Übersicht: Diese Athleten sind bei Nordischer Ski WM in Oberstdorf im Langlauf dabei

Iivo Niskanen (FIN), Emil Iversen (NOR) und Alexander Bolshunov (RUS) beim Langlauf Weltcup in Oberstdorf (GER) 2020 © Thibaut/NordicFocus

Norwegen, Schweden, Finnland, die Schweiz, die USA, Frankreich Deutschland und Russland haben bereits die Starter für die Langlauf Rennen der Nordischen Ski WM offiziell bekannt gegeben. Hier findet ihr alle bekannten Starter auf einen Blick…

22 Norweger für Oberstdorf nominiert

Das erste Team, das Anfang Februar seine Nominierungen für die Nordische Ski WM veröffentlichte, war wieder einmal Norwegen: Elf Damen und vorerst elf Herren reisen nach Oberstdorf an, weitere männliche Athleten stehen als Reserve zu Hause bereit, was es zu Corona Infektionen kommen sollte. Dazu gehören Finn Hågen Krogh und Sindre Bjørnestad Skar ebenso wie Jon Rolf Skamo Hope, der bei der U23 WM zwar nur Zwölfter wurde, aber bei der norwegischen Meisterschaft als Vierter Edelmetall nur knapp verpasste. Zu Hause trainieren wird zunächst auch der von Rückenschmerzen geplagte Martin Johnsrud Sundby, der erst am 03. März zum Einsatz kommen wird, wo er als Titelvertesiger einen Fixplatz hat. Weitere Einsätze wie zum Beispiel in der Staffel sind nach seinen Vorleistungen nicht vorgesehen, selbst wenn er über sich hinauswachsen und erneut Gold gewinnen würde. Die größten Medaillenhoffnungen für Norwegen sind Therese Johaug sowie Helene Marie Fossesholm Heidi Weng bei den Damen, bei den Herren haben Johannes Høsflot Klæbo, Erik Valnes, Emil Iversen, Sjur Røthe, Simen Hegstad Krüger und Hans Christer Holund sehr gute Chancen und natürlich beide Staffeln. Nominiert sind bei den Damen: Maiken Caspersen Falla, Helene Marie Fossesholm, Ragnhild Haga, Therese Johaug, Anne Kjersti Kalvå, Mathilde Skjærdalen Myhrvold, Ane Appelkvist Stenseth, Anna Svendsen, Heidi Weng, Lotta Udnes Weng, Tiril Udnes Weng. Nominierungen Herren: Harald Østberg Amundsen, Pål Golberg, Hans Christer Holund, Emil Iversen, Johannes Høsflot Klæbo, Simen Hegstad Krüger, Martin Løwstrøm Nyenget, Sjur Røthe, Håvard Solås Taugbøl, Erik Valnes, Sivert Wiig. Heim Reserve: Finn Hågen Krogh, Sindre Bjørnestad Skar, Jon Rolf Skamo Hope. Fixplatz 15km FT: Martin Johnsrud Sundby.

