Aktuelles aus Val Müstair: „Im Sprint sind wir weiter weg denn je!“

Max Olex (GER) © Modica/NordicFocus

Es ist nicht zu übersehen, dass sie im deutschen Sprint-Team einiges tun muss. Die Analyse von Peter Schlickenrieder sowie weitere Statements findet ihr hier….

Stina Nilsson (SWE)

Die Strecken in Toblach lagen mir eher, gerade wegen der Höhe. Aber dieser steile Anstieg hier war auch gut. Ich mag diese Situationen, wo es so eng wird wie hier auf dieser Strecke. Das gehört einfach zum Sprint.

Johannes Høsflot Klæbo (NOR)

Die Strecke in Val Müstair ist sehr schwierig, aber ich mag diese Art vom Strecke mit verschiedenen Hindernissen.

Nadine Fähndrich (SUI)

Die Strecke ist sehr hart, vor allem für die Beine. Man muss immer arbeiten, vor allem in den Abfahrten. Ich mag diese Strecke. Vor zwei Jahren hatte ich hier schon ein gutes Rennen.

Sandra Ringwald (GER)

Am Heat lag es nicht. Klar war es schnell, aber ich habe keinen Stieg gehabt. Ich habe versucht mitzulaufen, aber es hat nicht geklappt.
Natürlich ärgert es einen, wenn es gar nicht läuft, weil man ja schon Ziele hat und was erreichen will. Das ist ärgerlich, aber da kann man nichts machen.

Peter Schlickenrieder (GER)

Leider wissen wir seit dieser Saison, dass wir im Sprint weiter denn je weg sind. Das ist leider nicht unsere Disziplin. Ich denk, wenn man sieht, wie sich die Schwierigkeiten und die Lauftechnik verändert haben und auch der Anspruch, den man trainingsmäßig anpacken muss, der ist ganz anders geworden. Wir haben immer so Zwischenhochs, wir kommen auch Toblach mit zwei Top10 Plätzen, eine Katharina Hennig mit der besten Platzierung ihres Lebens. Da sind immer Sternschnuppen zu sehen, aber es ist eine Tal-Berg-Fahrt und heute ist natürlich wieder das Tal. Im Sprint sind wir echt zu langsam, da haben wir zu wenig Push. Da müssen wir dran arbeiten. Ich sage, es ist gut, das wir das nun zu dem Zeitpunkt erkennen. Da kann man noch gut arbeiten und einiges rausholen, aber ich denke, was wir vorwegnehmen können: Sprintweltmeister werden wir keiner mehr.
Max Olex hat die Qualifikation um einen Platz verpasst und zwar deswegen, weil die FIS die Regeln jeden Tag neu gestaltet. Es gibt bei der Tour die Regel, wenn man mehr Rückstand wie 13 Prozent der Bestzeit hat, nicht mehr weiterlaufen darf. Wäre die Regel umgesetzt worden, wäre ein Olex Max auf Platz 29 und hätte in den Finals mitkämpfen können und ein WM-Ticket lösen können.

Dominik Baldauf (AUT)

Das Viertelfinale war genauso wie ich es mir vorgenommen habe. Zuerst bin ich lange hinten gelaufen, und dann habe ich kurz vor dem Stieg attackiert. Ich habe gewusst, jetzt muss ich versuchen das durchzuziehen. Da läuft natürlich die Angst ein bisschen mit auf den letzten 300-400 Metern. Das Halbfinale wäre eigentlich auch ganz gut gegangen. Die Erholungszeit zwischen Viertel- und Halbfinale war natürlich sehr begrenzt – da war ich schon ordentlich fertig am Start. Die Positionen waren wieder gut, aber wie mich dann der Franzose in der Abfahrt innen in der Kurve überholt hat, hat mir das dann im Kopf noch einen „Knacks“ gegeben. Alles in allem hätte das Jahr sicher nicht besser starten können.

 

 

Endlich! Mir hat heute die Qualifikation für die Finalläufe sehr gut getan. Aber es hat mir auch meine Grenzen…

Gepostet von Victoria Carl am Dienstag, 1. Januar 2019

 

 

Sehr schade, dass ich es heute nicht gepackt habe.😕#Icandobetter

Gepostet von Nadine Fähndrich am Dienstag, 1. Januar 2019