Auf Skirollern durch Europa: Stefan Prinz auf dem Weg zum Atlantik

Stefan Prinz © Sandra Volk

Auf Skirollern Europa durchqueren. Mit Rucksack, Zelt und Kochtopf. Über West-, Mittel- und Osteuropa, bis ein Weiterfahren nicht mehr möglich ist. Also bis Wasser kommt. Keine Langlaufstadien, keine super präparierten Skirollerstrecken, keine super asphaltierten Radwege. Stattdessen Wegbeschaffenheiten, Sprachen, Kulturen und Infrastrukturen, von denen ich im Voraus nichts weiß.

Stefan Prinz ist ein wahrer Abenteurer auf Skirollern! Im vergangenen Jahr haben wir über seine Deutschlanddurchquerung berichtet, zuvor hatte er sich schon entlang der Donau auf einen ersten Test-Trip in Richtung Osten begeben. Dort wo er mit seinen Crossrollern hinkommt, war zuvor noch kein Langläufer. Nun hat er sich ein neues Projekt vorgenommen, das aufgrund einer Verletzung und weiterer Unwägbarkeiten zunächst verschoben werden musste. Aber nun ist er auf dem Weg und berichtet für uns von seiner Tour! 

Zum Atlantik und zum Schwarzen Meer

Unterwegs © Stefan Prinz

Quer durch Europa. Auf Skirollern. Mal ganz im Ernst, funktioniert das denn überhaupt? Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung. Aber zumindest einen Versuch ist es doch wert, oder? So werde ich zunächst, ausgehend von Bayern, bis an das westliche Ende Europas rollen – an den Atlantischen Ozean. Danach werde ich in die Gegenrichtung nach Osteuropa und ans Schwarze Meer aufbrechen. Wie viel Zeit ich hierfür wohl benötigen werde? Egal, ich lasse mich nicht hetzen. Ob ich das überhaupt schaffen werde? Naja, irgendwie schon. Ob mein Material hält? Ich gehe mal vom Idealfall aus. Ob die für Skiroller notwendige Infrastruktur vorhanden ist? Sicherlich nicht. Kurz gesagt: Ich stürze mich ins Ungewisse. Auch eine effektive Vorbereitung war in meinem Semesterendspurt im Studium leider nicht möglich, und so ist selbst die Route noch nicht geplant. Viele Entscheidungen werden unterwegs wohl spontan fallen.

Autark unterwegs

Natürlich habe ich auch weiterhin die geltenden Corona-Regelungen und – Beschränkungen im Hinterkopf. Aber durch völlig autarkes Reisen „auf der Straße“ mit eigener Schlaf- und Kochausrüstung schaffe ich es, fern von jeglicher Zivilisation in freier Natur mein nächtliches Quartier aufzuschlagen und so das risikoreichere Zusammentreffen mit anderen Menschen zu vermeiden. Gerne könnt ihr mich hierbei virtuell verfolgen und mich durch alle Höhen und Tiefen dieses etwas sportlicheren Abenteuers begleiten. Dies könnt ihr ganz einfach über folgende Linkauswahl tun: www.linktr.ee/stefanprinz

Fragen, Anregungen, Wünsche, Diskussion, Feedback? Immer her damit!

Servus und bis bald,

Stefan