17 Schweden reisen ins Allgäu

Was die Favoritenrolle für die Damen Staffel betrifft, sieht das schwedische Team das etwas anders und sieht sich selbst in der Favoritenrolle, wie Frida Karlsson gestern im schwedischen Fernsehen sagte. Mit Ausnahme von Ebba Andersson, die Medaillenkandidatin in allen Distanzrennen ist, machte das schwedische Team in letzter Zeit eher durch Verletzungen und sonstige gesundheitliche Probleme von sich reden: Frida Karlsson musste die Tour de Ski nach Prellungen durch ihre „Klimmzug-Verletzung“ nach Sturz vom Türrahmen des Hotel Badezimmers in Toblach aufgeben, bei ihrer Rückkehr in den Weltcup „überanstrengte“ sie die Muskulatur – ein „Übertraining“ wurde offiziell dementiert. Charlotte Kalla ist nach ihrer Corona Infektion noch auf der Suche nach der Form, seit Falun machen auch wieder starke Rückenschmerzen der 33-Jährigen Sorgen – ein altes Problem, das seit 2009 immer wieder auftritt. Nominiert ist sie dennoch – wie auch Calle Halfvarsson, der dabei ein ungutes Gefühl hat: „Es ist nicht schön, wegen vergangener Leistungen nominiert zu werden.“ Nach einem guten Sommer- und Herbst-Training wurde der 31-Jährige krank. Seither läuft er den Ergebnisses der Vergangenheit hinterher. Eine Untersuchung nach Falun zeigte, dass die Muskeln ausgebrannt sind und er Ruhe benötigt. Von der Diagnose Übertraining zeigte er sich völlig überrascht: „Der Arzt sagte, ich hätte meine Muskeln wie ein Bodybuilder trainiert.“ Er muss nun ein paar Gänge zurückschalten, um bei der WM einsatzfähig zu sein. Auch bei Linn Svahn, der Favoritin auf Sprint Gold, lief zuletzt nicht alles rund: In Ulricehamn schied sie nach einem Sturz im Viertelfinale aus und zog sich dabei leichte Gesichtsverletzungen sowie eine Schulterverletzung zu. Nachdem sie sich geschont, trainiert und sicherheitshalber die nationalen Meisterschaften ausgelassen hatte, macht ihr die Schulter keine Sorgen mehr – allerdings ist sie besorgt im Hinblick auf den Teamsprint, da sie diese Saison noch keinen gelaufen ist. Auf jeden Fall sind alle schwedischen Sprinterinnen die absoluten Favoritinnen in den Sprints und alle von ihnen können eine Medaille gewinnen – auch der zweimalige Saisonsieger Oskar Svensson hat Chancen auf Edelmetall. Nicht nominiert wurde Anna Dyvik, die sich tief enttäuscht hinter Kalla zurückgesetzt fühlt: „Ich habe bessere Leistungen gezeigt als sie!“ Nicht zur Debatte standen Moa Lundgren und Hanna Falk wegen Verletzungen: Lundgren hat Muskelschmerzen durch Überbelastung und bereitet sich auf die nächste Saison vor. Hanna Falk, die in ihrer Karriere lange krankheitsbedingte Pausen hatte, leidet seit 1,5 Jahren an Rückenschmerzen. Sollte sich das nicht bessern, wird sie im Sommer ihre Karriere beenden. Nominierte Athletinnen: Linn Svahn, Jonna Sundling, Maja Dahlqvist, Frida Karlsson, Ebba Andersson, Emma Ribom, Johanna Hagström, Charlotte Kalla. Schwedens Herren: Johan Häggström, Björn Sandström, Calle Halfvarsson, William Poromaa, Oskar Svensson, Jens Burman, Karl-Johan Westberg, Anton Persson, Marcus Grate.

16 Finnen im Aufgebot

Das finnische WM Team besteht aus acht Damen und acht Herren und wird von Krista Pärmäkoski und Iivo Niskanen angeführt. Pärmäkoski, die sich während der finnischen Meisterschaften im Höhentraining auf der Seiser Alm befand, sagte allerdings selbst, dass sie in diesem Jahr nicht um Medaillen laufen wird – dazu fehlt einfach die Form. Toni Roponen, ehemaliger Privattrainer einiger Athleten und TV Experte, hält ihren 16. Platz in ihrem letzten Rennen in Falun für besorgniserregend. Damals beste Finnin war Kerttu Niskanen, die das Rennen unter starken Schmerzen als Zwölfte beendete, bevor bei ihr wenig später ein Schienbeinbruch diagnostiziert wurde, so dass die WM ohne sie stattfindet. Aus diesen Gründen erhielt auch die 42-jährige Riitta Liisa Roponen, Ehefrau von Toni Roponen, nach ihrem Sieg bei den Meisterschaften gefolgt von der zurückgetretenen Biathletin Kaisa Mäkäräinen und noch vor den Weltcup Starterinnen noch ein Ticket für das WM Team. Auch Iivo Niskanen ist aktuell nicht in Form, trat international in dieser Saison aber auch nur in Ruka und Falun an, wo er nicht überzeugen konnte. Seine große Chance wird wohl erst am letzten Tag der WM über 50 Kilometer klassisch kommen, wenn die Form dann stimmt. Des Weiteren traut man in Finnland Joni Mäki eine Medaille im Sprint zu, was aber schwer werden wird. Nominierte Damen: Jasmi Joensuu, Anne Kyllönen, Katri Lylynperä, Johanna Matintalo, Laura Mononen, Vilma Nissinen, Krista Pärmäkoski, Riitta-Liisa Roponen. Nominierte Herren: Ristomatti Hakola, Perttu Hyvärinen, Lauri Lepistö, Juho Mikkonen, Joni Mäki, Iivo Niskanen, Markus Vuorela, Lauri Vuorinen.

