Rossignol X-IUM Premium C2 IFP

So frisch und fröhlich wie sein Design heftet sich der X-IUM Premium C2 IFP einmal mehr ganz dicht auf die Fersen des Klassenprimus. Mit durchwegs sehr guten Bewertungen in allen Disziplinen kann er insbesondere beim Einschub und beim Handling glänzen. Eine extrem leichte Konstruktion im vorderen Bereich macht den Ski extrem agil, ohne dabei nervös zu werden. Besonders erwähnenswert sind außerdem die extrem geringen Anforderungen an Kraft und Technik (im Kategorie-Vergleich!) und der recht günstige Preis. …

Madshus Redline Carbon Classic IntelliGrip

Teuer und leicht, so kennen wir die Redlines von Madshus. Der Skin-Ski macht hier keine Ausnahme. Geringes Gewicht wurde hier mit einer gehörigen Portion Restspannung gepaart, was dem Ski überragende Noten bei Einschubverhalten und Gleitfähigkeit beschert. Der Abdruck ist im Umkehrschluss nur sehr schwer zu treffen. Eine absolut saubere Lauftechnik steht hier im Pflichtenheft des Läufers, sonst endet das Klassikrennen im Doppelstock-Modus. Für die Feinabstimmung des Druckpunktes kann die neue und noch für Madshus exklusive Rottefella Move-Bindung von großem Vorteil sein. …

Salomon S/RACE Skin Med

Dass es gerade beim Skin-Ski auf die richtige Balance zwischen Spannung und Fell ankommt zeigt auch der Salomon. Viel Grip bietet der S/RACE Skin, zu viel für den Geschmack manches Testers. Denn im Umkehrschluss hapert es gewaltig bei der Gleitfähgikeit und ist der Ski erst einmal richtig langsam, leiden auch die übrigen Kriterien darunter. Rupft das Fell erst einmal, ist der Ski weder schön zu handeln, noch machen Kurven und Abfahrten richtig Spaß. Außerdem steigt zu guter letzt auch noch die Anforderung an die Kraft des Athleten. Positiv ist dagegen der günstige Preis! …

Rossignol R-Skin Premium IFP

Während Rossignol bei den Skatern etwas an Boden verliert, sind die Franzosen im Race-Bereich der Nowax-Ski bärenstark aufgestellt. Der R-Skin Premium IFP begeistert mit konstant sehr guten Noten ohne sich auch nur eine Schwäche zu leisten. Der Preis ist moderat, die Anforderungen an Technik und Kraft sind die geringsten im Testfeld und auch beim Gewicht bleibt er klar rennlästig unter der 1000 Gramm-Marke. „Das Fell ist kaum von einem guten Wachsski zu unterscheiden“. Diese Aussage können wir getrost als Schlusswort stehen lassen. …

Fischer Twin Skin Speedmax

Twin Skin und Speedmax in Kombination, das lässt aufhorchen. Doch genau in der erwarteten Paradedisziplin, der Gleitfähigkeit, verliert der Fischer entscheidende Punkte. Ansonsten herrscht die bekannte Ausgewogenheit, die die Marke auszeichnet. Bei den Anforderungen genügsam wie sonst keiner in dieser Kategorie verspricht der Speedmax Langstreckenqualitäten. Handling und Führung sind ansonsten seine besten Eigenschaften. …

Salomon S/LAB Classic Yellow Med

Bei Einschub und Gleiten hat es den S/LAB Classic leider voll erwischt. Keiner der Tester konnte sich in diesen Kriterien mit dem Ski anfreunden. Kurz gesagt: er war bei den Bedingungen am Gletscher einfach zu langsam. Dass sich dann die Konstruktion mit recht breiter Schaufel im Konkurrenzumfeld auch noch klobig anfühlt, ergibt dann die „gut“ bewerteten übrigen Kriterien. Leider ist es eben „nur“ gut in einem Testfeld voller Streber. Und so läuft sich der Salomon dann auch noch recht träge, was wiederum die Anforderungen an Kraft und Technik nach oben treibt. Bleibt zu erwähnen, dass es sich beim Salomon um den günstigsten Ski in dieser Kategorie handelt. …

Madshus Redline Carbon Skate Cold

Wie so oft weiß der Madshus zu polarisieren. Zunächst einmal kommt dieses „Wow“-Gefühl, wenn man den ultraleichten Redline Carbon zum ersten Mal am Fuß hat. Nicht nur die rund 100 Gramm Gesamtgewicht weniger als die Konkurrenz, auch die Gewichtsverteilung scheint hier der Agilität zugute zu kommen. Auf der Schaufel verzichtet der Madshus auf übermäßig Druck, was sich im weichen Schnee bei der Gleitfähigkeit positiv, in Kurven und in der Führung negativ bemerkbar macht. Und: die Anforderung an die Lauftechnik steigt! …

Fischer Speedmax Skate Plus

Auch unter Race-Skatern, wo die Luft bekanntlich extrem dünn wird, erzielt der Fischer einen sehr guten Quotienten aus Preis und Leistung. Der durchwegs „sehr gut“ bewertete Speedmax befindet sich preislich in der unteren Hälfte des Feldes. Trotz des Namens verliert er bei der Gleitfähigkeit ein paar Zehntel, obwohl gerade die diffizilen Bedingungen am Gletscher immer ein sicheres Pflaster für den ausgewogenen Fischer waren. Dennoch kommt das typische Gefühl des „immer-dran“-Skis auf. Er wirkt zu keiner Zeit schlecht kontrollierbar und stellt gemeinsam mit Atomic und Salomon nur wenig Ansprüche unterwegs auf der Strecke. Nach wie vor ist der Fischer eine verlässliche Empfehlung unter den Rennskiern. …

Atomic Redster S9 Carbon

Wir setzen einen Kritikpunkt: warum ist das Design nicht so stilsicher schlicht wie bei den anderen Redster-Modellen im Test? Nun denn, Augen zu und durch, denn der Redster S9 Carbon lässt sich auch blind traumhaft laufen. Mit den niedrigsten Anforderungen an Kraft und Technik in dieser Kategorie darf man vom Atomic durchaus Langstrecken-Ambitionen erwarten. Doch auch der Spaß kommt nicht zu kurz! Sehr geringes Gewicht sorgt für Freude beim Handling, besonders die extrem leichte Schaufel. Und auch das Abfahrtsverhalten ist der Knaller. Den höchsten Preis in dieser Kategorie ruft erneut der Atomic auf, in diesem Fall aber vollkommen zurecht! …

Rossignol X-IUM Premium S2 IFP

Auch im Race-Bereich setzt Rossignol auf „alte“ Qualitäten: Führung hat der recht harte X-IUM Premium S2 ohne Ende. Nun war die Loipe am Gletscher nicht wirklich bombenfest, was derartige Konstruktionen schnell an ihre Grenzen bringt. Bei der Gleitfähigkeit muss der Rossignol Federn lassen und auch das Handling leidet unter der scharfen Schaufel. Der Abstoß ist dagegen gewohnt dynamisch, sofern man die nötige Power in den Beinen hat. Die Anforderungen an Technik und Kraft sind damit am höchsten in dieser Kategorie. Auf einer harten Loipe wäre der X-IUM ein echtes Spaßgerät, im Mittel über eine komplette Saison ist die Konstruktion aber zu speziell. …