Ski Classics: Gjerdalen und Korsgren gewinnen Vasalauf – Bing Elfter

Tord Asle Gjerdalen gewinnt den Vasalauf 2021 © Schmidt/NordicFocus

Der traditionsreiche Vasalauf ist am heutigen Sonntag als reines Elite-Rennen über die Bühne gegangen. Die Sieger heißen Tord Asle Gjerdalen und Lina Korsgren. Aus deutscher Sicht zeigte Thomas Bing ein starkes Rennen über 90 Kilometer von Sälen nach Mora.

Gjerdalen gewinnt in Rekordzeit

Die Sieger des Vasalaufs 2021: Anton Karlsson (SWE), Tord Asle Gjerdalen (NOR), Ermil Vokuev (RUS) © Schmidt/NordicFocus

Bei sonnigem Wetter und schnellen Bedingungen entwickelte sich sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen ein spannendes Rennen. Bei den Herren prägte eine große Spitzengruppe die erste Hälfte des Rennens. 46 Läufer passierten Evertsberg nach 47 Kilometern innerhalb von 23 Sekunden mit Ermil Vokuev (Russland) an der Spitze. In den schnellen Abschnitten nach Evertsberg war Vokuev vorne aktiv und bildete eine kleine Gruppe mit drei weiteren Athleten, darunter Anton Karlsson (Schweden), Vetle Thyli und Tord Asle Gjerdalen (beide Norwegen). Das Quartett vergrößerte seinen Abstand in Lundbäcksbackarna. Als sie 28 Kilometer vor dem Ziel Oxberg erreichten, hatten sie 53 Sekunden Vorsprung auf die 22-köpfige Verfolgergruppe mit Oskar Kardin und Emil Persson an der Spitze. Als das Quartett Hökberg erreichte, betrug der Vorsprung auf die Verfolgergruppe schon eine Minute und drei Sekunden. Thyli konnte schließlich beim Passieren der kleinen Schanzen am Krångåsen nicht mehr folgen. Gjerdalen setzte sich dann kurz nach Eldris und circa acht Kilometer vor dem Ziel ab, Anton Karlsson (Schweden) sowie Ermil Vokuev (Russland) konnten ihm nicht mehr folgen. Er gewann schließlich mit 36 Sekunden vor Karlsson und etwas mehr als einer Minute vor Vokuev. Mit seiner Zeit von 3:28:18 Stunden unterbot er die alte Bestmarke deutlich und holte sich somit neben dem Sieg auch den Streckenrekord. „Es war ein langer und harter Tag. Es war fast die ganze Strecke über Vollgas für mich, da Vokuev am ersten Berg das Tempo vorgab“, so Gjerdalen. „Als wir weg waren, habe ich mich nur auf meine Technik konzentriert und so hart wie möglich gepusht. Es fühlt sich großartig an, den Vasaloppet endlich zu gewinnen“, so Gjerdalen weiter.

Bing auf Rang elf

Aus deutscher Sicht zeigte Thomas Bing eine starke Leistung. Der Thüringer, der bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf vor zehn Tagen noch den Sprint absolviert hatte, hielt sich während des gesamten Rennens in der Spitzen- beziehungsweise Verfolgergruppe auf und ging als Fünfter auf die Zielgerade in Mora. Dort kam er allerdings zu Fall und überquerte die Ziellinie schließlich als Elfter. „Den Sturz muss ich zu 110 Prozent auf mich nehmen. Der Ski hat im Neuschneeflaum kurz gestockt und eh ich mich versah, lag ich“, so Bing. Nichtsdestotrotz ist der elfte Platz das beste Ergebnis eines deutschen Langläufers beim Vasalauf seit dem vierten Platz von Jochen Behle im Jahr 1996.