Vorerst 13 Schweizer nominiert

Swiss-Ski hat zunächst drei Athletinnen für die Langlaufrennen selektioniert, der vierte Platz für die Staffel neben Nadine Fähndrich, Laurien van der Graaff und Alina Meier, die auch meistens im Weltcup am Start sind, ist noch offen. Auch bei den Herren waren zunächst acht Athleten sich ihres Platzes sicher, die zwei letzten Plätze sollten nach Testrennen an zwei von drei Sprinter gehen. Um die letzten verbliebenen Plätze kämpften Valerio Grond, Roman Schaad und Janik Riebli und der 20-jährige Grond und der 27-jährige Schaad gingen aus der internen Qualifikation als Sieger hervor. Der 22-jährige gelernte Landwirt Janik Riebli, der sich seit letztem Sommer voll auf den Sport konzentriert, wurde für diesen Entschluss nicht mit dem WM Ticket belohnt. Die besten Medaillenchancen haben definitiv die Damen im Teamsprint, die in diesem und letztem Winter zum Dauergast auf dem Podium wurden. Im Einzelsprint wird alles davon abhängen, ob Nadine Fähndrich ihre zuletzt schwächere Form wieder steigern konnte. Bei den Herren steht Dario Cologna scheinbar übermächtigen Gegnern gegenüber. Allerdings hat der Bündner in früheren Jahren schon oft bewiesen, dass er genau im richtigen Moment fit sein kann und auch schon mal das Glück auf seiner Seite hat – wie zuletzt bei der Tour de Ski, als er nach dem Sturz der Russen den zweiten Platz erbte. Nicht im Team berücksichtigt wurde wegen schwacher Form unter anderem der gebürtige Russe Ilya Chernousov, Ehemann von Biathletin Selina Gasparin, der diesen Winter endlich die langersehnte Schweizer Staatsbürgerschaft erhielt. Nominierte Damen: Nadine Fähndrich, Laurien van der Graaff, Alina Meier. Nominierte Herren: Jonas Baumann, Dario Cologna, Roman Furger, Jovian Hediger, Erwan Käser, Beda Klee, Candide Pralong, Jason Rüesch, Valerio Grond, Roman Schaad.

Jessie Diggins führt starkes Team an

Egal, ob und wie es nach den Nordischen Ski Weltmeisterschaften mit dem Langlauf Weltcup weiter geht, Jessie Diggins ist wohl die neue Gewinnerin des Gesamtweltcups. Aktuell hat sie zwischen 300 und 400 Punkten Vorsprung auf Yulia Stupak, Rosie Brennan und Ebba Andersson, so dass ihr der Titel nur noch zu nehmen ist, wenn noch Austragungsorte für zwei komplette Weltcups gefunden werden und die Amerikanerin dann dort nicht antreten kann. Natürlich führt Jessie Diggins auch das amerikanische Team an, das in dieser Saison viele Experten und Fans überraschte – schließlich sind nicht alle Topresultate auf die Abwesenheit von Norwegen, Schweden und Finnland zurückzuführen. „Wir schicken dieses Mal ein größeres Team“, so Teamchef Chris Grover in einer Pressemeldung. „Viele unserer Bestleistungen in dieser Saison wurden von den jungen Athleten erreicht und darum werden wir Mitte Februar nach dem Junioren- und U23 Weltmeisterschaften noch weitere Athleten nachnominieren.“ Dabei handelt es sich um Sophia Laukli, Hunter Wonders und Ben Odgen. Das wohl größte Nachwuchstalent Gus Schumacher war bereits über den Weltcup qualifiziert. „Die Weltcupführende Jessie Diggins führt ein Team aus erfahrenen und aufstrebenden Athleten an, inklusive dem Junioren-Weltmeister von 2020, Gus Schumacher, der in seiner ersten Weltcupsaison in zehn aufeinander folgenden in die Punkte gelaufen ist. Nach den sehr guten Ergebnissen dieser Saison kann das Team mit Vorfreude auf viele Rennen der Weltmeisterschafte blicken – darunter der Klassiksprint, der Teamsprint, die zehn Kilometer der Damen im freien Stil sowie die beiden Staffelrennen“, so Grover. Nominierte US-Damen: Sadie Maubet Bjornsen, Rosie Brennan, Sophie Caldwell Hamilton, Jessie Diggins, Sophia Laukli, Julia Kern, Katharine Ogden, Hailey Swirbul. Nominierte Herren: Kevin Bolger, Simi Hamilton, Logan Hanneman, David Norris, Ben Ogden, Scott Patterson, Gus Schumacher, JC Schoonmaker, Hunter Wonders.

