Madshus Redline 2.0 Skate Soft Condition

Einer der leichtesten Ski dieser Kategorie kommt aus dem Hause Madshus, der Redline 2.0 Skate Soft Condition. Und nicht nur das, der Redline überzeugt durch seine gute Führung, die auch beim Aufkanten kontrollierbar bleibt. Hier unterscheidet sich der Redline deutlich von den anderen Modellen der Norweger. Die geringere Dynamik verringert den Anspruch an Kraft und Technik, was auf Langstrecken ein Vorteil sein kann. Preislich pendelt sich der Norweger im Mittelfeld ein. …

Salomon S/LAB Carbon SK

Salomon setzt beim S/LAB Carbon SK auf Leichtbau, lässt sich das aber auch bezahlen. Dafür bekommt man einen Spitzen-Ski, der gefühlvolles Laufen voraussetzt. Hieraus resultieren geringe Punktabzüge beim Handling und Kurvenverhalten. Aber das sind auch schon die einzigen Kritikpunkte die man dem Franzosen anlasten kann. Ein leichter Ski mit besten Gleiteigenschaften, der den Techniker fordert aber auch nach langen Strecken überfordernd wird. …

Atomic Redster C7 Skintec

Den mit Abstand teuersten Ski der Sport No Wax Kategorie liefert Atomic mit dem Redster C7 Skin, dafür aber auch den beliebtesten. Besonders bei der Gleitfähgikeit sammelt er Punkte, aber auch bei Abdruck und Einschub. Das klingt nach einem schnellen Ski, der aber eine gute Technik abverlangt. Einsteiger ohne saubere Technik werden vom Atomic schnell überfordert sein, denn der Redster C7 verzeiht keine Fehler. Ambitionierte Anfänger können mit dem Atomic bis weit über den rein sportlichen Bereich hinaus lange Freude haben. Als einer der letzten seiner Art ist hier die Bindung leider nicht verschiebbar. …

Rossignol X-IUM Premium S2-IFP

Rossignol hat mit dem X-IUM Premium S2 IFP einen rundum gelungenen Ski geschaffen. Der Rossignol ist das günstigste Modell dieser Kategorie, dabei aber in allen Kriterien mit „sehr gut“ bewertet. Konstante Leistung kombiniert mit der X-IUM-typischen Laufdynamik, das klingt nach einem Top-Renngerät. Der Rossignol X-IUM Premium überzeugt auf der ganzen Linie und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. …

Salomon S/Race eSkin

Einschub, Abdruck, Grip: der S/Race eSkin kann genau dort Punkten, wo Salomon mit seiner großen Erfahrung im Fellbereich zuschlagen kann. Doch damit nicht genug, auch im Handling und im Kurven- und Abfahrtsverhalten kann die eher soft ausgelegte Konstruktion überzeugen. Gefühl ist gefragt, doch diese technischen Fähigkeiten sollten im Race-Bereich Voraussetzung sein. Der günstige Preis fördert die Kaufentscheidung obendrein. …

Rossignol X-IUM Skating – IFP

Beim Rossignol X-IUM Skating fühlt man sich zurückversetzt in die Zeit der ersten X-IUM Konstruktionen: harte Spannung, viel Rückmeldung, extreme Laufdynamik. Der Rossignol will präzise gelaufen werden, dann geht er aber auch richtig gut geradeaus und bietet Sicherheit in den Abfahrten. Nur müde werden, das sollte der Läufer dieses Skis nicht. Solange die Power vorhanden ist erntet der Rossignol nur Bestnoten. …

Salomon Aero 9 Skin

Der Aero 9 Skin bestätigt Salomons Philosophie der langen Cruiser. Im hauseigenen Vergleich ist er noch etwas sportlicher, gleitet auf dem Niveau der Top-Ski unter den Cruisern. Alles gut also, solange eine Spur vorhanden ist. Außerhalb wird das Handling schwierig, die Anforderung an Kraft und Technik steigt deutlich. Hier ist ein Langlaufkönnen gefragt, das eigentlich erst in der Sport-Kategorie gefragt wäre. …

Atomic Redster C9

Fangen wir vorne an: die Schaufel des Redster C9 ist spürbar weicher als die der Konkurrenz, ganz wie es die aktuelle Klassik-Philosophie von Atomic verlangt. Hinzu kommt eine sehr schmale Form. Das kostet ein paar Prozent bei der Führung und im Abfahrtsverhalten, was aber die einzigen Kritikpunkte bleiben. Als teuerster Ski unter den Performance-Klassikern kann der Atomic mit dem geringsten Gewicht punkten. …

Fischer RCS Skate Plus

Auch wenn er sich nicht leicht zu erkennen gibt, der Fischer RCS Skate Plus ist der Dauerbrenner unter den Performance Skatern. Die sehr ausgewogenen Bewertungen verdient er sich durch eine extrem ausgereifte Konstruktion, die keine Schwächen zulässt. Es gibt dynamischere Ski, sicherlich, doch gerade auf langen Strecken ist die defensive Bauweise des Fischer meist die effizientere Art vorwärts zu kommen. …

Kästle XP 20 Skate

Der XP 20 Skate von Kästle hat im Gegensatz zu seinen Klassik-Brüdern einen schweren Stand bei den Testern. Größter Kritikpunkt ist die schlechte Führung, die aus einer zu weichen Konstruktion resultiert. Das klappt bei den Skate-Varianten der Sport- und Race-Kategorie besser, womit sich die Frage stellt, ob hier ein zu weicher Ski geliefert wurde. Entsprechend schwierig gestaltet sich auch das Handling, sowie Abfahrts- und Kurvenverhalten. Dass es besser geht hat Kästle in den anderen Kategorien bewiesen. …