. Die besten Köche des Tales versorgen jährlich gemeinsam mit 30 Küchengehilfen die Teilnehmer an den sieben Verpflegungsstellen entlang der Strecke und im Festzelt in St. Martin. Höhepunkt des Gourmet-Menüs ist der Apfelstrudel – 250 Laufmeter braucht es, um alle Gaumen zu befriedigen.

Legenden beim Gsieser

Viele Topstars des Langlaufsports haben bisher am Gsiesertal-Lauf teilgenommen, viele davon scheinen auch auf der Sieger-Ehrentafel auf. So etwa der norwegische Olympiasieger und Weltmeister Anders Aukland oder der austro-russische Staffelweltmeister Michail Botwinow, weiters die italienischen Olympiasieger Silvio Fauner und Giorgio di Centa oder Ole Einar Björndalen, mit acht olympischen Goldmedaillen der erfolgreichste Biathlet aller Zeiten. Anderen wiederum, wie der Langlauf-Legende Björn Dahlie (achtfacher Olympiasieger) oder dem Kasachen Wladimir Smirnow blieb ein Sieg im Gsiesertal verwehrt. . Im Jahre 2017 siegte auf der Marathondistanz der Staffelweltmeister 2015 in Falun, der Norweger Anders Gloersen. Als Sieger 2018 resultieren der Russe Jewgeni Dementjew (Olympiasieger Turin), der sich auf der Marathondistanz in der klassischen Technik durchsetzte, sowie der Italiener Stefano Gardener, der sich das Freistilrennen holte.

Alle Infos zu den Rennen und die Anmeldung findet ihr hier: www.valcasies.com