Salomon S/LAB Carbon SK

Salomon setzt beim S/LAB Carbon SK auf Leichtbau, lässt sich das aber auch bezahlen. Dafür bekommt man einen Spitzen-Ski, der gefühlvolles Laufen voraussetzt. Hieraus resultieren geringe Punktabzüge beim Handling und Kurvenverhalten. Aber das sind auch schon die einzigen Kritikpunkte die man dem Franzosen anlasten kann. Ein leichter Ski mit besten Gleiteigenschaften, der den Techniker fordert aber auch nach langen Strecken überfordernd wird. …

Atomic Redster C7 Skintec

Den mit Abstand teuersten Ski der Sport No Wax Kategorie liefert Atomic mit dem Redster C7 Skin, dafür aber auch den beliebtesten. Besonders bei der Gleitfähgikeit sammelt er Punkte, aber auch bei Abdruck und Einschub. Das klingt nach einem schnellen Ski, der aber eine gute Technik abverlangt. Einsteiger ohne saubere Technik werden vom Atomic schnell überfordert sein, denn der Redster C7 verzeiht keine Fehler. Ambitionierte Anfänger können mit dem Atomic bis weit über den rein sportlichen Bereich hinaus lange Freude haben. Als einer der letzten seiner Art ist hier die Bindung leider nicht verschiebbar. …

Atomic Redster S9

Leicht, leichter, Atomic. Der Redster S9 führt wieder einmal die Gewichts- und Preiswertung an, ist damit sogar leichter als der S9 Carbon aus der Race-Kategorie. Die Nachteile sind nur bei extremem Krafteinsatz zu spüren: die weiche Schaufel kann zum Schwimmen bringen, wer es darauf anlegt. Daher kommen die Abzüge bei der Führung. Ansonsten bringt der S9 Speed und Spaß, da er auch noch sehr gut vom Fuß geht. Da ist der Preis eher Nebensache. …

Rossignol R-Skin Evolution – IFP

Wie sich fehlende Dynamik auf den Gesamteindruck auswirkt beweist der R-Skin Evolution von Rossignol. Obwohl nur wenige Gramm schwerer als die leichtesten Modelle im Feld wird der Ski durchwegs als schwer charakterisiert. Das liegt an den zähen Einzelbewertungen, aber auch der Breite, die viel Dynamik in den Kurven kostet. Damit braucht es durchaus Kraft und Technik, um den Ski zu bewegen. Lediglich die gute Verarbeitung könnte als Rechtfertigung für den Preis dienen. …

Salomon Escape 6 Skin

Auf den ersten Blick fällt auf: Salomon schickt mit dem Escape 6 einen Skin-Ski ins Rennen, dessen Länge eher an sportliche Klassiker der oberen Kategorien erinnert. Fürs Cruisen, gerade bei blutigen Anfängern, ist das eine schwere Bürde. Obendrein treiben die Maße das Gewicht in ungewohnte Höhen. Doch „Länge läuft“! Bei der Gleitfähigkeit kann der Escape 6 punkten. Für technisch versierte Einsteiger kann der Salomon damit zur einer extrem günstigen Option werden. …

Madshus Race Speed IntelliGrip

Leichtbau, das können sie bei Madshus. Der Race Speed IntelliGrip gehört zu den leichtesten Modellen im Testfeld und gleitet außerordentlich gut. Die vermisste Dynamik kommt hauptsächlich aus der aggressiven Kantenkonstruktion. Immer wenn es nicht geradeaus geht verschneidet der Madshus sehr gerne, stellt hohe Anforderungen an die Kraft sobald es um Kurven geht. Und letztendlich erfordert das auch eine sehr saubere Technik. Auf schnellen Kursen mit viel Laufanteil innerhalb der Spur kann das durchaus funktionieren. …

Rossignol X-IUM R-Skin – IFP

A point sagt der französische Koch, wenn er den Garpunkt genau trifft. Ähnliches hat man bei Rossignol mit dem X-IUM R-Skin IFP geschafft. Der Ski fordert seinen Läufer und das soll er auch in der Performance-Kategorie. Wer die Voraussetzungen mitbringt trifft mit diesem Ski aber exakt den Abdruck, bekommt seinen dynamischen Rebound und damit ein Handling, das seinesgleichen sucht. Und die Gleitfähigkeit stimmt auch! Bon Appetit! …

Salomon RC10 eSkin

Günstig heißt (meist) schwer, womit der Salomon anhand der Daten schnell abgeschrieben werden könnte. Doch das nominelle Gewicht war dem RC10 eSkin nicht anzumerken. Sehr guter Ski, guter Allrounder, guter Speed: all das war in den Kommentaren der Tester zu lesen. Beim Abdruck zeigt sich Salomons Erfahrung mit Fell-Skiern, hier waren nur Topnoten zu finden. Und auch gleiten kann der Salomon im nicht ganz einfachen Schnee am Gletscher. In Verbindung mit dem Preis eine ganz sichere Empfehlung! …

Fischer RCS Skate Plus

Auch wenn er sich nicht leicht zu erkennen gibt, der Fischer RCS Skate Plus ist der Dauerbrenner unter den Performance Skatern. Die sehr ausgewogenen Bewertungen verdient er sich durch eine extrem ausgereifte Konstruktion, die keine Schwächen zulässt. Es gibt dynamischere Ski, sicherlich, doch gerade auf langen Strecken ist die defensive Bauweise des Fischer meist die effizientere Art vorwärts zu kommen. …

Kästle XP 20 Skate

Der XP 20 Skate von Kästle hat im Gegensatz zu seinen Klassik-Brüdern einen schweren Stand bei den Testern. Größter Kritikpunkt ist die schlechte Führung, die aus einer zu weichen Konstruktion resultiert. Das klappt bei den Skate-Varianten der Sport- und Race-Kategorie besser, womit sich die Frage stellt, ob hier ein zu weicher Ski geliefert wurde. Entsprechend schwierig gestaltet sich auch das Handling, sowie Abfahrts- und Kurvenverhalten. Dass es besser geht hat Kästle in den anderen Kategorien bewiesen. …