Langlaufski-Test

Langlaufski-Test

Langlaufski-Test 2016/2017

Anfang Mai 2016 haben wir am Dachsteingletscher oberhalb von Ramsau am Dachstein (Österreich) wieder den traditionellen Langlaufski-Test durchgeführt. Bei Neuschneebedingungen wurden insgesamt 57 Modelle in neun Kategorien unter die Lupe genommen. Mit dabei waren Langlaufski der Firmen Atomic, Fischer, Madshus, Peltonen, Rossignol, Salomon und Ski Trab.

RACE SKATING 2017

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Die Race Skate Kategorie kann man zweifellos als die wichtigste Kategorie im Skating-Bereich bezeichnen. Alle sieben Hersteller brachten ein Modell an den Start und die Bewertungen fielen befriedigend bis sehr gut aus ...

RACE KLASSIK 2017

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Ohne Zweifel stellt Race Classic die Königskategorie im klassischen Bereich dar. Alle sieben Hersteller brachten ein Modell an den Start und die besten Modelle lagen dicht beisammen ...

PERFORMANCE SKATING 2017

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In der Performance Skate Kategorie stellten sich alle sieben Hersteller der Konkurrenz. Das Testfeld rückte im Vergleich zu den vergangenen Jahren wieder dichter zusammen ...

PERFORMANCE KLASSIK 2017

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In der Performance Klassik Kategorie wurden sechs Modelle zum Test gemeldet. Im traditionell hart umkämpften Materialsektor für fortgeschrittene Langläufer lagen alle Modelle im guten bis sehr guten Notenbereich ...

PERFORMANCE KLASSIK NO WAX 2017

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Anders als in den vergangenen Jahren brachten alle Hersteller einen Ski in der Performance Classic No Wax Kategorie an den Start. Alle Modelle gingen mit Fell in der Steigzone ins Rennen ...

SPORT SKATING 2017

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Quantitativ besser besetzt als in den vergangenen Jahren zeigte sich die Sport Skate Kategorie. Qualitativ entdeckten unsere Tester jedoch große Unterschiede ...

SPORT KLASSIK 2017

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Vier Hersteller stellten ein Modell in der Kategorie Sport Klassik zur Konkurrenz. Auf dieser dritten Stufe der Skimodelle wurden durchweg gute bis sehr gute Bewertungen erzielt ...

SPORT KLASSIK NO WAX 2017

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Voll besetzt war die Kategorie Sport Classic No Wax mit Modellen aller Hersteller. Und unsere Tester stellten teilweise große Unterschiede zwischen den einzelnen Skiern fest ...

NORDIC CRUISING KLASSIK 2017

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Sechs Hersteller stellten sich dem Test in der Kategorie Nordic Cruising. Neben unterschiedlichen Bauweisen und Steighilfen, konnten die Tester auch teilweise deutliche Unterschiede ...

Weitere Infos zum Langlaufski-Test

57 Modelle im Test

Von den teilnehmenden Herstellern Atomic, Fischer, Madshus, Peltonen, Rossignol, Salomon und Ski Trab waren insgesamt 57 Modelle in neun Kategorien für den Test zur Verfügung gestellt worden. Damit hatten die sechs Profi-Tester des xc-ski.de Expertenteams unter Führung von Steffen Hoos ein nahezu gleich großes Pensum an den zwei Testtagen zu erfüllen, wie in den vergangenen Jahren. Alle Ski wurden in Kombination mit dem jeweils hauseigenen Bindungssystem getestet. Der vorgesehene Zeitplan konnte wie in den vergangenen Jahren problemlos eingehalten werden und die Testbögen waren bereits am Mittag des zweiten Tages komplett ausgefüllt im Gepäck verstaut.