Korsgren bezwingt Bjoergen

Lina Korsgren (SWE), Marit Bjoergen (NOR) © Schmidt/NordicFocus

Zum ersten Mal in der Geschichte des Vasalaufs starteten die Frauen vor den Männern und konnten so größtenteils ihr eigenes Rennen laufen. Im Kampf um den Tagessieg ging es erstmals richtig zur Sache, als sich die Spitzengruppe dem Lundbäcksbackarna in Oxberg näherte. Norwegens Superstar Marit Bjoergen, für die der Vasalauf ihr erstes großes Rennen seit ihrer Comeback-Ankündigung im Skimarathon war, setzte sich an die Spitze, dicht gefolgt von Lina Korsgren (Schweden). Das Duo konnte sich von Katerina Smutna (Tschechien), Ida Dahl (Schweden), Emilie Fleten und Thea Krokan Murud (beide Norwegen) absetzen. Als sie Oxberg erreichten, hatten sie einen Vorsprung von 40 Sekunden auf die Verfolgergruppe herausgelaufen. Bjørgen und Korsgren blieben bis zu den Hügeln am Krångåsen zusammen, wo Korsgren der zweiten Männergruppe folgte und eine kleine Lücke zu Bjoergen aufmachen konnte. Bis Eldris baute Korsgren diese auf zwölf Sekunden aus. Im Ziel lag die Führende der Ski Classics Gesamtwertung schließlich 42 Sekunden vor der Norwegerin und setzte mit 3:52:08 Stunden wie Gjerdalen einen neuen Streckenrekord. „Wir konnten der ersten Männergruppe nicht folgen, aber dann konnte ich der zweiten Gruppe folgen und bekam ein paar Meter auf Marit. Es war schwer, das Tempo mitzugehen und ich verlor ein paar Meter, aber dann dachte ich: ‚Jetzt oder nie‘, also arbeitete ich mich wieder heran und ich denke, das war der entscheidende Moment“, erklärte Korsgren. Rang drei sicherte sich ihre Landsfrau und Teamkollegin Ida Dahl. Beste Schweizerin wurde Carine Heuberger auf Platz 37, beste Deutsche Melina Schöttes als 43. 

Alle Ergebnislisten findet ihr hier: Ergebnisse Vasalauf Sälen-Mora (Schweden)

Bildergalerie

23 Kommentare

  1. Michael Ganz

    Auf der SVT-Homepage gab es während des Rennens zahlreiche kritische Stimmen zur „großzügigen Auslegung“ der klassischen Lauftechnik beim Wasalauf. Wenn man fast das gesamte Rennen neben der Klassikspur läuft muss man ja auch öfter mal ein bisserl die Kante einsetzen – zum um die Kurven kommen und ganz allgemein. Ich denke egal ob mit Steigzone im Weltcup oder Durchschieben wie beim Wasalauf – dieses offensichtliche Skaten in den Klassikrennen ist einfach Schrott.

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      1. Michael Ganz

        Ich empfehle mal nach Vasaloppet 2012 zu suchen und sich dann die letzten 5km von Gjerdalen 2021 anzuschauen (sollte man finden können) und zu vergleichen. Entweder sie forcieren künftig das Laufen in den vorgespurten Klassikspuren oder sie walzen gleich alles und machen einen Skatingwettbewerb.
        Und ich kann zwar a weng Schwedisch aber zum Glück gibts auch noch Google…

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        1. Thomas Oestreich

          Ja – Du hast recht! 2012 sind sie m.E. sehr sauber gelaufen, dieses Jahr bei Gjeradelen sah es nicht „schön“ aus. Er war offensichtlich „fix und fertig“ und hatte Mühe die Beine zusammen zu halten. Und er hat sich auch über die eine oder andere anstrengende Stelle „gerettet“, indem er etwas „Schwung“ aus den Beinen mitgenommen hat. Eine Verwarnung wäre sich angemessen!

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          1. Michael Ganz

            Such mal nach dem Video 2021 American Birkebeiner Classic Race. Zufällig drauf gestoßen – Lohnt sich. Perfekte Bedingungen für entspanntes Gleiten…

      2. Otto Ziegler

        In den letzten Jahren ist mir das schon aufgefallen dass es extrem viele „Spurwechsel“ gab, bei denen man schnell Mal einen schönen Schub mit dem Fuß mitgenommen hat. Aber was mir nicht ganz klar ist, was es bringen soll neben der Klassikloipe zu laufen?

