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Auf Entdeckungstour am Attersee beim xc-ski.de A|N Skimarathon Teamcamp

Mit Zitaten von Teammitglied Andreas!

Das xc-ski.de A|N Skimarathon Teamcamp brachte die Mitglieder in diesem Jahr am Attersee zusammen. Skirollern, Laufen, Radfahren und Paddeln sowie die Werksbesichtigungen bei unseren Partnern Fischer und Löffler standen auf dem Programm.

Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass das Teamcamp immer wieder an neuen Orten stattfindet und so neue Trainingsregionen für die Mitglieder bereithält. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Attersee, der als besonderes Highlight eine Einführung ins SUP- und Kajaktraining ermöglichte. Aber alles der Reihe nach. Bereits am Donnerstag reiste ein Großteil der Teilnehmer in unserem Camp-Hotel, dem Lexenhof in Nussdorf am Attersee, an. 

Nach der Begrüßung aller Teilnehmer ging es bei erstaunlich gutem Wetter, mit oder ohne Stöcke, auf eine interessante Wanderung in der Nähe des Kronbergs, bei der dann wohl schon gedanklich die Strecken zum Bergskirollern zwei Tage später entstanden.

Beim gemeinsamen Abendessen wurde dann gefachsimpelt und ein grober Plan für die nächsten Tage erstellt. Grob deshalb, weil das Wetter die eine oder andere Überraschung in Petto hatte. Aber das sollte uns nicht von gemeinsamen Aktivitäten abschrecken.

xc-ski.de A|N Skimarathon Teamcamp Attersee © Felgenhauer/xc-ski.de

Am Freitag hieß es dann früh aufstehen, denn es standen am Vormittag die Besuche in den Werken unserer beiden langjährigen Partner Fischer und Löffler in Ried im Innkreis an. Zunächst ging es zum Weltmarktführer in Sachen Langlaufski, Fischer Sports. Dort empfing uns der Chef der Nordic Division, Thomas Drindl, und im Anschluss ging es in die Produktionshalle, wo insbesondere die Speedmax Modelle ihren Ursprung haben.

Die Produktexperten der Firma zeigten uns aufschlussreich, wie in vielzähligen, hochkomplexen Schritten so nach und nach aus einer scheinbar simplen Basis ein High-Tech Produkt entsteht, welches mittels sehr, sehr teurer Sondermaschinen hergestellt wird, um dann am Ende den Kunden zu erfreuen.

Die Maschinen mit Anschaffungswerten im siebenstelligen Bereich beeindruckten uns sehr und es wurde allen Mitgliedern erstmals so richtig klar, welcher Aufwand hinter der Produktion eines Langlaufskis steckt. Im Anschluss ging es nur wenige Querstraßen weiter zur Schwesterfirma Löffler Sportswear, wo uns Verkaufsleiter Bernhard Zauner die Produktionsstätte der überaus nachhaltigen Sportbekleidung zeigte. Mehr als 99 Prozent der Bekleidungsteile von Löffler werden nämlich in Europa gefertigt. Das ist herausragend in der Bekleidungsindustrie.

Der Endkunde kann mittels QR-Code in der Kleidung den kompletten Produktionszyklus nachvollziehen. Zur Verdeutlichung: Die Produkte der Firma Löffler durchlaufen im kompletten Zyklus circa sieben Mal weniger Kilometer als die vergleichbarer Firmen mit Herstellung in Fernost.

Nach einem leckeren Essen in der Kantine von Fischer und einem Besuch des Löffler Outlets kam der sportliche Programmpunkt des Tages. Nur wenige Kilometer von Ried entfernt, erwartete uns der Haager Lies Radweg zum Skirollern. Die ehemalige Bahntrasse glänzt mit breitem Asphaltband sowie sanft geschwungenen Anstiegen und Abfahrten. Das Wetter meinte es ebenfalls gut mit uns. Stärkerer Regen setzte erst nach unserer Rückkehr zum Teambus ein.

xc-ski.de A|N Skimarathon Teamcamp Attersee © Felgenhauer/xc-ski.de

Der Samstag stellte unsere Flexibilität etwas auf die Probe, aber auch an Tag drei schafften wir es nahezu trocken durchzukommen.

Nach dem Frühstück zeigte uns Teamkollege Wolfgang, der frühere Weltmeister im Wildwasser-Kajak, informativ, darstellerisch und filmisch die Grundlagen der beiden Wassersportarten SUP und Kajak. Als ebenso begeisterter Langläufer, ging er zusätzlich auf die Parallelen beziehungsweise synergetischen Effekte zwischen Langlauf und Stand Up Paddling ein, da es bei beiden unter anderem auf Balance, Rumpfstabilität und Oberkörperkraft ankommt.

Im Anschluss starteten wir direkt am Hotel zu einer Skiroller-Berglaufeinheit. 3,6 Kilometer nahmen zunächst mehr, beim zweiten und dritten Mal dann immer weniger Teilnehmer in Angriff. Eben so, wie es für jeden individuell passte. Am Schluss hatte jeder sein Soll erfüllt. Das Highlight wartete dann aber am Nachmittag. Dank Paddelexperte Wolfgang Kennel, der eine Auswahl an unterschiedlichen SUP-Boards mitgebracht hatte, und meiner kleinen Flotte an Kajaks, konnten sich alle Camp-Teilnehmer einmal in diesen beiden Sportarten auf dem Wasser versuchen. Das Paddeln hat sich in den letzten Jahren nicht ohne Grund als sehr beliebtes allgemeines Trainingsmittel für die Arm- und Schulterkraft von Skilangläufern etabliert. Beim SUP kommt dann noch die Stabilisierung hinzu, um nicht unnötig oft im Wasser zu landen. Am Ende hatten viele eine neue Sportart für sich entdeckt, die sie auch zukünftig in ihren Trainingsablauf einbauen wollen.

Am Abend referierten Teamkollegin Antje über ihre Erlebnisse beim 220 Kilometer Rennen Nordenskiöldsloppet in Schweden und Mario über seine Teilnahme am Worldloppet Rennen im chinesischen Changchun.

Die Umrundung des Attersees auf dem Rennrad bildete am Sonntag schließlich den Schlusspunkt dieses Teamcamps. Auf den Spuren des „King of the Lakes“ Zeitfahrens gaben auch wir ganz schön Gas und es bildeten sich immer wieder unterschiedliche Gruppen. Die ersten erreichten das Hotel bereits nach etwas mehr als 1,5 Stunden, der Rest kam nur wenige Minuten später an. Frisch geduscht und nach herzlichem Abschied machten sich dann alle auf den Heimweg. Die Vorfreude auf das nächste Camp Ende November auf Schnee in Seefeld ist jedenfalls schon gewaltig! 

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