Herausfordernde Testbedingungen
Anders als bei den Tests der vergangenen Jahre in der Skihalle, hatten es die Tester am Dachsteingletscher mit Naturschnee zu tun. Dieser fiel auch während des Tests reichlich. Dank der wirklich perfekten Unterstützung des Teams der Planai-Hochwurzen-Bahnen konnten jedoch während des gesamten Tests gleiche Bedingungen für alle Skimodelle gewährleistet werden. Ein weiterer Dank geht an das Team des Tourismusverbands Ramsau am Dachstein, an Sport Ski-Willy für die Unterstütztung während des gesamten Tests und den Alpen-Gasthof Pension Fichtenheim. Dort waren unsere Profi-Tester bestens untergebracht und wurden bestens verpflegt. Den Alpen-Gasthof Fichtenheim können wir als Quartier für Lehrgangsmaßnahmen oder einen Langlaufaufenthalt ausdrücklich empfehlen.

Anspruchsvolle Teststrecke
Auf dem Dachsteingletscher präparierte uns das Team der Planai-Hochwurzen-Bahnen eine anspruchsvolle und perfekte Testrunde. Eine 500 Meter lange Runde machte es möglich, jeden Ski zweimal zu laufen. Besonders wichtig ist bei der Wahl der Testrunde, dass alle Geländeformen enthalten sind, so dass alle Lauftechniken angewendet werden können. Obligatorisch ist dabei auch eine schnelle Abfahrt mit einer scharfen Kurve ohne Spur. Dieser Abschnitt der Testrunde hat eine hohe Aussagekraft bezüglich der Testkriterien Handling, Führung, Kurvenverhalten und Abfahrtsverhalten. Dank der nahezu unbegrenzten Fläche am Gletscher konnten alle Geländeformen eingebaut und somit alle Ski entsprechend der festgelegten Kriterien bestens bewertet werden.

Identische Präparation
Bevor der eigentliche Test aber starten konnte, mussten natürlich alle Ski präpariert werden. Diese Aufgabe kam, wie bereits in den Jahren zuvor, wieder dem Toko Racingservice zu. Das eingespielte Team, das im Weltcup ständig unter Zeitdruck Höchstleistungen bringen muss, hatte die Sache souverän im Griff. Die völlig identische Präparation aller Testski einer Kategorie ist für die Aussagekraft eines Skitests natürlich überaus wichtig – entsprechend groß muss die Sorgfalt hier sein.

Viele Daten
Während des Tests wird von den Testläufern zu jedem Ski eine große Zahl von Daten auf Testbögen eingetragen. Neben den Eintragungen für die Einzelkriterien in Form von Dezimalzahlen trägt auch jeder Tester eine Gesamtbewertung des jeweiligen Modells in Textform in den Bogen ein. Die Einträge zu den Einzelkriterien werden bei der Auswertung schließlich in die Balkengrafiken der Testbriefe umgerechnet, während die Tester-Kommentare schließlich in der Rubrik „Charakteristik“ der Testbriefe zusammengefasst werden.

Persönliche Auswahlkriterien
Um nun deinen persönlichen Traumski zu finden, solltest du zunächst dein eigenes Anforderungsprofil erstellen. Dabei sollten folgende Kriterien nicht fehlen:
1.) Wozu soll der Ski dienen? Willst du beispielsweise ambitioniert Rennen laufen oder geht es in erster Linie um Spaß und Fitness in der Natur?
2.) realistische Einschätzung des technischen Könnens und der Fitness. So verlangt beispielsweise ein lupenreiner Rennski oft nach einer sauberen Lauftechnik und einem dynamischen Abdruck.
3.) Besondere persönliche Auswahlkriterien: ein ungeübter Abfahrer sollte zum Beispiel besonderen Wert auf die Kriterien „Führung“, „Handling“, „Kurvenverhalten“ und „Abfahrtsverhalten“ legen.
4.) das Budget. Ein Ski der Kategorie „Race“, der an der Grenze des derzeit technisch machbaren steht, hat natürlich seinen Preis. Einige Modelle der Kategorie „Performance“ sind ebenfalls durchaus renntauglich, dabei oft aber deutlich günstiger. Wer also nur gelegentlich mal an einem Skimarathon teilnimmt und nicht allzu ambitioniert ist, der ist auch mit einem schnellen Performance-Modell gut beraten.

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