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        1. Thomas Oestreich

          Das hängt von den Bedingungen ab. Manchmal „saugt“ die Spur und es gleitet besser neben der Spur (weil dort vom Spurgerät leichte Rillen hinterlassen werden (innen in der Spur ist die Auflagefläche plan). Hier beim Vasa lag wohl ein kleines bisschen Neuschnee in der Spur, der gebremst hat.

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    1. Otto Ziegler

      Was bringt es eigtl. neben der klassischen Loipe zu laufen? Ist der Reibungswiederstand dort nicht höher als in der Spur?

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      1. Michael Ganz

        Die Spur sorgt dafür das man die Skier nicht selbst auf Spur halten muss man bräuchte also theoretisch weniger Kraft. Kann natürlich sein das die Klassikspur durch Tannennadeln etc. verdreckt ist (und war ja ziemlich windig am Sonntag). Andererseits kann man neben der Spur doch den ein oder anderen (Mikro)Skating-Schritt einlegen. Vielleicht kann sich ja mal ein Skimarathon-Experte dazu äußern.

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        1. Otto Ziegler

          Also ich habe nur gesehen, dass teilweise wohl das Gras durchgeschaut hat weil die Schneebedingungen ziemlich schlecht waren die Tage vorher und in Mora mussten sie ziemlich zusammenschieben. Ich hab das zuvor noch nie gesehen dass fast ausschließlich neben der Spur gelaufen wird. Selbst bei der legendären Risberg Abfahrt sind sie nicht in der Spur gelaufen. Aber danke für die Erklärung das macht Sinn

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      2. Thomas Oestreich

        Das hängt von den Bedingungen ab. Manchmal „saugt“ die Spur und es gleitet besser neben der Spur (weil dort vom Spurgerät leichte Rillen hinterlassen werden (innen in der Spur ist die Auflagefläche plan). Hier beim Vasa lag wohl ein kleines bisschen Neuschnee in der Spur, der gebremst hat.

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  2. Andreas Herbst

    Gert-Dietmar Klause gewann den Wasalauf 1975

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  3. Thomas Oestreich

    Dass Thomas Bing die ganze Zeit in der Verfolgergruppe mithalten konnte ist brutal stark! Neues Betätigungsfeld für „Bingo“!?

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  4. Uwe Ebert

    Die erfolgreichsten deutschen Teilnehmer waren bisher Gert-Dietmar -Klause 1.Platz 1975 und Gerhard Grimmer 2.Platz 1970 und 3.Platz 1975 . Gerhard Grimmer ist nach wie vor der erfolgreichste deutsche Langläufer.

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  5. Otto Ziegler

    Sehe ich das richtig, dass beim Wasalauf aufgrund der langen Strecke und der geringen Anstiege kaum mehr Steigwachse aufgetragen werden, da man ja alles aus den Armen Schieben kann?

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    1. Thomas Oestreich

      Im Profibereich gibt es m.W. keinen Athleten mehr, der beim Vasa mit Steigwachs an den Start geht. Der Grund ist ganz einfach, dass man in der Doppelstock-Technik schneller sein kann, als beim klassischen Laufen (diagonal). Begründung: Beim klassischen Langlauf (diagonal) erfolgt der Abstoß vom stehenden Ski – beim Skaten oder im DP „läuft“ der Ski die ganze Zeit. Darüber hinaus bremst das Steigwachs potentiell beim Gleiten/Abfahren.
      Mit der Strecke hat das nichts (mehr) zu tun. Die Profis trainieren im Wesentlichen nur noch diese Technik und sind stark genug, um das auch über 90 km durchzuhalten.
      Für alle anderen gilt: Das Höhenprofil des Vasa „lügt“ bzw. man muss den Maßstab bedenken. Da die Strecke sehr lange ist, sehen die Anstieg im Verhältnis dazu sehr klein aus. Meine Pulsuhr hat letztes Jahr beim Vasa 835 Höhenmeter im Aufstieg aufgezeichnet. Von „geringen Anstiegen“ kann deshalb keine Rede sein. Und nach 85 km fühlen sich auch objektiv kleine Anstiege plötzlich „steil und riesig“ an. Aber natürlich hat der Vasalauf ein anderes Höhenprofil, als z.B. der Birkebeiner. Aber auch den „schieben“ die Profis durch.