Nur drei Französinnen, aber neun Franzosen

Auf der Liste des französischen Team stehen nur drei nominierte Damen, so dass das Team wie schon 2019 in Lahti keine Damen Staffel stellen wird. Außerdem dürfen neun Herren die Reise nach Oberstdorf antreten, von denen sich sowohl Sprinter als auch Distanzläufer gewisse Medaillenchancen ausrechnen dürfen. Natürlich gilt das französische Quartett auch in der Staffel als Medaillenkandidat, sofern es keine weiteren Corona Infektionen gibt wie schon mehrmals in dieser Saison. Mit Wut im Bauch dürfte Maurice Manificat ins Allgäu reisen, der aus Sorge vor einer möglichen Restpositivität einiger Teammitglieder beziehungsweise aus Angst vor einer möglichen Quarantäne in Schweden in der Vorbereitungsphase auf die WM nicht nach Lahti und Falun reisen durfte. Französische Athletinnen in Oberstdorf: Delphine Claudel, Flora Dolci, Léna Quintin. Nominierte Herren: Lucas Chanavat, Valentin Chauvin, Richard Jouve, Adrien Backscheider, Jean Marc Gaillard, Hugo Lapalus, Maurice Manificat, Clément Parisse, Jules Lapierre.

Russisches Team mit Erfahrung und Jugend

Die russischen Nominierungen wurden auch in der Heimat sehnsüchtig erwartet, so dass Elena Välbe Mitte der Woche in Richtung ungeduldiger Medienvertreter erklärte: „Drängelt doch nicht so, ihr erfahrt es ja noch. Es ist doch noch eine Woche Zeit!“ Schon am Donnerstag wurden dann aber sämtliche Starter Russlands bekannt. Schon vorher wurde die Presse informiert, dass Tatiana Sorina nach ihrem Bänderriss wieder fit ist und auch Natalia Nepryaevas Heilung schneller voranschreitet als erhofft. Nepryaeva trainiert inzwischen wieder seit fünf Tagen mit Stöcken. Beide sollen testweise im Sprint eingesetzt werden, um danach über weitere Einsätze zu entscheiden, falls noch Schmerzen im Fuß beziehungsweise in der Hand auftreten. Mit ihnen steht und fällt auch die Medaillenchancen der russischen Damen Staffel, die vermutlich mit den USA, Deutschland und Finnland um Bronze kämpfen werden. Alexander Bolshunov ist definitiv die größte russische Medaillenhoffnung und das in jedem Rennen, in dem er antritt. Der souveräne Gesamtweltcup Sieger tut aber auch einiges dafür, so gut zu sein. Das erzählte kürzlich U23 Läufer Alexander Terentev, der das zweite Jahr im Team Borodavko trainiert: „Sanya trainiert viel mehr als wir anderen und er weiß genau, was er tut. Wann er mehr trainieren muss oder auch mal etwas weniger.“ Im Sprint zum Auftakt der WM erhoffen sich Terentev, Sergey Ustiugov und Gleb Retivykh einen Platz im Finale, Ustiugov und Retivykh hoffen aber eher auf eine Medaille – wie Athleten vieler anderer Nationen. Neben Terentev findet sich mit Sergey Ardashev ein weiterer U23 Athlet im Team, bei den Damen sind neben den U23 Läuferinnen Khristina Matsokina und Anastasiya Faleeva sogar die 20-jährige Junioren Weltmeisterin Veronika Stepanova dabei sowie die erst 18-jährige Evgeniya Krupitskaya, die in Vuokatti zweimal Silber gewann und einen vierten Platz erreichte. Stepanova war schon auf dem „internationalen Radar“, seit sie 2019 als gerade 18-Jährige in der Staffel der JWM bis zum Schluss mit der ebenfalls 18-jährigen Helene Marie Fossesholm mithielt – auch Krupitskaya könnte ein ähnlich großes Talent sein, wenn sie diese Leistungen in Zukunft bestätigen kann. Russische Damen bei der WM: Lilia Vasilyeva, Alisa Zhambalova, Maria Istomina, Yana Kirpichenko, Evgenia Krupitskaya, Khristina Matsokina, Natalya Nepryaeva, Anna Nechaevskaya, Tatyana Sorina, Veronika Stepanova, Yulia Stupak and Anastasia Faleeva. Nominierte Herren: Sergei Ardashev, Evgeny Belov, Alexander Bolshunov, Artem Maltsev, Andrey Melnichenko, Gleb Retivykh, Ilya Semikov, Denis Spitsov, Alexander Terentyev, Sergei Ustyugov, Alexey Chervotkin, Ivan Yakimushkin.

