Langlauf/Biathlon Kurznews: Cologna hat geheiratet, FIS-Kongress auf 2021 verschoben

Dario Cologna © Modica/NordicFocus

Die Corona-Pandemie sorgt auch weiterhin für die Schlagzeilen im Skilanglauf und Biathlon. Der FIS-Kongress wurde nun endgültig auf 2021 verschoben. Die IBU hält an den Plänen für den Weltcup-Winter fest. Derweil hat Dario Cologna im kleinen Rahmen geheiratet.

Hochzeit im Tessin

Dario Cologna hat am vergangenen Samstag, dem Nationalfeiertag der Schweiz, seine langjährige Freundin Laura Bucher geheiratet. Die Hochzeit fand auf den Brissago-Inseln im Lago Maggiore statt. Geladen waren rund 60 Gäste. Vor zwei Wochen war bereits die standesamtliche Trauung über die Bühne gegangen, nachdem sich die beiden im Februar 2020 verlobt hatten. Kennengelernt hatten sich die beiden bereits vor über zehn Jahren und damit noch vor den großen Erfolgen des Schweizer Ausnahmesportlers.

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Nächster Kongress erst 2021

Der 52. FIS Kongress ist erneut verschoben worden. Zunächst für Mai 2020 im thailändischen Pattaya geplant und aufgrund der Corona-Pandemie auf 4. Oktober 2020 nach Zürich verschoben, wird er nun erst am 5. Juni 2021 in Portoroz (Slowenien) stattfinden. Das gab die FIS am vergangenen Freitag bekannt. Damit verschiebt sich auch die Wahl eines neuen Präsidenten um ein Jahr. Eigentlich hätte der Nachfolger von Gian Franco Kasper bereits im Amt sein sollen. „Der heutige Tag war für den FIS-Vorstand eine schwierige, aber auch leichte Entscheidung“, sagte FIS-Präsident Kasper. „Der derzeitige weltweite Status des Covid-19-Ausbruchs und die daraus resultierenden Reisebeschränkungen machten deutlich, dass dies nicht der richtige Zeitpunkt war, um unsere globale FIS-Familie zusammenzubringen. Für die FIS ist es jedoch sehr schwierig, den Kongress auf das nächste Frühjahr zu verschieben. Der Kongress ist das Rückgrat unseres demokratischen Prozesses und unserer Führung, und wir nehmen seine Verschiebung nicht auf die leichte Schulter. Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf den Tag, an dem alle FIS-Akteure im kommenden Frühjahr in Portoroz zusammenkommen werden“. Die Sitzungen der technischen Komitees werden im Herbst online abgehalten. Außerdem wird der FIS-Vorstand am 3. Oktober online zusammenkommen, um die Austragungsorte für die Alpine und Nordische Ski-WM 2025 zu bestimmen. Aus nordischer Sicht ist Trondheim (Norwegen) der einzige Bewerber.  

Biathlon Weltcup-Programm nach Plan

Auch der Vorstand der IBU verständigte sich vergangene Woche zum Thema Terminplanung. „Die IBU hat mit den Organisatoren zusammengearbeitet, um detaillierte Informationen über die Vorschriften ihrer Regierungen, mögliche Beschränkungen des Veranstaltungsbudgets und die zu erwartenden finanziellen Auswirkungen der Ausrichtung von Veranstaltungen bei Einhaltung der Sicherheitsvorschriften nach COVID-19 zu sammeln. Diese Informationen wurden verwendet, um festzustellen, wo Anpassungen vorgenommen werden müssen und wie die IBU ihre Unterstützung für die Organisatoren von Veranstaltungen maximieren kann“, heißt es in einer Meldung auf der offiziellen Webseite des Biathlon-Weltverbandes. Bislang wurden noch keine Änderungen am Wettkampfkalender vorgenommen. „Da sich die Situation jedoch ständig ändert und weiterentwickelt, plant die IBU auch eine Reihe von Alternativszenarien. Eines davon beinhaltet die Bestimmung, welche Veranstaltungsorte im Winter freie Kapazitäten haben, um zusätzliche Veranstaltungen im Rahmen eines alternativen Zeitplans mit reduziertem Reiseaufwand auszurichten, für den Fall, dass etwaige Einschränkungen der Regierung solche Änderungen erfordern.“