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      1. Otto Ziegler

        Ja die Problematik mit dem Steigwachs kenne ich nur zu gut. Ab wann ist der Trend zum reinen Doppelstock beim Wasa eigtl entstanden? Ich erinnere mich noch dass um die 2000er rum noch mit Doppelstock und Zwischenschritt gelaufen wurde

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        1. Michael Ganz

          Der erste bei den Männern mit reinem Doppelstockschieben war bereits 1994 Staffan Larsson. Hat sich aber flächendeckend erst nach 2010 durchgesetzt. Noch 2010-2012 hat Jörgen Brink dreimal in Folge mit Steigwachs gewonnen. 2011 ist nach den Vasaloppetvideos geschätzt 90% der Elite mit Steigwachs unterwegs. 2013 dann schon eher 50:50. War auch das erste Jahr indem mit Jorgen Aukland der erste mit reinem Doppelstockschieben gewonnen hat. Und danach wurden die Steigwaxler bei der Elite zunehmend weniger und die Sieger schoben alle durch. Bei den Frauen wars 2014 Laila Kveli die mit purem Schieben gewann. Insgesamt befeuert wurde die Entwicklung sicher durch die Skiclassics-Serie. Zudem wird wohl die Materialverbesserung ein höherer Grundspeed und das angepasste Training dazu beigetragen haben. In den Skiclassics-Rennen ist meines Wissens nach der Reistadloppet der einzige aktuelle (jedenfalls bei den Männer) der noch nicht ohne Steigwachs gewonnen wurde. Der Birkebeiner wurde ich glaube es war 2015 das erste Mal durchgeschoben gewonnen. Bei den Frauen meines Wissens noch nicht (auch wenn es Athletinnen gibt die auch den und selbst den Reistadloppet durchschieben). Beim Birken wären die Topathleten meiner Meinung nach auch mit Steigwachs noch wettbewerbsfähig aber wenn gefühlt alle schieben bräuchte es dann wieder mal einen „mutigen“ der mal was anderes macht als die Konkurrenz so wie 1994 beim Vasaloppet. Spannend vielleicht ob das Fluorverbot bei den Wachsen irgendwelche Auswirkungen auf die Geschwindigkeiten hat.

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          1. Thomas Oestreich

            Peter Eliassen hat es letztes Jahr beim La Diagonela in der Schweiz mit Steigwachs versucht und ist „grandios“ gescheitert.
            Ob das Fluorverbot nächste Saison wirklich kommt bleibt abzuwarten. Das Testen der Test-Maschine soll nicht besonders erfolgreich verlaufen sein – so berichten es zumindest norwegische Medien.

      2. Robert Müller

        Das „Schieben“ ist für mich nicht das Außergewöhnliche, sondern die Geschwindigkeiten die die Profis mit fast 30 km/h dauerhaft durchhalten. Als Normalläufer ist das unvorstellbar, wie das zu erreichen ist. Da waren die WC-Läufer am Wochenende im Engadin mit Skating nicht schneller. Als Radfahrer muss man dafür schon ordentlich in die Pedale treten! Weiss jemand ob es bei den Ski Classics eigentlich auch Dopingtest gibt? Ich konnte nur rausfinden, dass man die Anti-Doping-Vereinbarungen akzeptieren muss…..

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        1. Karlheinz Schmitt

          Es ist schon atemberaubend wie schnell die Skiclassics-Profis unterwegs sind. Bei 03:28 Std ergibt sich beim Wasa ein ca. 26er Schnitt. Das mit dem RR über 90 km im welligen Gelände zu halten ist für unsereins schon eine echte Herausforderung. Ich glaube aber, dass sich der diesjährige Wasa nicht mit dem WC im Engadin vergleichen lässt. Beim Wasa waren es harte, schnelle Bedingungen, im Engadin gab es Neuschnee. Normalerweise sind die Weltcupstrecken schon anspruchsvoller als die Skiclassic-Strecken. Ausnahme ist, wie Michael Ganz schon gesagt hatte, der Reistadloppet in der Skicklassicserie. Das ist ein knüppelhartes Ding mit steilen, langen Anstiegen. Aber auch da gibt es Einzelne, die das im Doppelstock bewältigen (z.B. Gjerdalen im vorletzten Jahr). Gewonnen haben bis jetzt aber immer noch die

          Diagonalläufer.

