Vier Langläufer und fünf Nordische Kombinierer beim Weltcup in Oslo

deutsches Team © Thibaut/NordicFocus

Nach der Nordischen Ski-WM geht es sowohl im Langlauf Weltcup wie auch im Weltcup der Nordischen Kombination weiter am Osloer Holmenkollen. Dafür wurden vier Langläufer und fünf Kombinierer nominiert.

 

„Ich freue mich auf Oslo!“

Nach den anstrengenden 30 beziehungsweise 50 Kilometern am Wochenende zum Anschluss der Nordischen Ski-WM fällt das DSV-Aufgebot klein aus und wie bei anderen Nationen fehlt der eine oder andere Athlet bei dem Traditionsrennen am Osloer Holmenkollen. Dort wird in diesem Jahr klassisch gelaufen, was Katharina Hennig sehr entgegenkommt: „Ich freue mich, dass ich dieses Jahr am Holmenkollen dabei bin – die letzten beiden Jahre war ich dort ja nicht gestartet. Nach dem WM-Dreißiger ist das zwar das zweite lange Rennen innerhalb einer Woche für mich, trotzdem freue ich mich enorm auf die besondere Stimmung in Oslo.“ Für die 25-jährige Julia Belger und die 22-jährige Antonia Fräbel ist es ebenfalls der erste Start am Holmenkollen, Thomas Wick, der als einziger DSV-Starter die 50 Kilometer angeht, wurde vor zwei Jahren 29.

DSV-Langläufer in Oslo

– Julia Belger (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)
– Antonia Fräbel (WSV Asbach)
– Katharina Hennig (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal)

– Thomas Wick (SC Motor Zella-Mehlis)

 

Junioren-Weltmeister ersetzt Weltmeister

Die deutschen Kombinierer sind am Holmenkollen mit nur fünf Athleten am Start, da Weltmeister Eric Frenzel und Johannes Rydzek nach einem Virusinfekt nach der WM nicht einsatzfähig sind. „Leider geht es erst einmal ohne mich in die letzte Phase der Saison, ein Infekt macht meinen Oslo-Start unmöglich. Das ist schade, dieser Weltcup ist für uns doch immer ein besonderes Highlight. Der Holmenkollen ist einfach ein schöner Ort. Da hat´s nicht nur viel Tradition, da sind auch immer viele Leute. Jetzt drücke ich den Kollegen die Daumen, kuriere mich aus und plane, in Schonach wieder am Start zu sein“, meinte Eric Frenzel. Auch Johannes Rydzek hofft auf einen Start in Schonach vor heimischem Publikum: „Leider bin ich nach meiner Viruserkrankung körperlich noch nicht in der Lage, am Holmenkollen an den Start zu gehen. Ich hoffe, mich jetzt gut zu erholen, um dann beim Weltcupfinale in Schonach einen erfolgreichen Saisonabschluss absolvieren zu können.“ Für die beiden fehlenden Weltmeister rückt Junioren-Weltmeister Julian Schmid nach, der sechste Platz bleibt unbesetzt, da auch nur ein Wettkampf auf dem Programm steht.

Noko-Aufgebot am Holmenkollen

– Manuel Faißt (SV Baiersbronn)
– Vinzenz Geiger (SC Oberstdorf)
– Fabian Rießle (SZ Breitnau)
– Julian Schmid (SC Oberstdorf)
– Terence Weber (SSV Geyer)

 

Leider bin ich nach meiner Viruserkrankung körperlich noch nicht in der Lage, am Wochenende beim Holmenkollen…

Gepostet von Johannes Rydzek am Donnerstag, 7. März 2019