20 Italiener für Oberstdorf nominiert

Federico Pellegrino und Franceso de Fabiani führen das 20-köpfige italienische Team in Oberstdorf an, in dem sich viele Talente aus den Junioren- und U23-Bereich wiederfinden, die zuletzt in Vuokatti am Start waren. Pellegrino und De Fabiani traut man erwartungsgemäß am meisten zu: Pellegrino hofft auf Edelmetall im Sprint, auch wenn das im klassischen Stil sehr unwahrscheinlich ist – meist scheitert der Skatingspezialist klassisch in Weltcup Sprints schon im Viertel- oder Halbfinale. In Distanzrennen liegen die Hoffnungen auf ‚DeFa‘, seine besten Chancen hat er vermutlich im Massenstart. Beide gemeinsam wollen im Teamsprint angreifen und peilen eine Medaille an. Nominierte Herren: Federico Pellegrino, Francesco De Fabiani, Giandomenico Salvadori, Maicol Rastelli, Simone Daprà, Paolo Ventura, Davide Graz, Simone Mocellini, Stefano Gardener, Mirco Bertolina, Dietmar Nöckler. Italienische Starterinnen: Greta Laurent, Lucia Scardoni, Anna Comarella, Francesca Franchi, Caterina Ganz, Nicole Monsorno, Emilie Jeantet, Martina Di Centa, Ilaria Debertolis. (Update 22.02.2021)

Sechs Slowenen bei der WM

Das nur aus sechs Athleten bestehende Team Slowenien ist klein aber fein: Eva Urevc und vor allem Anamarija Lampic haben sich hohe Ziele gesteckt. Lampic ist bereits seit Donnerstag vor Ort, gewann den Testsprint am Samstag, leidet aber auch besonders unter der großen Hitze im Allgäu. „Am Freitag war ich das erste Mal auf der Strecke und der Schnee ist komplett anders als vor sechs Wochen, als ich zur Vorbereitung hier war. Damals gab es 1,5 Meter Schnee, nun ist kaum noch etwas da. Außerdem ist die Luft so trocken, dass Lunge und Atemwege überbeansprucht werden. Ich spüre immer noch die Auswirkungen des Testrennens am Samstag. Die Hitze beeinflusst enorm, sie ist ein Schock für den Körper“, sagte Lampic auf einer Online Pressekonferenz. Drei weitere Teamkollegen reisten am Montag an, darunter ihr Bruder und Eva Urevc, der Rest folgt in den nächsten Tagen. Trainer Nejc Brodar beschreibt die Bedingungen: „Der Schnee auf der Strecke ist so weich, dass man bis zu den Knöcheln im Schneematsch steht. Ich hoffe, sie salzen die Strecke, damit es fairer für alle ist.“ Das Team Slowenien: Anamarija Lampič, Eva Urevc, Anja Mandeljc, Janez Lampič, Vili Črv, Benjamin Črv. (Update: 23.02.2021)

 

Nominierungen weiterer Nationen sind bisher nicht veröffentlicht. Falls weitere Teams bekannt werden, werden sie hier noch ergänzt.