          M.W. gibt es in der Skiclassicsserie keine Dopingkontrollen. Und die Anti-Dopingvereinbarung? Ist auch nur ein Stück Papier, das mittlerweile in allen Sportarten zu unterzeichnen ist. Aber was zeigt uns die Praxis? Dass es trotzdem immer wieder vorkommt … usw. usw. Ein paar „Leistungssprünge“ sind in der Serie schon auffallend. Aber das aus der Ferne zu beurteilen und mit Doping in Verbindung zu bringen, ist auch nicht fair.

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        2. Thomas Oestreich

          Tja – so geht es mir auch: Wenn ich von einer Trainingseinheit mit dem Rennrad zurück komme und der Schnitt 26 km/h ist, dann brauche ich mich nicht zu schämen 🙂
          Tempoangaben sind im Skilanglauf nie vergleichbar – selbst auf der gleichen Strecke. Dazu hat der Schnee und die Beschaffenheit der Loipe zu große Auswirkungen auf das Tempo. Und wenn dann noch wie jetzt im Vasa Rückenwind dazu kommt – dann geht es ab! Und für manchen Läufer war es zum Skating im Engadin auch von der Ausübung der Stilart her nicht mehr allzu weit 😉 Nicht vergessen sollte man auch, dass die Streckenführung dieses Jahr im Anfangsbereich eher den Athleten entgegen kam (die steilsten Rampen wurde nicht gelaufen, da am Sportplatz gestartet wurde). Und ob durch die Verlegung des Ziels die Strecke ein bisschen kürzer geworden ist, wäre auch interessant zu wissen.
          Zurück zu den harten Fakten: Die Siegzeit 2021 war 3:28:18 – 2020 waren es 4:25:14 – 2019 waren es gar 4:39:15. Die Bedingungen schlagen also ganz erheblich auf die Laufzeiten durch! Ähnliche Differenzen zeigen sich auch in den Laufzeiten von Freunden und Bekannten, die nicht Profis sind.

          Zur Frage nach Dopingkontrollen: Ja, Profi-Athleten müssen sich anmelden und auch ihren Aufenthaltsort melden (via ADAMS). Da diese Voraussetzungen noch nicht ausreichend lange gegeben waren, konnte Marit Björen z.B. nicht beim Marcialonga starten (https://www.vismaskiclassics.com/news/articles/bjorgen-is-not-allowed-to-start-in-marcialonga/).
          Ich meine von früher auch zu erinnern, dass es bei den Skimarathon-Veranstaltungen einige wenige Dopingkontrollen im Ziel gegeben hat. Hatte allerdings nie den Eindruck, dass man da „übereifrig“ ist. Und falls es einen aktiven und effektiven Kampf gegen Doping geben sollte, dann hinterlässt er wohl zumindst wenig Spuren im www – außer dass es 2020 einen Hund gab, der an einien Sportlern geschnuppert hat (https://www.aftonbladet.se/sportbladet/a/GGb7m9/hunden-molly-ska-ta-dopade-vasaloppsakare). Darf jeder selbst entscheiden, wie er darüber denken möchte …
          Zitat einer Studie aus dem Jahre 2003 (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12792206/): „These data suggest that blood doping is both prevalent and effective in cross-country ski racing, and current testing programs for blood doping are ineffective. It is unlikely that blood doping is less common in other endurance sports. Ramifications of doping affect not only elite athletes who may feel compelled to risk their health but also the general population, particularly young people.“

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    2. Thomas Oestreich

      Ich hatte soeben „Athleten“ geschrieben. Bei den Athletinnen ist es ganz genauso. Auch die sind mittlerweile „erschreckend“ stark.

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