Stimmen aus Dresden: „Habe zu viel nachgedacht: Das war bitteres Lehrgeld!“

Janosch Brugger (GER) © Thibaut/NordicFocus

Im Interview schildert Sandra Ringwald ihre Gefühle in den letzten Wochen und warum es nicht fürs Finale gereicht hat. Janosch Brugger ist mit dem Tag „sauzufrieden“ – aber auch nicht mit allem….

Stina Nilsson (SWE):

Ich war wirklich glücklich, als ich merkte, dass wir alle drei auf dem Podium sind. Es war sehr windig auf der langen Geraden. Ich habe versucht, Kräfte in der ersten Runde zu sparen und dann eine gute Position in der zweiten Runde einzunehmen. Dresden lief sehr gut für mich heute, nachdem ich letztes Jahr im Finale gestürzt bin. Dieses Jahr wollte ich bis zum Ende alles geben. Das war eine gute Revanche.

 

 

Sindre Bjørnestad Skar (NOR):

Es war sehr schnell, aber auch sehr hart, weil es keine Abfahrt gibt, in der man sich ausruhen kann. Drei Minuten lang im Flachen zu sprinten, ist viel schwerer. Aber wegen dem Gegenwind wurde es nach der Kurve etwas leichter. Wegen dem Wind musste jeder seine Kräfte für die zweite Runde sparen.

 

 

 

Georg Zipfel, Wettkampfleiter

…über die Bestrafung von Federico Pellegrino:
Es gibt Regeln. Und es gibt Regeln, wenn jemand behindert wird, um optimal durchzukommen und da gibt es eine ganz klare Vorgehensweise und darum ist die Jury dieser Richtlinie gefolgt und so kam dieses Ergebnis raus.

Peter Schlickenrieder (GER)

….über den Jury-Entscheid:
Ich bin jemand, der gerne von der Show lebt und Pellegrino hat Speed gehabt, er war eigentlich der Schnellere und ich würde meinen, das hat er nicht absichtlich gemacht. Für mich zählt immer: Macht es jemand, um den anderen auszuschalten oder passiert es im Eifer des Gefechts, bei ihm war es wirklich so, dass es im Eifer des Gefechts passiert ist, darum hätte ich ihn nicht disqualifiziert.

 

Sieben unserer Mädels und zwei unserer Jungs haben es in die Top30 geschafft! Bei Wahnsinns Stimmung heute im Publikum…

Gepostet von Peter Schlickenrieder am Samstag, 12. Januar 2019