Emil Iversen verstärkt One Way Race Team

Emil Iversen © Fischer Sports

Nach intensiven Tests in diesem Frühjahr hat sich Emil Iversen entschieden in Zukunft mit Stöcken von One Way auf Weltcuppunkte- und Medaillenjagd zu gehen. Der neue Premio SLG 20 hat den zweimaligen Weltmeister von Seefeld 2019 mit seiner Leichtigkeit und seinem ideal abgestimmten Griff-Schlaufen-Setup überzeugt: „Die Stöcke passen perfekt zu mir und sie sind extrem gut. Deshalb freue ich mich sehr darauf, die Stöcke in der kommenden Trainingsperiode einzusetzen. Ganz besonders freue ich mich aber darauf, sie in der kommenden Wettkampfsaison zu verwenden! Ich freue mich, ein Teil des One Way Race Teams zu sein!“ Mehr dazu im nachfolgenden Kurzinterview.

Was gefällt Dir besonders an Deinen neuen Stöcken?Emil Iversen: Ich habe die One Way Racing Stöcke jetzt sowohl auf Schnee als auch auf Skiroller getestet. Ich finde sie eignen sich extrem gut für mich und meine Technik. Besonders gefällt mir das Griff-Schlaufen-Setup, weil es sich so straff und dennoch bequem anfühlt. Ich habe das Gefühl, dass ich bei allen Techniken 100% meiner Kraft auf den Stock bekomme, ohne dass etwas von der Kraft durch ein lockeres Griff-Schlaufen-Setup verloren geht, wie ich es bei anderen Griff-Schlaufen Set-Ups gespürt habe. Außerdem gefällt mir das Schwunggewicht und das Gefühl, dass der Premio SLG 20 sich dabei wirklich stabil und robust anfühlt, so dass ich mir keine Sorgen machen muss, einen Stock abzubrechen.

Bedeutet die neue Ausrüstung irgendwelche Änderungen an Deiner Technik?Emil Iversen: Ich habe das Gefühl, dass der Premio SLG 20 mir hilft, meine Technik in eine positive Richtung zu entwickeln. Vor allem durch die straffe Kombination von Griff und Schlaufe, die es mir erleichtert, nach einem Stockeinsatz eine schnellere Bewegung auszuführen und schneller für einen neuen Schub bereit zu sein. Das ist für mich entscheidend, um bei Sprints und Massenstarts schnell agieren zu können. Ich habe auch das Gefühl, dass das Griff-Schlaufen-Setup gut konstruiert ist, so dass es für mich im Doppelstockschieben leichter ist, eine etwas schmalere Position zu laufen, in der ich stärker bin, als wenn ich zu breit werde. Ich denke, meine Doppelstocktechnik hat sich deutlich verbessert, seit ich mit One Way Stöcken laufe.

Wie denkst Du über die kommende Saison?Emil Iversen: Ich bin extrem motiviert für die kommende Saison und habe bereits einen guten Job im Training gemacht, um im kommenden Winter besser denn je zu sein. Ich bin auch gespannt, wie die kommende Saison aufgrund der Einschränkungen wegen Covid-19 verlaufen wird. Ich trainiere für eine normale Wettkampfsaison, bin aber auch auf mögliche Veränderungen vorbereitet, die sich ergeben könnten. Ich bin sehr zuversichtlich und fühle mich in der Vorbereitung stärker denn je. Ich hoffe, dass ich bei den Weltmeisterschaften im Februar in Oberstdorf in Bestform sein werde. 

Worauf wirst Du Dich in den nächsten Monaten konzentrieren?Emil Iversen: In den nächsten Monaten fokussiere ich mich vor allem auf Trainingseinheiten mit hohem Volumen und geringer Intensität, um eine bessere Ausdauerleistungsfähigkeit und ein stärkeres Fundament aufzubauen, bevor das Training im Herbst härter wird. Damit werde ich hoffentlich im Laufe des Herbstes meine Form aufbauen, die im Februar ihren Höhepunkt erreichen soll. Darüber hinaus konzentriere ich mich zu dieser Jahreszeit sehr auf die technische Entwicklung und allgemeine Kraft sowie auf den Erhalt und die Weiterentwicklung meiner speziellen Fähigkeiten als Langläufer. Für mich gehören hier meine Sprintfähigkeiten und meine Fähigkeit dazu, in den leichten Geländeformen einer Loipe (in Kurven, über Geländekuppen hinweg, in der Abfahrt usw.) schnell zu sein.

Quelle Fischer Sports GmbH